projekt lebensqualitaet

 

Umweltschutz - Lebensqualität

Ökologischer Stadtumbau = Politik für´s Leben
Erhaltung und Sicherung der Naherholungsräume
Keine Schuttablagerungen im Landschaftsschutzgebiet (besonders Buchberg), Forststraßen sollen keine Bauschuttdeponien sein. Direkte Fußwege durch das Siedlungsgebiet zum Naherholungsgebiet.
Mehr Grünräume in die Stadt
Mehrjährige Pflanzen und Sträucher in den Parks, vermehrte Baumpflege sowie rechtzeitige Nachpflanzungen
Klimabündnisinitiativen
Infoabende über Treibhauseffekt, Beteiligungsmöglichkeiten an Windkraftprojekten, Gemeinschaftsinitiativen zum Bezug von grünem Strom (Wind, Biomasse, Kleinwasserkraftwerke usw.), Info über den CO2-Sparhaushalt usw.
Bessere Förderung der Eigenkompostierung und Ausweitung des Häckseldienstes
Massive Werbung für die Eigenkompostierung, S 500.- Müllgebührenersatz bei Eigenkompostierung, 20 min Gratishäckseldienst auf Gemeindekosten
Umweltfreundliches Beschaffungswesen in der Gemeinde
Recyclingpapier, möglichst PVC-, FCKW- bzw. HFCKW-freie Produkte, kein Tropenholz, Vermeidung von Wegwerfprodukten usw.
Vermehrte Förderung für Energiesparmaßnahmen (Wärmedämmung) und ökologisches Bauen
Alternativenergien für die Gemeinde - wie z.B Hackschnitzelanlagen, Windkraftanlagen, Sonnenenergie Nutzung
Hackschnitzelanlagen, Windkraftanlagen, Sonnenenergie Nutzung, Bezug von grünem Strom für die Gemeinde
PVC- und HFCKW-Reduktion
Handymasten
Berücksichtigung des Salzburger Vorsorgewertes, laufende Information der Bevölkerung über neue Standorte, Unterstützung der Telefunkpetition, restriktive Vorgangsweise der Baubehörde bei neuen Standorten (Ortsbild und Landschaftsschutz)
Konsequente Einhaltung der Raumordnung (Grünflächen, Schutzzonen, etc.)
Landschaftsrahmenplan, Umweltinformationssystem

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naturlandschaft
Jede Zeit ist aufgefordert zu analysieren, was geschah, und aus den Rückschlüssen Richtlinien für die Zukunft zu finden. Was also ereignete sich in den letzten Jahren, und welche Konsequenzen ziehen wird daraus? Wie viele Entscheidungen sind getroffen worden, wo wir sagen mussten: „Zu kurz gedacht!". Erinnert sei nur an die Folgen der globalen Umweltverschmutzung, die globalen Flüchtlingsströme sowie der sich global entwickelnde Kontrast zwischen Arm und Reich.

Wichtige Entscheidungen, was die Erhaltung der Umwelt betrifft, werden auch auf lokaler Ebene getroffen. Was also ereignete sich in unserem Gemeindegebiet? Die Attraktivität des Landschafts- und Erholungsraumes in Klosterneuburg war und ist für viele Menschen das Motiv, sich in dieser Gemeinde einen Wohnsitz zu schaffen. Dies führte zu einer ausufernden Siedlungsentwicklung, die wieder eine der Hauptursachen für eine Reihe von Umweltproblemen ist, wie z.B. ständige Verluste an Grünflächen oder Verkehrszunahme. In Zukunft wird es immer notwendiger werden, Aktivitäten und Vorhaben auf ihre Umweltverträglichkeit zu prüfen. Wenn wir den nachfolgenden Generationen eine funktionsfähige Umwelt erhalten wollen, ist eine maßvolle und gut durchdachte Gemeindepolitik notwendig.

Mehr Qualität in der „Planungs-kultur„ ist gefordert. Gute Ansätze für eine ökologisch orientierte Raumplanung gibt es schon. Diese gilt es zu unterstützen. Konkrete Schwachstelle der Planungskultur in Klosterneuburg ist leider immer noch eine fehlende langfristige Verkehrsplanung.

 


Der JUGEND eine CHANCE!

Es wäre immens wichtig für die Stadt, das Engagement jüngerer BürgerInnen zu unterstützen und ihnen eine Chance zu geben, in den Gemeinderat einzuziehen. Schließlich sind wir 20- bis 30-Jährigen diejenigen, die aus eigener Erfahrung heraus für die Jugend eintreten können.

Meine konkreten Ziele sind, öffentliche Einrichtungen im Bereich Sport und Freizeit für Jugendliche, nach skandinavischem Vorbild, extrem günstig bis kostenlos zugänglich zu machen. Ich denke, dass dies ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Drogenkonsum und Kriminalität wäre.

