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13.1.2012
Bürgerinformation
der
GRÜNEN !
Die GRÜNEN
Klosterneuburgs stehen dem geplanten Golfplatz am Standort "Weißen
Hof" aus sachlichen Gründen (Ökologie, Verkehr, Verlust
öffentliches Naherholungsbiet, Verlust landwirtschaftlicher Nutzflächen,
etc.,) ablehnend gegenüber. Trotzdem ist es für uns selbstverständlich
auch die Diskussion mit den Initiatoren des Projektes sachlich zu führen.
Am Montag, den 9.Jänner 2012 wurde den GRÜNEN
von Seiten der Betreiber der aktuelle Stand des Projektes im Rahmen
einer zweistündigen PowerPoint Präsentation vorgestellt. Die
Diskussion verlief auf beiden Seiten engagiert, aber sehr sachlich.
Darstellung der Präsentation durch die Golfplatzinitiatoren: (Hr.Lechner)
Umwelt:
Gelände: Die Anlage wird an die vorhandenen Flächen angepasst.
Die Fläche der Golfplatzanlage wird fast ausschließlich auf
derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen (Wiesen, Felder und
Äcker) angelegt. Großflächige Rodungen von Waldstücken
unterbleiben.
Es wird eine ökologische Umsetzung und eine geringe Umweltbelastung
prognostiziert.
(Anm. d. GRÜNEN: Da es in Österreich
im Gegensatz zur BRD jedoch keine entsprechende rechtsgültige Zertifizierung
gibt, ist die Einhaltung einer solchen Zusage fast unmöglich zu
überprüfen, bzw. rechtlich einzufordern.)
Zu Einflüssen auf weitere ökologische Faktoren wie Umweltschutzbestimmungen,
Grundwasserbelastungen, etc. gab es keine Informationen; es wurde auf
die Ergebnisse der notwendigen SUP (Strategische Umweltprüfung)
verwiesen.
Verkehr:
Es ist ein Parkplatz für ca. 100 Fahrzeuge geplant. An normalen
Spieltagen wird mit einer Verkehrsfrequenz zwischen 30 und 70 Fahrzeugen
gerechnet. (Verkehrsbelastung zw. 60 und 140 Fahrten,) Stärkeres
Verkehrsaufkommen ca. 4x an starken Turniertagen, ca. 100 Fahrzeuge.
(Verkehrsbelastung ca. 200 Fahrten.)
(Anm. d. GRÜNEN: Wir halten diese Zahlen,
und auch die Dimension des Parkplatzes, für zu gering.)
Behindertenproblematik:
Darauf wurde intensiv eingegangen und auch schon Kooperationen und Aktivitäten
mit Behindertenvereinen in dieser Richtung gesucht und bereits Veranstaltungen
(Atzenbrugg 2011) durchgeführt.
„Öffentliche Nutzung:“
Es wird keine Einzäunung geben. Es wird noch immer Bereitschaft
zur „öffentlichen Nutzung“ Spazier- und Reitwege signalisiert.
(Anm. d. GRÜNEN: Eine funktionierende
"öffentliche Nutzung", parallel zur Golfplatznutzung
ist ohne wesentliche Benachteiligung der "Öffentlichkeit"
nur schwer vorstellbar.)
Arbeitsplätze:
Ca. 20 Arbeitsplätze sollen entstehen.
(Anm. d. GRÜNEN: Die Zahl erscheint viel
zu hoch gegriffen. Vergleichbare Anlagen haben ca. 10 Angestellte)
Mitglieder:
Derzeit besteht der Golfklub nur aus einem Vorstand ohne weitere Mitglieder.
Präsident: Klaus Edelhauser
Schriftführer: Dr. Georg Braunegg
Kassierin: Mag.a Andrea Schellner
Vorstandsmitglied: Miriam Ainedter
Vorstandsmitglied: Mag. Mathias Mezzei
Nicht im Vorstand, aber organisatorisch tätig: Hr. Lechner
Angestrebt sind ca 400 bis 600 Mitglieder. (lt. Präsentation gibt
es auf Grund von Abonnements Erhebungen in Klbg ca. 400 potentielle
Golfplatzmitglieder.
