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23.06.2010
Aus für geplantes Golfplatzprojekt Zu
den Fakten: Es freut uns Grüne ganz besonders für die Tausenden Unterzeichner der „Bürgerinitiative gegen die Errichtung des Golfplatzes“ und deren Initiatorin Fr.Dr. Rille-Pfeiffer, die einen großen Teil des Widerstandes getragen haben, dass dieses problematische Projekt nicht realisiert wurde. Und auch wenn dies vorerst nur ein Etappensieg ist, so ist es ein ganz wichtiger Etappensieg. Ich bin auch überzeugt, dass das große Engagement der Bürgerinitiative, ohne der dieses Thema nur sehr schwer so eine breite kritische öffentliche Aufmerksamkeit gefunden hätte, auch in die Beurteilung durch das Ministerium eingeflossen ist. Wir danken daher allen für ihr Engagement und hoffen dass dies auch anderen Menschen Mut beim Widerstand gegen problematische Projekte gibt.“ Zu
den Pressemeldungen: |
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Die Grünen Klosterneuburg werden keinerlei Umwidmung des Geländes zur Errichtung eines Golfplatzes zustimmen. Dies ist auch eine klare Bedingung für ein mögliches weiteres Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP Klosterneuburg. Sollte die ÖVP auf die Umwidmung bestehen, oder dies aus der Vereinbarung heraus nehmen wollen, werden die Grünen Klosterneuburg kein Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP schließen. Das politische Szenario nach dem 14.März ist also folgendes: A) Erhält die ÖVP Klosterneuburg die absolute Mehrheit, wird umgewidmet werden und der Golfplatz wird kommen. B) Erhält die ÖVP Klosterneuburg nicht die absolute Mehrheit wird es nur zwei mögliche Partner geben, SPÖ und Grüne. C) Mit der SPÖ als Partner wird die Umwidmung und der Bau erfolgen. D) Mit den Grünen als Partner wird es keine Umwidmung und keinen Bau geben. |
| Unterstützung Überparteilicher Initiativantrag mit 2.700 Unterschriften
gegen Golfplatz Nachdem die GRÜNEN Klosterneuburg schon bei der am 2.Oktober 2009 stattgefundenen Gemeinderatssitzung sich mit einem Dringlichkeitsantrag gegen die Errichtung eines Golfplatzes beim „Weißen Hof“, einem beliebten Ausflugsziel vieler KlosterneuburgerInnen, ausgesprochen haben, wurde nun in der aktuellen Gemeinderatssitzung vom 6.November, ein von mehr als 2.700 BürgerInnen unterzeichneter überparteilicher Initiativantrag* gegen den Golfplatz behandelt. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu, der Vertreterin der Bürgerinitiative, Fr. Dr. Rille-Pfeiffer, die Möglichkeit zu geben ihr Anliegen dem Gemeinderat darzustellen. In den anschließenden Wortmeldungen haben die GRÜNEN Klosterneuburg ihren Widerstand gegen das Golfplatzprojekt erneuert und darüber hinaus sowohl den Grundstücksbesitzer AUVA, wie auch die potentiellen Golfklubbetreiber aufgefordert, im Interesse der besorgten Bevölkerung, endlich ihre Pläne offen zu legen. Der
Initiativantrag wurde mit großer Mehrheit in die zuständigen
Ausschüsse Planung, Umwelt und Verkehr verwiesen wo die weitere
Vorgangsweise beraten wird. Fr. Dr. Rille-Pfeiffer wurde darüber
hinaus in den nächsten Planungsausschuss eingeladen. |
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Presst
die AUVA die Stadt zur Umwidmung? Umwidmung der "Golfplatz Gründe" sowie der "Park Gründe" in Stollhof gegen Rückhaltebecken für die Stadt? |
![]() |
![]() GRÜNE gegen "Green" am "Weißen Hof"! |
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Golf
ist ein schöner Sport, aber durchaus problematisch. 35 Mil. Liter
Wasserverbrauch pro Jahr (100.000 Liter pro Tag). Fünf Gründe
sprechen für die Grünen Klosterneuburg gegen einen geplanten
Golfplatz im Landschaftsschutzgebiet beim Rehabilitationszentrum „Weißer
Hof.“ Im Jahr 2000 waren in Österreich 109 Golfplätze in Betrieb. Der durchschnittliche Flächenbedarf eines 18 Loch Golfplatzes beträgt mindestens 50 Hektar (1 Hektar ist 10.000m2). Auf Golfplätzen konzentriert sich der Pflanzenschutzmitteleinsatz auf ca. 25.000m2 (5 % der Platzfläche). Es werden überwiegend Fungizide gegen Rasenkrankheiten eingesetzt. Fallweise kommen auch Insektizide und Herbizide zum Einsatz. Baustelle
Golfplatz
Der Fraktionssprecher der Grünen Klosterneuburg Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer betont abschliessend, dass es hier nicht um eine Verteufelung des Golfsport geht, der für viele Menschen eine schöne und erholsame Sportart darstellt, sondern dass man hier in einer sachlichen und konstruktiven Art und Weise darüber diskutieren sollte, ob es nicht doch vernüftiger wäre, aus den angeführten fünf Gründen auf eine Anlage beim "Weißen Hof zu verzichten. (Obwohl Verzicht in unserer Zeit nicht mehr "zeitgemäß" erscheint.) Die Grundfrage ist und bleibt: Ist ein Golfplatz beim "Weißen Hof" im Sinne des öffentlichen Interesses notwendig? |
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