UMWELTBEWUSST NACHHALTIG WIRTSCHAFTEN!

Weiters liegt mir ein umweltbewusstes Handeln im privaten Bereich am Herzen. Es beginnt beim Einkaufen, wobei durch Müllvermeidung (Beachtung der Verpackung) und Bevorzugung heimischer Produkte ebenso wie durch richtiges Recycling eine Menge Energie gespart werden könnte. Die Liberalisierung am Strommarkt wird es für jeden Privathaushalt bald möglich machen, seine Energie rein aus Alternativquellen zu beziehen.

UMDENKEN!

Ein anderes Beispiel für ein allgemeines zukunftorientiertes Umdenken ist: Auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder aber Zeiten im Verkehrs-stau einkalkulieren, denn das Verkehrsproblem in Klosterneuburg ist weder durch Martinstunnel noch Donaubrücke zu lösen.

Umdenken ist die Devise der Zukunft!

Kein Platz für Jugendevent!

Beginnen wir mit einem Rückblick zum Sommer 1998: Die Ö3 Beach -Mania, das einzig wirkliche Jugend-Event in Klosterneuburg, versinkt am Sportplatz des Happyland im Regen und Schlamm.

Sommer 1999: Alle, die auf eine ordentliche Durchführung der Beach-Mania gehofft hatten, im Happyland oder auf einem anderen Standort, wurden eines besseren belehrt. Es gab überhaupt keine Ö3 Beach-Mania in Klosterneuburg. Damit kein Jugend Event, damit keine Werbung für die Stadt (Ö3 hätte live berichtet). Warum nicht?

Einmal entschloß sich die Geschäftsführung des städtischen Happylands justament zu dieser Zeit Renovierungsarbeiten durchzuführen. Zum anderen ist es ein grundsätzliches Problem in Klosterneuburg, daß in den letzten Jahrzehnten für den Jugend- und Freitzeitbereich immer nur notwendige Null– oder Minimallösungen realisiert wurden. Minimallösungen, die sich aber bei genauerer Betrachtung für langfristige wirtschaftliche und zukunftsträchtige Innovationen als völlig ungeeignet erwiesen. Angefangen bei der Kunsteislaufbahn, die absichtlich so klein gebaut wurde, weil man keine Eishockeymannschaften wollte. (Heute bringen die Hobby-Eishockeymannschaften jedoch einen wesentlichen Teil der Erträge des Eislaufplatzes) Das Erlebnisbad, dessen Sportbecken so klein gebaut wurde, weil man keine Schwimmeisterschaften wollte, und heute 3 Jahre nach der Eröffnung aus allen Nähten platzt. Ein Stadtfest, wo erst die BGU mittels Gemeinderatsantrag erreicht, daß ein Jugendevent unterstützt wird. Und nun wandert die "Beach-Mania" ab, weil das Happyland nicht zur Verfügung steht und der Rathausplatz als Alternative nicht in Frage kommt.

Ja, der Rathausplatz, wo Bmst. Schuh seit Jahren einen unverständlichen "Kottau" vor wenigen Rathausplatz-Anrainern macht. Denn, was die Benützung des Rathausplatzes für Veranstaltungen betrifft, ist die Vorgangsweise Bmst. SCHUH schon lange nicht mehr nachvollziehbar. Zu Leopoldi wird vier Tage und Nächte ein lautstarkes "Remidemi" akzeptiert, wenn es um die Jugend geht, ist eine Beach-Mania schon zuviel. Ich denke, hier müßte einmal eine klare Linie, auch gegenüber den Bewohnern des Rathausplatzees an den Tag gelegt werden. Es ist vollstes Verständnis für das Ruhebedürfnis der Menschen, die dort wohnen, aufzubringen. Nur, der Rathausplatz ist nicht ihr Eigentum und die Interessen der Allgemeinheit (auch der Jugend) müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Ich denke daher an eine Regelung, die klar festlegt, z.B. 10 Tage im Jahr ist der Rathausplatz Veranstaltungsort für Events wie Stadtfest, Leopoldifest, "City Mania" oder dergleichen. Eine solche Regelung würde keine Überforderung des Ruhe-bedürfnisses der Rathausplatzbewohner-Innen sein. Den KlosterneuburgerInnen und besonders der Jugend, würde dies aber wieder die Möglichkeit geben, dem Rathausplatz neues Leben "einzuhauchen". In diese Überlegungen, den Rathausplatz als Veranstaltungsort zu nutzen, müßte man natürlich auch den geplanten Umbau einbeziehen. Warum sollte das, was in anderen Städten machbar ist (in Tulln fand die Beach-Mania im Innenstadtbereich auf dem Minoritenplatz statt) nicht auch in Klosterneuburg (für die Jugend) möglich sein? Die BGU wird sich jedenfalls weiter dafür einsetzen, daß für die Jugend auch ein Platz für Veranstaltungen in dieser Stadt zur Verfügung steht.