(Anm. d. GRÜNEN: Durch die steigende
Anzahl der Golfplätze (in NÖ allein gibt es derzeit allein
40 Golfplätze) und dem Wettbewerb um die notwendige Mitgliederauslastung
für die wirtschaftliche Rentabilität, kommt es hier derzeit
schon zu einer sehr starken Konkurrenzsituation. Aus GRÜNER Sicht
wird das langfristige wirtschaftliche Überleben schwierig werden.)
Wirtschaftliche Situation:
Investitionsvolumen lt. Präsentation € 6 Mio. (Finanzierung
30% Eigenkapital, 70% Fremdkapital) (meine Einschätzung ca. €
9 bis 10 Mio. Kapitalbedarf.
(Anm. d. GRÜNEN: wir schätzen den Kapitalbedarf auf ca. €
9 bis 10 Mio.. Sollte ein potenter Investor gefunden werden, ist die
Finanzierung der Errichtung möglich. Ob aber ein Investor auch
bereit ist, langfristig in dieses Projekt zu investieren ist fraglich.
(s. Pleite Hotel Park Inn)
Angestrebter Zeitablauf (lt. Betreiber):
Einreichungen bis Sommer 2012, Sommer 2012 bis Sommer 2013 SUP, Baubeginn
Herbst 2013, Spielbeginn 2014.
Abschließende Anmerkung der GRÜNEN: Selbstverständlich
ist die Präsentation eine Darstellung der Sichtweise der Golfplatzinitiatoren.
Sie ist aber zum überwiegenden Teil noch nicht auf ihre reale Gültigkeit
überprüft. Zahlreiche entscheidungsrelevante Punkte, wie Umwelt-
und Verkehrsbereiche, sind völlig ungeklärt.
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER, NÖN, etc.
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17.12.2011
Politische
Entscheidung für den Golfplatz gefallen!
ÖVP/SPÖ
signalisieren mit Dringlichkeitsantrag den Golfplatzinitiatoren grundsätzliches
ok für die Flächenumwidmung.
Den
Gegenantrag der GRÜNEN nur verstärkte
Prüfkriterien zu beschließen lehnten ÖVP/SPÖ jedoch
ab.
Am Montag, den 12.Dezember 2011 präsentierte Golfplatzinitiator
Martin Lechner ÖVP und SPÖ Details des geplanten Golfplatzprojektes.
Vier Tage später bei der Gemeinderatssitzung am Freitag, den 16.Dezember
brachten ÖVP und SPÖ bereits einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag
indem dem Initiator Martin Lechner eine notwendige Änderung des
Flächenwidmungsplanes bei Erfüllung bestimmter Punkte signalisiert
wird.
Offenbar
dachten ÖVP/SPÖ es besonders klug eingefädelt zu haben.
Kurz vor Beginn der Gemeinderatssitzung am 16.12.2011 lag plötzlich
den GemeinderätInnen ein Dringlichkeitsantrag von ÖVP/SPÖ
auf dem Tisch der den Golfplatzinitiatoren die vorzeitige Zustimmung
zur notwendigen Flächenumwidmung für das Golfplatzprojekt
signalisieren soll. ÖVP/SPÖ verpackten in diesen Dringlichkeitsantrag
einfach zusätzliche Prüfkriterien für das Golfplatzprojekt
und hofften so die übrigen Mandatare über den eigentlichen
Grund des Antrages – ihrer grundsätzlichen politischen Zustimmung
zu dem Projekt – täuschen zu können.
Die
GRÜNEN Klosterneuburgs durchschauten aber sehr rasch dieses Manöver
und brachten basierend auf den Antrag von ÖVP/SPÖ einen Gegenantrag
ein. Dieser hatte nur den Beschluss der verstärkten Kontrollmechanismen
zum Inhalt – ohne aber damit eine Verbindung (wie beim ÖVP/SPÖ
Dringlichkeitsantrag) mit einer möglichen Flächenwidmungsänderung
- herzustellen. ÖVP/SPÖ lehnten diesen
Antrag der GRÜNEN für zusätzliche
Prüfkriterien geschlossen ab. Damit war klar, ÖVP/SPÖ
ging es nicht um die zusätzlichen Prüfkriterien, sondern alleine
um den Golfplatzinitiatoren ihre grundsätzliche Zustimmung zu dem
Projekt zu signalisieren.
