|
|
| GRÜNER
RECHENSCHAFTSBERICHT 2000 - 2005 |
|
|
Pressemeldungen |
|
| Im Jahr 2000 |
Die
Grünen Klosterneuburg führen den 1997 begonnenen Widerstand
gegen die Zuschüttung des im Landschaftsschutzgebiets gelegenen „Schmalen
Grabens“ fort. Mit 60.000 t (das sind 10.000 LKW Ladungen) soll
dieser angeschüttet werden. Die täglichen umfangreichen LKW
Fahrten führten zu großen Lärm- und Staubbelastungen der
AnrainerInnen der benachbarten Wohngebiete. |
|
| Im Jahr 2000 |
Wie
in vielen anderen Gemeinden und Städten fühlten sich viele KlosterneuburgerInnen
unter dem massiven Ausbau der Handy-Sendemastanlagen in ihrer Lebensqualität
und Gesundheit gefährdet. Ein geplanter Sendemast im Strandbad konnte
mit Hilfe der Grünen verhindert werden. |
|
| Im Jahr 2000 |
Nach
Kritik von Rollstuhlfahrern erreicht die Grüne Gemeinderätin
Martina Enzmann, dass die viel zu klein dimensionierten Behindertenparkplätze
am Rathausplatz Ö-Norm gerecht angelegt werden und somit von den
Behinderten problemlos benützt werden können. |
|
| Im Jahr 2001 |
Grüne
Kritik an der unkoordinierten Kahlschlägerung von 5.000m2 in der
Klosterneuburger Au durch die Forstverwaltung des Stiftes bewirkt, dass
das Forstamt künftig sensibler vorgeht. |
|
| Im Jahr 2001 |
Die
Grünen schlugen Alarm als im Kierlingbach hunderte
Fische verendeten. Nachforschungen ergaben, dass sich immer wieder weißer
Schaum über den gesamten Bachlauf ausbreitete. Die Umweltbehörde
konnte den Verursacher eruieren. |
|
| Im Jahr 2001 |
Gemeinsames
„Schwarz-Grünes Vorgehen“ ermöglichte es, dass die
Umweltschutz Organisation „GLOBAL 2000“ eine Informationsveran-staltung
in den Schulen zum Thema Umweltschutz abhalten konnte. SPÖ und FPÖ
stimmten gegen Subventionierung dieser Veranstaltung. |
|
| Im Jahr 2002 |
Die
NÖ Landesstrassenverwaltung wollte das historische Kopfsteinpflaster
auf der Klosterneuburger Seite von der Stadtgrenze bis zum Leopoldsberg
aus Kostengründen durch einen Asphaltbelag ersetzen. Auf Initiative
von Grün Stadtrat Sepp Wimmer erreichte Bgm. Schuh den Erhalt des
zur Klosterneuburger Historie gehörende Kopfsteinpflaster der Höhenstrasse. |
|
| Im Jahr 2002 |
Grün
Gemeinderätin Martina Enzmann erreicht, dass Kinder nicht nur in
Begleitung der Eltern freien Eintritt im Strandbad haben, sondern dies
auch in Begleitung anderer Aufsichtspersonen möglich ist. |
|
| Im Jahr 2002 |
Im
kulturellen Bereich gelang es GRin Martina Enzmann in einem Österreich
weit beachteten Engagement die jahrzehnte lange Diskussion nach einem
angemessen Gedenken an die städtische Synagoge erfolgreich zu beenden |
|
| Im Jahr 2002 |
Nachdem
sich GRin Martina Enzmann für eine verbesserte Schulwegsicherung
im Bereich B14/ Mühlengasse eingesetzt hatte, wurde der Gehsteig
endlich auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestbreite verbreitert.
