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14.05.2011
Österreichs
Grüne protestierten vor Ort in Bohunice gegen eines der gefährlichsten
Atomkraftwerke in der Nähe der österreichischen Grenze. Mit
dabei, berichtet der Chef der Klosterneuburger Grünen STR Mag.
Wimmer von äußert bedenklichen Sicherheitsvorkehrungen.
Die Atommeiler im slowakischen Bohunice sind nur 175 km von Klosterneuburg
entfernt und gelten nicht nur als Reaktoren der ältesten Bauart
in Europa, sondern auch als die gefährlichsten. Sie liegen in einem
bekannten Erdbebengebiet und verfügen über kein modernes Sicherheitscontainment,
sie haben also keine Sicherheitseinrichtung die den Reaktordruckbehälter
wie ein Stahlmantel umschließt. Das AKW und die Umwelt, sind bei
Unfällen, einem Störfall oder einem terroristischen Angriff
nicht vor radioaktiver Verstrahlung geschützt. Weiters soll der
dortige Atommüll ziemlich ungeschützt gelagert werden und
nach etlichen Störfällen kommen die Betreiber nicht mit Sanieren
nach. Daher ist das Risiko bei so einem kleinen Land wie Österreich,
obwohl wir keine eigenen Atomkraftwerke betreiben, durch diese unsicheren
Atomkraftwerke praktisch das Gleiche. Und auch für Klosterneuburg.
Dazu Klosterneuburgs Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer, der gemeinsam
mit zahlreichen Grünpolitikern, wie z.B. der österreichischen
Grünen Chefin Eva Glawischnig, Madeleine Petrovic, der Landessprecherin
der NÖ Grünen Madeleine Petrovic, sowie anderen Grün
Abgeordneten und Gemeinderäten Teil dieses Protestteams war: „Wenn
ich nicht dabei gewesen wäre, ich würde es nicht glauben.
Wir hatten diese Aktion bewusst nicht angemeldet, weil wir überprüfen
wollten, wie gut die Sicherheitsvorkehrungen funktionieren. Es war kein
Problem, dass der Bus mit mehr als 50 Personen völlig unkontrolliert
bis 500m an das Kraftwerk heran fuhr. Ein kleineres Team hat sich dann
noch durch ein Rapsfeld völlig ungehindert bis auf 100m den Reaktoren
genähert und hätte noch näher heran kommen können.
Wenn man sich dies im Zusammenhang mit Angriffen von außen oder
einem Flugzeugabsturz vorstellt, läuft es einem kalt über
den Rücken Die Gefahr für das nur 175km entfernte Klosterneuburg
wäre evident.“
Klosterneuburgs Umweltstadtrat Mag.Wimmer abschließend: „Diese
Aktion hat für mich in bestürzender Weise gezeigt, was von
den Versprechungen der Kraftwerksbetreiber gerade auch in Punkto Sicherheit
zu halten ist: Nichts! Die Katastrophe von Fukushima hat Allen bewiesen,
diese Technologie ist nicht beherrschbar und bringt Leid über die
Menschen. Und diese Aktion in Bohunice hat mir bewiesen, dass die Verantwortlichen
es mit der Sicherheit nicht wirklich ernst nehmen. Daher: Wir müssen
so schnell als möglich raus aus der Atomtechnologie und mit noch
mehr Kraft rein in die Alternativenergien!“

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Älterer
Eintrag!
Wo
und wann können Sie unterschreiben?
Volksbegehren
„RAUS aus EURATOM“
Die Stimmberechtigten können innerhalb des von der Bundesministerin
für Inneres gemäß § 5 Abs. 2 des Volksbegehrengesetzes
1973, BGBl. Nr. 344, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl.
I Nr. 13/2010, festgesetzten Eintragungszeitraums, das ist
von Montag, dem 28. Februar 2011,
bis (einschließlich) Montag, dem 7. März 2011,
Rathaus,
Meldeamt (1. Stock, Zimmer 115), Rathausplatz 1, 3400 Klosterneuburg
In
den Ortsvorstehungen können keine
Eintragungen vorgenommen werden!
Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen
zu folgenden Zeiten vorgenommen werden:
Montag, 28. Februar 2011, von 8:00 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 1. März 2011, von 8:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, 2. März 2011, von 8:00 bis 20:00 Uhr
Donnerstag, 3. März 2011, von 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag, 4. März 2011, von 8:00 bis 16:00 Uhr
Samstag, 5. März 2011, von 8:00 bis 12:00 Uhr
Sonntag, 6. März 2011, von 8:00 bis 12:00 Uhr
Montag, 7. März 2011, von 8:00 bis 16:00 Uhr
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Das
Volksbegehren "RAUS aus EURATOM"
hat das Ziel, eine Volksabstimmung über den Ausstieg Österreichs
aus der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM zu erreichen. Wie bei
der Volksabstimmung über das AKW Zwentendorf sollen die Österreicher_innen
das Votum abgeben können, das für die Politik verbindlich ist.
Zwar haben im Jahr 2008 bei einer Umfrage 78% für einen Ausstieg
aus EURATOM gestimmt und 81% lehnten die Unterstützung der europäischen
Atomindustrie mit österreichischen Steuergeldern ab. Jetzt kommt
es darauf an, sich zu dieser Forderung zu bekennen und aktiv den Ausstieg
aus EURATOM zu unterstützen!
Die
Mitgliedschaft Österreichs bei der Europäischen Union wird mit
dem angestrebten Volksbegehren "RAUS aus EURATOM" nicht in Frage
gestellt. Das Volksbegehren ist überparteilich und überkonfessionell
und versteht sich als Beitrag für eine europäische Energiepolitik,
die von erneuerbaren Energien getragen wird.
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