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Kampf
um Erhalt des Höfleiner Biotops
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März
2009 |
BioTop Höflein: forstrechtliche Gutachten war nicht zu kippen aber Hoffnung für den langfristigen Erhalt des beliebten Erholungsgebietes der Höfleiner. Last News: Bereits am 8.April wurden mehr als 200 Setzlinge nachgepflanzt |
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Für alle die sich eine weitaus schonendere Vorgangsweise bei den
Pflegemaßnahmen im Bereich des Höfleiner Biotops am Rande der
Donau gewünscht hatten, bot sich ein furchtbarer Anblick. Nur wenig
des Altbaumbestandes konnte erhalten bleiben. Ausschlaggebend dafür
war das forstrechtliche Gutachten, dass dem teilweise stark überalteten
Baumbestand eine unkalkulierbare Gefährdung für die Benutzer
des internationalen Donauradweges sowie Anrainer und die Spaziergänger
im Bereich des Bio Tops, attestierte. Obwohl sich seit einigen Wochen
eine lokale Höfleiner Bürgerinitiative, die Stadtgemeinde Klosterneuburg
wie auch die Grundeigentümer VIA Donau intensiv bemühten, es
wurde auch ein naturrechtliches Gutachten eingeholt, scheiterten diese
Versuche den aktuellen Baumbestand am forstrechtlichen Gutachten zu erhalten.
Das alle diese Initiativen aber doch nicht ganz sinnlos waren, zeigt der
Umstand, dass nun von Seiten der VIA Donau eine schnelle Wiederaufforstung
und der langfristige Erhalt des Erholungsraumes zugesagt wurde. Die Presseberichte zum Thema finden Sie hier.
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Zeitlicher
Ablauf und Sachverhalt |
Die „Via Donau“ – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH wurde mit 1. Jänner 2005 vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) zur Erhaltung und Entwicklung der Wasserstraße Donau gegründet. Diese Via Donau ist auch für der Verwaltung und dem Erhalt der meisten Augebiete entlang der Donau zuständig. So auch für den Au Bereich bei Klosterneuburg. Und in diesem Zusammenhang sollten nun zum Schutz der Bevölkerung Schlägerungen und Rückschnitte bei zahlreichen Bäumen (Stamm- oder Sturmschäden, Vermorschungen) und Düräste durchgeführt werden. Der Umfang betrifft 1,5 Hektar von 17.000 Hektar der Tullnerfelder Donauau. |
| Mai
2008 |
Die
VIA Donau - Österreichische Wasserstraßen GesmbH gibt ein forstrechtliches
Gutachten Gutachtens über den Gesundheits- und Stabilitätszustand
des im Gefährdungsbereich von Verkehrswegen und Freizeiteinrichtungen (Treppelweg, Donauradweg, Ruderstrecke) befindlichen Baumbestandes im Bereich einer von der via donau verwalteten Waldfläche entlang dem rechten Donauufer bei Höflein an der Donau (Strom-km 1946,985 – 1947,400) in Auftrag. |
| Mai 2008 |
Kernaussagen des forstrechtlichen Gutachtens: Beurteilung
der Verkehrssicherheit |
| August
2008 |
Höfleiner Bürgerinnen und Bürger sind besorgt, dass dieses Naherholungsgebietund Natura 2000 Schutzgebiet bald schon nicht mehr bestehen könnte. Unmittelbarer Anlass war die seitens der Via Donau vorgenommene Sperre eines Teiles des Treppelwegs. Begründet lediglich mit dem „dürren“ Hinweis (Zettel auf der Absperrung) auf gefährliche potentiell einstürzende Bäume. Eine weiter gehende Information der Bevölkerung ist nicht erfolgt. |
| September
2008 |
Inzwischen
gibt es eine Anzeige eines Höfleiners (Dr.Dieter Amerding) bei der
BH Wien Umgebung hinsichtlich Verletzung Natura 2000 die nun eine Naturverträglichkeitsprüfung
durch das Land nach sich zieht. Klosterneuburgs Umweltstadtrat Mag. Sepp
Wimmer nimmt mit der VIA Donau Kontakt auf und erreicht, dass es nun die
Zusage der VIA Donau gibt, dass solange diese Ergebnis nicht vorliegt, dort
nichts passiert |
| 9.
September 2008 |
Behandlung im städtischen Umweltausschuss. Der Umweltausschus spricht sich für eine enge Zusammenarbeit mit der VIA Donau und den beteiligten Behörden aus, um im Interesse der betroffenen Höfleiner Bevölkerung dieses Naherholungsgebiet langfristig zu erhalten. |
| 12.September
2008 |
Bürgerdiskussion
in Höflein, ca. 50 TeilnehmerInnen, darunter Umweltstadtrrat Mag. Sepp
Wimmer, DI Wösendorfer von der VIA Donau, Ortsvorsteher Manfred Hofelner,
Dr.Armerding und GR Mag. Zach für die Höfleiner Bürgerinitiative. |
| 10.
Februar 2009 |
Neuerliche Behandlung im städtischen Umweltausschuss unter Einladung von DI Wösendorfer von der VIA Donau. DI Wösendorfer berichtet über den aktuellen Stand. Weitere Schritte wie die Einbindung der NÖ Umweltanwaltschaft, wie auch die Prüfung einer möglichen Haftungsübernahme durch die Stadtgemeinde werden erörtert. |
| 23.Februar
2009 |
Naturverträglichkeitsprüfung, Bescheid der BH Wien Umgebung stellt fest, dass das gegenständliche Vorhaben, die Entfernung von Gefahrenbäumen, bzw. Rückschnitten auch wenn die betroffenen Gebiete innerhalb der von der Vogelschutzrichtlinie, wie auch nach der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie der EU liegen, auf Grund der im Projekt vorgesehenen schadensbegrenzenden und projektsbegleitenden Maßnahmen naturverträglich sind. |
| 16.März
2009 |
Da damit das forstrechtliche Gutachten weiter Bestand hat und das naturschutzrechtliche Gutachten (Naturverträglichkeitsprüfung) eine Beendigung der Arbeiten vor Beginn der Brutzeit verlangt, beginnt die VIA Donau mit den Rodungen und Rückschnitten. |
8.April
2009 |
Mehr als 200 Setzlinge (ca. 1,5m hoch) nachgepflanzt. |
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