Ein Zebrastreifen in der Mühlengasse würde die Verkehrssicherheit
für die Schülerinnen noch erhöhen. Bisher fehlt er leider
noch. |
|
| Im Jahr 2002 |
Nach
Forderung der Grünen über ein verbessertes Bürgerservice,
wurden die Rathaus-Amtszeiten ausgeweitet. Zuzüglich zu den bisherigen
Öffnungszeiten ist das Rathaus nun auch Dienstags für die Bevölkerung
bis 18:00h offen. |
|
| Im Jahr 2002 |
Das
völlig ineffiziente Parkdeck ist eine städtebauliche Altlast
der ÖVP, welche es gegen alle Bedenken durchgesetzt hatte. Nachdem
schon in der Bauphase der private Bauträger unter dubiosen Umständen
abhanden kam, wurde es mit Hilfe der FPÖ einem Versicherungsunternehmen
auf Jahrzehnte überantwortet ohne dass die Stadt sich eine Einflussmöglichkeit
gesichert hätte. Die Grünen forderten daher Verhandlungen mit
dem Betreiber um eine städtische Nutzung zu erreichen. |
|
| Im Jahr 2003 |
Die
SPÖ ortete in den Ausstellungen des Essl-Museums „Pornographie“
und „Barbarei“ und wollte dies mit einer städtischen
Resolution verbieten. ÖVP und Grüne verhindern „diese
Kulturblamage ersten Ranges“ und lehnen eine diesbezügliche
SPÖ Resolution ab. |
|
| Im Jahr 2003 |
Der
Widerstand der Grünen Klosterneuburg gegen die Zuschüttung des
im Landschaftsschutzgebiets gelegenen „Schmalen Grabens“ geht
weiter. Die LKW-Fahrten (10.000 werden es bis zur Endanschüttung
sein) führten immer mehr zu umfangreichen Bürgerprotesten. |
|
| Im Jahr 2003 |
Damit
man sich an den Schutz des Wienerwaldes nicht nur im Milleniumsjahr 2002
erinnert, wurde von Grün Stadtrat Sepp Wimmer ein „Grüner
Wienerwaldpreis ins Leben gerufen“. Die Grünen Landesorganisation
von NÖ und Wien“ vergaben 2003 den Preis erstmalig. |
|
| Im Jahr 2003 |
Die
Befürworter der geplanten Umfahrung versprachen stets, dass es vor
dem Bau eine UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) geben wird.
Und obwohl von der Umfahrung die Klosterneuburger Au sowie auch besonders
geschützte „NATURA 2000“ Gebiete betroffen sind, hatte
die Abteilung Großprojekte des Landes Niederösterreich (das
Land ist auch der Bauherr und Financier) entschieden das keine UVP notwendig
sei. Die Grünen kritisierten dies, und insbesondere dass Bauherr
und Umweltkontrolleur eins sind und bekämpften diese Entscheidung. |
|
| Im Jahr 2003 |
Nach
Antrag der Grünen wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass
die belebteste Kreuzung Klosterneuburgs Stadtplatz-Bahnhof-Niedermarkt
zusätzlich mit akustischen Signalen ausgestattet wird. |
|
| Im Jahr 2003 |
Um
die Stadt zu beleben ergreifen die Grünen die Selbstinitiative und
führen äußerst erfolgreiche Open-Air Kino Veranstaltungen
am Stadt- und am Rathausplatz durch. Im kommenden Sommer 2005 werden diese
erstmals von der Stadt organisiert. |
|
| Im Jahr 2003 |
Klosterneuburg
ist eine jener Städte Österreichs, die immer wieder die höchste
gesundheitsschädliche Ozon Belastung aufweist. Besonders gefährdet
sind Kinder und ältere Menschen. Im Sommer 2003 wurde 12x die Vorwarnstufe
und 1x Alarmschwelle überschritten. Die Grünen Klosterneuburg
forderten eine effiziente Vorwarninformation und Aktionspläne. Passiert
ist leider bis heute nichts |
|
| Im Jahr 2003 |
Weil
das Schulbudget knapp war, wollte die Stadtgemeinde dem sonderpädagogischen
Zentrum in der Albrechtsstrasse anstelle der benötigten Blumenkisten
abgesägte Mülltonnen anbieten. Die Grünen sprangen helfend
ein und spendeten drei schöne Holzblumenkästen. |
|
| Im Jahr 2003 |
1999,
anlässlich der Eröffnung des Kunsthauses ESSl haben die Grünen
erstmals in ihrer Zeitung die Idee eines Natur- und Erholungsparks (mit
Kulturweg) zwischen ESSL-Museum und Freizeitzentrum Happyland präsentiert.
In Zusammenarbeit mit dem WWF wird dieser nun von der Stadtgemeinde realisiert.
