
Nur mehr
ein kleiner Rest ist derzeit Wasserfläche

Zukünftig wieder
ausgedehnte Wasserfläche
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2010-02-12
Nach
Präsentation im städtischen Umweltausschuss: Sanierung Silbersee,
Stadt und Stift führen gemeinsam am Dienstag, den 13. April (Ort
wird noch bekanntgegeben) eine Informationsveranstaltung für die
Höfleiner und Kritzendorfer Bevölkerung durch. Umweltstadtrat
Wimmer zeigt sich zufrieden mit der Vorgangsweise.
Nachdem die unangekündigten Rodungsarbeiten des Stifts im Bereich
des Silbersees zu Unruhe bei der dort ansässigen Bevölkerung
geführt haben, da sie keine umfassende Informationen über
die Art, oder den Umfang der Sanierung bekommen hatte, gibt es nun diesbezüglich
doch eine positive Entwicklung. Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer lud
den Forstmeister des Stiftes und Verantwortlichen für das Projekt
„Sanierung Silbersee“ DI Hubertus Fladl am Dienstag, den
9 Februar in die Sitzung des Umweltausschusses ein. Fladl präsentierte
dann dort umfangreiche die einzelnen Schritte des geplanten Sanierungsprojektes.
Dazu Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Also ich kann nur sagen,
mich hat diese Präsentation des Sanierungskonzeptes beeindruckt.
Wenn das Projekt so realisiert wird, dann entsteht nicht nur wieder
ein ökologisch lebendiger Silbersee, sondern darüber hinaus
auch ein sehr reizvoller Platz.“ Man kam im Ausschuss, auch unter
Einbindung des anwesenden Stadtbaudirektors Ing. Fitzthum, überein
eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung abzuhalten.
Da man aber verhindern will, dass die zu inhaltlichen und sachlichen
Fragen geplante Informationsveranstaltung im Vorfeld der Gemeinderatswahlen
am 14.März zu einem reinen Parteipolitikum wird, mit der der Bevölkerung
sicherlich nicht gedient wäre, wird die Veranstaltung nun am 13.April
(Ort wird noch bekanntgegeben) stattfinden. Auch Bgm. Mag. Stefan Schmuckenschlager
zeigte sich mit dieser Vorgangsweise zufrieden und meinte: „Ich
denke, dieser Weg mit der Informationsveranstaltung für die Höfleiner
und Kritzendorfer Bevölkerung, ist der beste Weg vorhandene Bedenken
oder Ängste aus dem Weg zu räumen!“
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Schlägerungen
im Jänner 2010
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Seit Jahren verlandet der im Eigentum des Stiftes Klosterneuburg befindliche
Silbersee in Höfleinn bzw. Kritzendorf durch Schlammablagerungen
zusehends und hat so immer mehr seine Funktionen als ökologisch wertvolles
Biotop, wie auch als Naherholungsraum verloren. 2009 wurden die Sanierungsüberlegungen
konkreter. Die Grünen Klosterneuburg, die darüber informiert
waren, dass ein Sanierungs-Projekt erarbeitet erarbeitet werden soll,
befürworten grundsätzlich die Renaturierung des Silbersees,
fordern aber, dass diese Sanierung auf einem klar definierten ökologischen
Konzept basieren müsse, und dass die Höfleiner und Kritzendorfer
Bevölkerung über dieses Konzept und die Maßnahmen informiert
und mit einbezogen wird. Nun kam es ganz anders!
Dazu der Grüne Höfleiner GR Mag. Martin Zach und der Grüne
Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Am Dienstag, den 26.Jänner
bekamen wir empörte Anrufe von HöfleinerInnen und KritzendorferInnen.
Sie wären durch Motorsägenlärm in der Au aufgeschreckt
worden. Unsere Recherchen ergaben, dass das Stift „überfallsartig“
,ohne die Bevölkerung vorher über die beginnenden Schlägerungen
zu informieren, geschweige denn ihr das Sanierungskonzept präsentiert
zu haben, einfach die Motorsägen anwerfen hatte lassen. Dabei hatte
es noch vor wenigen Wochen geheißen, vor März oder April seien
keine Entscheidungen zu erwarten. Nun wurden die Rodungsarbeiten aber
offensichtlich mit Hilfe eines „Tricks“ begonnen*. Wir Grüne
sind über eine derartig herblassende und arrogante Vorgangsweise
des Stifts gegenüber der betroffenen Höfleiner Bevölkerung
bestürzt.“
Umweltstadtrat Wimmer abschließend: „Wir Grünen fordern
umgehend eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung
darüber, wie dieses Sanierungsprojekt nun wirklich konkret aussieht
und wie die ökologischen Kriterien sind. Dies Alles täte natürlich
auch mich als Klosterneuburger Umweltstadtrat brennend interessieren,
der ebenso wie die Bevölkerung keinerlei Information bekommen hat.“
Grün
GR Mag. Martin Zach (Höflein)
*2001
wurde es mit einer Forstgesetznovelle ermöglicht, dass Flächen
bis zu 500m2 nicht mehr bewilligungspflichtig, sondern nur mehr anzeigepflichtig
sind. Mit dieser Begründung hat das Stift nun offensichtlich begonnen
die Rodungen für die Silbersee Sanierungen zu starten. Die forst-rechtliche
Genehmigung für umfangreichere Schlägerungen soll in den nächsten
Tagen erfolgen.
Die
Presseberichte zum Thema finden Sie hier.
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