Dazu der GRÜNE Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Damit ist
die politische Entscheidung für den Golfplatz gefallen. Sollte
das Prüfverfahren positiv ausgehen, werden ÖVP/SPÖ die
Flächenumwidmung beschließen. Für uns GRÜNE als
Gegner des Projekts, war (und ist) das Prüfverfahren nur ein selbstverständlicher
Formalakt vor einer letztendlichen politischen Entscheidung. ÖVP/SPÖ
haben mit ihrem gestrigen Entschluss und ihrer Mehrheit diese politische
Entscheidung vorweggenommen.“
Wimmer abschließend: „Da es jetzt klar ist, dass nur mehr
die formalen Kriterien SUP, usw., und nicht die politische Ebene über
die Realisierung des Golfplatz entscheidet, werden wir umso mehr darauf
achten, dass es hier korrekt zu geht, insbesondere was allfällige
„Freundschaftsgutachten“ betrifft. Und es würde mich
auch sehr interessieren, was die betroffene Bauernschaft nun zu der
von ÖVP/SPÖ getroffenen Entscheidung sagt. Denn mit diesem
Beschluss von ÖVP/SPÖ hat man deren Bedenken völlig übergangen.“

Zu
den Pressemeldungen:
KURIER, NÖN, etc.
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18.12.2011
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Chronologie
und Verfahrensstand
Projekt Golfplatz "Weißer Hof"!
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aktueller
Stand
2012
12 .Jänner
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Die
Bürgerinitiative "Gegen den Golfplatz" trifft sich
im Rahmen ihrer Gespräche mit den politischen Fraktionen im
Gemeinerat mit den GRÜNEN zum Meinungsaustausch. |
2012
9.Jänner |
Den
GRÜNEN wird von den Golfplatzinitiatoren dasgeplante Golfplatzprojekt
präsentiert. |
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16.Dezember:
ÖVP/SPÖ bringen kurz vor der Gemeinderatssitzung einen
gemeinsamen Dringlichkeitsantrag ein indem dem Initiator Martin
Lechner eine notwendige Änderung des Flächenwidmungsplanes
bei Erfüllung bestimmter Punkte signalisiert wird.
Die
GRÜNEN Klosterneuburgs bringen während der Gemeinderatssitzung
einen Gegenantrag zum ÖVP/SPÖ Antrag ein. Dieser Antrag
der GRÜNEN hatte nur den Beschluss der verstärkten Kontrollmechanismen
zum Inhalt – ohne aber damit eine Verbindung mit einer möglichen
Flächenwidmungsänderung - herzustellen. ÖVP/SPÖ
lehnten diesen Antrag für zusätzliche Prüfkriterien
geschlossen ab. Damit war klar, ÖVP/SPÖ ging es nicht
um die zusätzlichen Prüfkriterien, sondern alleine um
den Golfplatzinitiatoren ihre grundsätzliche Zustimmung zu
dem Projekt zu signalisieren.
Der
Dringlichkeitsantrag von ÖVP/SPÖ wurde mit den Stimmen
von ÖVP, SPÖ, L.Hofbauer und der L.SAU beschlossen |
2011 |
12.Dezember:
Golfplatzinitiator Martin Lechner präsendiert ÖVP und
SPÖ Details zum geplanten Golfplatzprojekt. |
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8.November
2011: Informationsveranstaltung der Stadt über den
formalen Ablauf des Verfahrens.
Obwohl
bisher keine konkreten Pläne noch nicht vorliegen, hat sich
die Stadtgemeinde auf Grund des breiten öffentlichen Interesses
zu diesem Projekt entschlossen, ein transparentes Verfahren zu
diesem Ablauf zu dokumentieren und über den formalen Fortgang
und die laufende Entwicklung in diesem Projekt zu informieren. |
2011 |
Das
Bundesministerium für Gesundheit gibt nun sein Einverständnis
für die Grundstücksverkäufe
der AUVA. |
2010 |
Das
Bundesministerium für Gesundheit untersagt der AUVA Grundstücksverkäufe. |
2009 |
Die
AUVA sucht als Grundstückseigentümer bei der Stadtgemeinde
Klosterneuburg um Umwidmung von Grundstücken im Bereich des
Rehabilitationszentrum „Weißer Hof“ von Bauland-Sondergebiet
„Rehab-Zentrum“ und Grünland Land- u. Forstwirtschaft
Offenfläche in Bauland-Sondergebiet (Golfclubhaus) und Grünland-Sport
an. Grund dafür ist der geplante Bau einer Golfplatzanlage.
