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Gelsenbekämpfung Klosterneuburg verzichtet auf "chemische Keule"! |
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„Aus fachlichen Gründen des Naturschutzes ist ein Einsatz von Bti bzw. Bs. Präperaten in Naturschutzgebieten der gemäßigten Klimazone …. nicht zu rechtfertigen. Auch die Anwendung außerhalb von Naturschutzgebieten mag lokal zu einer kurzfristigen Linderung der Belästigung führen, ist aber in seiner längerfristigen Auswirkungen auf das Ökosystem gänzlich unbekannt.“ Was neben der ökologischen Problematik gegen die aktuelle Anwendung von B.t.i. spricht ist dass sie ja nicht gegen die Gelsen helfen, sondern gegen deren Larven. Aber wenn man die Gelsenlarven in den Wassertümpeln der Donau-Au mit B.t.i. bekämpft und dann kommt wieder Hochwasser, so schwemmt dies wieder alles weg und die ganze B.t.i. Bekämpfung war leider nur eine teure Steuergeldverschwendung. (Kosten für Klosterneuburg wären ca. 40.000 - 50.000 € jährlich.) Abschließend verweist Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer auf die immer häufigeren Umweltbelastungen, Immunerkrankungen, etc. welche viele sicher auch mit noch nicht geklärten Einflüßen auf die ökologischen Umweltkreisläufe insbesondere in den Nahrungsketten zusammen hängen. Es ist daher vernünftiger sich ein, zwei Wochen mit dieser Gelsen Plage abzufinden, als wieder eine neue chemische Keule freisetzen, mit deren Wirkungen vielleicht dann unsere Kinder konfrontiert sind. |
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Gelsen
wachsen im Wasser Hausmittelchen Mit
Gerüchen gegen Insekten Insektengitter Was
tun nach einem Insektenstich? |
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Chemische Produkte: Wenig überzeugende Testresultate Doch meist
bleibt es bei dem Versprechen, schreibt das Verbrauchermagazin KONSUMENT
das gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest zehn derartige Produkte
genauer unter die Lupe genommen hat. Das Fazit ist ernüchternd: Rund
die Hälfte erfüllt ihre Aufgaben nicht, einige enthalten sogar
bedenkliche Inhaltsstoffe. Nebenwirkungen
nicht ausgeschlossen |
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Für uns Menschen sind die Stechmücken lästig, vor allem die weiblichen. Während die männlichen Gelsen Vegetarier sind, ernähren sich die Weibchen von Blut. Dabei werden in Überseegebieten auch Krankheiten wie die Malaria oder das Gelbfieber übertragen. Wäre es daher nicht einfacher, diese Plagegeister überhaupt auszurotten? Nun, neben diesen unleugbaren Vorteilen gäe es aber auch gravierende Nachteile. In einer Welt ohne Stechmücken, würden einmal viele Pflanzenarten, die durch sie bestäubt werden gefährdet. So würde etwa die Kakaopflanze und hunderte weitere Pflanzenarten aussterben. Weiters schätzen Wissenschaftler, dass die Anzahl der Zugvögel, die sich unter anderem von den Stechmücken ernähren, um mehr als die Hälfte sinken würde. In der Camargue in Südfrankreich hat man die Auswirkungen eines Ökosystems mit weniger Stechmücken empirisch untersucht. Eine der Folgen war, dass die betroffenen Vögel im Schnitt zwei anstelle von drei Eier im Nest hatten. Besondere Folgen hätte eine mückenfreie Welt vor allem aber unter Wasser: Ihre Larven sind einerseits eine der wichtigsten Nahrungsquelle vieler Tiere (Vögel, Fledermäuse, Fische, Frösche, etc. Und was viele nicht wissen, dadurch, dass die Larven der Gelsen auch zahlreiche Mikropartikel fressen, halten sie auch die Gewässer rein. So wären ohne die Larven z.B. die Gewässer der Lobau nicht nutzbar, weil sie zu verschmutzt wären. So ist es für Wissenschaftler ganz klar, dass in einem funktionierenden Ökosystem immer alles eine Rolle spielt, "ob es den Menschen nun passt oder nicht!" "Auch die Gelsen und Wanzen gehören zu dem Ganzen!" Quelle: DER STANDARD, 29.Juli 2010
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