 

 

Radverkehrskonzept für Klosterneuburg!

Lang und mühsam war für die BGU der Weg, bis es endlich so weit war, daß ein Radverkehrskonzept für die Stadt Klosterneuburg, Weidling und Kierling erstellt wird. Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sammer, der Vorstand des Institutes für Verkehrswesen an der Universität für Bodenkultur, wird nun aufgrund seines Anbotes von S 239.000.- mit der Erstellung eines solchen Konzeptes beauftragt.

Mehrere Gemeinderatsanträge, immer wieder auch Kritik beim Budget über die nicht eingeplanten Mittel für die Verbesserung des Radfahrverkehrs sowie auch Kritik in den Zeitungen über die Radverkehrspolitik der Gemeinde führten letztendlich doch noch zum Erfolg. Ob es aber tatsächlich ein echter Erfolg wird, hängt von der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen ab. Denn neben der Freude über die Beauftragung kommt gleich die Überraschung, dass für die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes im Budget 2000 keine Mittel vorgesehen sind. Gerade im Bereich des internationalen Donauradweges sind Sofortmaßnahmen höchst notwendig. Klosterneuburger Tourismusbetriebe leben ganz wesentlich von den RadtouristInnen, die in den Sommermonaten in Scharen die Klosterneuburger Straßen bevölkern.

Verbesserungen im Bereich des Donauradweges zwischen Happyland und Kunsthaus Essl sollen im Jahr 2000 kommen. Geplant ist ein eigener Radweg neben der Straße in der Au, da das Stift überraschenderweise einen straßenbegleitenden Grundstreifen der Gemeinde verkauft hat. (Diese Maßnahme hängt allerdings mit der Fertigstellung des Kunsthauses Essl zusammen und ist nicht wirklich eine wesentliche Verbesserung für die RadtouristInnen.) Weiters soll die Brücke über den Neudaubach in Kritzendorf, die sich neben dem Bahnübergang bei der Zufahrt zum Strombad befindet, neu gebaut werden. Diese gefährliche Stelle im Bereich des Donauradweges soll damit entschärft werden, was sehr zu begrüßen ist.

Vorgenannte Maßnahmen hängen aber nicht mit dem zu erstellenden Radverkehrskonzept zusammen. Das neuralgische und unangenehmste Stück des Donauradweges, die Donaustraße zwischen Strandbadstraße und Fa. INKU wird auch im Jahr 2000 nicht, wie es zurzeit aussieht, verbessert werden.

Das Radverkehrskonzept hat aber nicht die Aufgabe, Verbesserungen für den Donauradweg zu konzipieren, sondern die wesentliche Aufgabe ist es, Verbesserungen für den/die Klosterneuburger AlltagsradfahrerIn zu erarbeiten, vor allem was die Erreichbarkeit der Bahnhöfe, Bushaltestellen und Schulen anbelangt.

Zeitersparnis ist dafür höchste Priorität, denn Sicherheit ist eine Voraussetzung, aber noch lange kein Grund, mit dem Rad zu fahren. So wie jedes andere Verkehrsmittel wird das Fahrrad benützt, um rasch und bequem an ein Ziel zu kommen. Bei allen Umfragen über die Motive der Verkehrsmittelwahl rangiert Zeitersparnis weit vor Sicherheit und Komfort. Zeitersparnis auf kurzen Wegen ist die Stärke des Fahrrades. Diese Stärke gilt es zu erhalten und auszubauen. RadfahrerInnen muss ein Verkehrsnetz angeboten werden, in dem sie nicht nur sicher, sondern auch schnell, unbehindert, umwegfrei, leicht und komfortabel unterwegs sind. Das Netz für den Fahrradverkehr umfasst das gesamte Straßennetz und bedeutet nicht nur den Bau von Radwegen. Verdichtet werden soll dieses Netz durch möglichst viele Wege, Stege, Abkürzungen, Über- und Unterführungen, die für den motorisierten Verkehr gesperrt sind. Ob RadfahrerInnen in den einzelnen Straßen gemeinsam mit dem Autoverkehr geführt werden oder ob es eine Trennung gibt, ist eine zweitrangige Frage. Wichtig ist in erster Linie, dass die Verbindung für RadfahrerInnen offensteht. Selbst auf der B 14, die abschnittsweise eine innerörtliche Erschließungsfunktion hat, ist es notwendig, RadfahrerInnen eine gleichwertige, direkte und komfortable Verbindung anzubieten.