Die integrierten Freizeitanlagen für die Jugend werden von dieser
bereits in der Bauphase genützt. ÖVP und Grüne waren für
eine rasche Realsierung dieses Projekts. |
|
| Im Jahr 2003 |
Die
Klosterneuburger Grünen holen auf ihre eigenen Kosten eine internationale
Künstlergruppe nach Klosterneuburg, die in einer bewegenden Aufführung
die Problematik der Globalisierung und der Ausbeutung der Dritten Welt
thematisierte. |
|
| Im Jahr 2004 |
Die
von den Grünen initiierte Aktion „1 Stunde Gratisparken“
im halbleeren Parkdeck war ein voller Erfolg. Der „Parksuchverkehr“
und die Verkehrsbelastung am Stadtplatz und Niedermarkt gingen zurück,
die Bevölkerung freute sich über dieses Service. ÖVP und
SPÖ Verkehrsstadtrat Preisl waren jedoch gegen eine Fortführung
des Projekts. |
|
| Im Jahr 2004 |
Der
jahrelange Kampf der Grünen und der betroffenen Bevölkerung
gegen die Anschüttung des „Schmalen Grabens“ und die
Tausenden LKW Fahrten durch Wohngebiete hat sich gelohnt. Bezirkshauptmann
Straub erlässt ein allgemeines Fahrverbot für LKW. |
|
| Im Jahr 2004 |
Zahlen
des Umweltbundesamtes bestätigen, dass Klosterneuburg bei der maximalen
NO2 Schadstoffbelastung die allerhöchsten Niederösterreichs
hat. Die Grünen forderten deshalb erneut ein Umdenken von ÖVP
und SPÖ hinsichtlich des Baus der Umfahrung und der Donaubrücke,
welche zusätzliches Verkehrsaufkommen mit sich bringen werden. |
|
| Im Jahr 2004 |
Wenn
es nach dem Ausschuss für Abfallwirtschaft und Abwasserentsorgung
und deren Vorsitzenden SPÖ STR Loicht gegangen wäre, hätte
der Gemeinderat am 30.April beschlossen, dass jährlich 3500t Klärschlamm
800 km nach Deutschland entsorgt würden. Die Klosterneuburger Grünen
konnten diesen „Mülltourismus“ in letzter Minute verhindern. |
|
| Im Jahr 2004 |
Grün
GRin Martina Enzmann fordert eine Erhöhung des Anteils der biologischen
Nahrungsmittel im Klosterneuburger Krankenhaus. Bisher konnte diesbezüglich
jedoch noch immer keine Verbesserung erreicht werden. |
|
| Im Jahr 2004 |
Grün
Stadtrat Sepp Wimmer präsentiert ein aktuelles, offizielles Landesgutachten,
in dem der von ÖVP und SPÖ geforderten Umfahrung schon innerhalb
weniger Jahre völlige Überlastung und Staus prognostiziert wird.
Die Schlussfolgerungen des Gutachten stellen das Projekt generell in Frage.
ÖVP/SPÖ wollen trotzdem bauen. |
|
| Im Jahr 2004 |
Grün
Stadtrat Sepp Wimmer kritisiert erfolgreich die Stundungspraxis der Stadtgemeinde
in der finanziell Schwächere benachteiligt werden. Die Stundungsmodalitäten
werden seitdem sozialverträglicher gehandhabt. |
|
| Im Jahr 2004 |
Ohne
Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und den gesetzlichen
Versorgungsauftrag will das Postmanagement das Postamt am Stadtplatz/Niedermarkt
sperren. Die Klosterneuburger Grünen wehren sich dagegen. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Die
Bevölkerung von Maria Gugging verzweifelte. Nach Einführung
der Autobahnmaut nahm der LKW-Verkehr auf der B14 explosionsartig zu.
Die Grünen konnten mit einem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat
erreichen, dass ein behördliches Prüfungsverfahren zur Erlassung
eines LKW-Fahrverbotes (Ausnahme Quell– und Zielverkehr) durchgeführt
wird. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Der
Straßenumbau vor der Bruckner Schule in Weidlung hat die Sicherheit
für die Schulkinder deutlich erhöht. Was immer noch fehlt, ist
ein Zebrastreifen am Beginn der Brucknergasse. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Eine
Stützmauer droht auf das darunter befindliche Haus zu stürzen.
Grün GR Erich Wonka erreichte eine Unterbrechung der Bauarbeiten
und eine neuerliche statische Prüfung. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Die
Grünen wollten mit einer Resolution im Gemeinderat erreichen, dass
das Land Niederösterreich sich wie Salzburg und Österreich dem
„Netzwerk gentechnikfreie Region“ anschließt. Von ÖVP,SPÖ
und FPÖ gab es dazu bisher keine Zustimmung. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Nachdem
die jahrelange Forderung der Grünen nach Ausweitung der Kernzone
bei Bahn/Bus bis nach Klosterneuburg unerfüllt blieb, wurde jetzt
noch die Bahnstation Kahlenbergerdorf geschlossen. Die Grünen fanden
darüber hinaus heraus, dass es auch für die Station Unter Kritzendorf
keine Standortgarantie gibt. Die Grünen fordern deshalb wiederholt
von der Stadtgemeinde Aktivitäten zur Ausweitung der Kernzone sowie
zur Standortsicherung Bhf Unterkritzendorf. |
![]() |
| Im Jahr 2004 |
Maßgebliche
Kommunalpolitiker von ÖVP/SPÖ treten immer öfter für
den Bau einer Donaubrücke nach Korneuburg ein. Dies soll unter anderem
eine Entlastung der Donauuferautobahn A22 bringen und der Verkehr sich
dann über die Donaubrücke und die geplante Klosterneuburger
Umfahrung nach Wien bewegen. Da die überwältigende Mehrheit
der Klosterneuburger Bevölkerung die Zerstörung der Au und die
Zunahme des Verkehrs durch die Brücke ablehnen, brachten die Grünen
im Gemeinderat diesbezüglich einen Antrag auf eine Klosterneuburger
Volksbefragung ein. |
|
| Im Jahr 2004 |