
Höflein - Bahnübergang
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Höflein
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Höflein - Bahnübergang Feuerwehrhaus
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27.Mai
2010
ÖBB kneift nach Pestizideinsatz bei
Klosterneuburger Bahnübergängen!
Doch
kein "Stamperl" mit dem Grünen Umweltstadtrat!
Nachdem
die ÖBB haben Anfang Mai auf zahlreichen Klosterneuburger Bahnübergängen
massiv Pestizide eingesetzt haben um großflächig im Umfeld
„Unkraut“ zu vernichten, gab es dagegen Beschwerden von Seiten
der ansässigen Bevölkerung. Der Grüne Umweltstadtrat Mag.
Sepp Wimmer konfrontierte daraufhin die ÖBB mit dieser, aus seiner
Sicht völlig unangemessenen und ökologisch bedenklichen Vorgangsweise.
Von Seiten der ÖBB wurde darauf das eingesetzte Pestizid in den Medien
als biologisch abbaubar und sogar trinkbar dargestellt. „Zweifler“
würden von der ÖBB auf ein Stamperl eingeladen.
Da der Grüne Klosterneuburger Umweltstadtrat seit langem zu den Zweiflern
der von den ÖBB veröffentlichten Umweltangaben gehört,
nahm er dieses Angebot gerne an. Der ÖBB wurde seine Bereitschaft
auf ein gemeinsames öffentliches „Stamperl Duell“ auf
einer der kahlen Flächen neben einem der Bahnübergänge
unterbreitet.
Aber leider kommt es nicht dazu. Nachdem anfangs, von Seiten der ÖBB
dies noch Urlaubs- und Terminprobleme verhinderten, kam nach zwei Wochen
das definitive Aus. Von Seiten der ÖBB wird niemand das „Stamperl“
wagen!
Dazu Klosterneuburgs Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Ich habe
mich wirklich nicht danach gerissen dieses Zeug zu trinken, aber ich bin
diese ständige Verharmlosung des Pestizidseinsatzes und das „Kleinreden“
von Umweltgiften durch Unternehmen leid. Es war daher einmal höchste
Zeit die Probe aufs Exempel zu machen. Durch den Rückzieher der ÖBB
ist es ja offenkundig, wie „ungiftig“, und sogar für
den Menschen trinkbar diese Sachen sind!“
Grüne Kritik
auch an der verharmlosenden Partnerschaft und eigenartigem Deal des Naturschutzbundes
mit der ÖBB in Sachen Artenschutz im Bereich der Bahnböschungen.
Wimmer weiter: „Völlig irritiert bin ich aber auch über
die Haltung des Naturschutzbundes Österreichs. Diese bringen gerade
gemeinsam mit der ÖBB eine Sonderausgabe ihrer Zeitschrift „Natur
& Land“ heraus worin sie anführen, dass Bahnböschungen
und –gräben artenreiche Lebensräume sein können.
Und Zitat Pressemeldung ÖBB/Naturschutzbund (12.5.2010): „Die
ÖBB sind sich ihrer Verantwortung für die dort lebenden, mitunter
seltenen Tiere und Pflanzen bewusst und daher Partner der Artenvielfaltkampagne
„vielfaltleben“ geworden.“
Wimmer abschließend: „Wenn man nun weiß, dass die ÖBB
32.000 Exemplare dieser Naturschutzbundzeitschrift übernimmt und
am Tag der Artenvielfalt am 29.Mai an Bahnhöfen, in Zügen etc.
verteilt, hat das schon „das gewisse Geschmäckle“, das
sich hier sich jemand unter zu Hilfenahme des Naturschutzbundes ein "Ökomäntelchen"
umhängen will. Ich hoffe der Naturschutzbund gibt sich dafür
nicht her!“
Zur
Pressemeldung vom 27.Mai
Zur
ÖBB/Naturschutzbund Meldung vom 12.Mai
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10.Mai
2010
Bedenklicher Pestizideinsatz der ÖBB!
Zahlreiche
BewohnerInnen aus Kritzendorf und Höflein alarmierten die GRÜNEN
Klosterneuburg, dass die ÖBB im Bereich der beschrankten Bahnübergänge
mit Pestiziden die versprüht wurden, großflächige Unkrautvernichtung
durchführte. Auf sämtlichen derart behandelten Flächen
wurde die gesamte Vegetation vernichtet und es blieben, inmitten der nun
sonst aufblühenden Natur, nur mehr große braune, tote Flecken.
Die Anrainer aüßerten auch Bedenken hinsichtlich möglicher
Gefahren für ihre Haustiere. Es gab von Seiten der ÖBB keinerlei
Information darüber, welches Mittel eingesetzt wurde und ob dessen
Gefährlichkeit.
Die
GRÜNEN Klosterneuburg kritisieren diesen Pestizideinsatz massiv und
fordern die ÖBB auf, zukünftig nicht mehr Mittel einzusetzen,
die derart hässliche Flecken "verbrannter Erde" hinterlassen
und deren Umweltverträglichkeit zweifelhaft ist.
Zur
Pressemeldung vom 11.Mai
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