Der
Antrag der AUVA auf Änderung des Flächenwidmungsplanes
enthält noch keine konkrete Begründung bzw. Pläne
für den Umwidmungswunsch, deshalb hat die Stadtgemeinde Klosterneuburg
die Vorlage einer konkreten Projektbeschreibung gefordert und
den Antrag zurück gewiesen. |
2009 |
Es
gründet sich eine Bürgerinitiative mit mehr als 2.000
Unterschriften gegen das Projekt. |
2009 |
Die
GRÜNEN Klosterneuburgs sprechen sich gegen das Golfplatzprojekt
aus. |
2009 |
Nach
Jahren gibt es immer wieder Gerüchte über eine geplante
große Golfanlage auf den Gründen des Rehabilitationszentrums
„Weißer Hof“ dass der AUVA gehört. Der „Weiße
Hof“ ist mit 200 Betten das größte Rehabilitationszentrum
der AUVA (Allgemeinde Unfallversicherungsanstalt). Jährlich
werden dort über 1.500 PatientInnen aufgenommen. Das große,
noch nicht verbaute Gebiet oberhalb von Klosterneuburg am Weg nach
Hadersfeld, dass derzeit noch von Wäldern und Sonnenblumenfeldern
beherrscht wird, steht nun wieder einmal in mitten aktueller Diskussionen
um den Bau einer großen Golfplatzanlage. Das Gelände
ist derzeit als Bauland Sondergebiet für den Gesundheitsbereich
gewidmet. |
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4.11.2011
Sind
Bürgeranliegen ein Telefonterror?
GRÜNE fordern ÖVP auf, nicht im Dienste der
Golfplatzbefürworter die Golfplatzdiskussion mit unnötigen
Skandalisierungsversuchen weiter anzuheizen. GRÜNE fordern Deeskalation
und Versachlichung.
Da
sieht ein Golfplatzbefürworter, durch die Aufforderung eines Golfplatzgegners,
dass man die politischen Entscheidungsträger der beiden Pro Golfplatzparteien
ÖVP und SPÖ anrufen soll, einen Aufruf zum „Telefonterror“.
Diese eigenartige Sichtweise wird von der Stadt an sämtliche 41
Gemeinderäte weitergeleitet. Und ÖVP MandatarInnen heizen
dann diese völlig abwegige „Terror Geschichte“ in der
Öffentlichkeit weiter an.
Dazu
der Fraktionschef der GRÜNEN Mag. Sepp Wimmer: „Bei der Einladung
des Bürgermeisters an uns GRÜNE, mit beizutragen dass es ein
faires und transparentes Golfplatzverfahren gibt, bin ich schon davon
ausgegangen, dass dies auch zu einer Deeskalierung und Versachlichung
beitragen soll. Was die ÖVP Mandatare jetzt mit dem vermeintlichen
Skandalisierungsversuch eines vermeintlichen „Aufruf zum Telefonterror“
machen, ist genau das Gegenteil. Aber vielleicht begreifen einige ÖVP
GemeinderätInnen erst jetzt, dass sie 2010 mit der Wahl in den
Gemeinderat öffentliche Personen geworden sind und damit Ansprechpartner
für die Sorgen der Bevölkerung.
Im
Sinne des vom Bürgermeister öffentlich bekundeten fairen und
transparenten Verfahrens halten wir GRÜNE es auch für völlig
kontraproduktiv, wenn von Teilen der ÖVP diese falschen „Terror
Beschuldigungen“ ungeprüft weiter tragen und sie diese dumme
Diktion eines Golfplatzbefürworters übernehmen. In dem uns
GRÜNEN vom Bürgermeisteramt übermittelten Schreiben wird
niemand zum „Telefonterror“ aufgefordert, sondern es sollen
lediglich demokratisch gewählte politische Entscheidungsträger
angerufen werden. Dies ist für uns GRÜNE ein zu tiefst demokratischer
Ansatz und wir Gemeinderäte sollten ja froh sein, wenn sich die
Bevölkerung bei uns Mandataren mit ihren Sorgen und Bedenken rührt.
Noch dazu wo ohnehin alle von der großen Politikverdrossenheit
der Bevölkerung und einer Entfremdung zu den Politikern sprechen.
Allein
ÖVP Stadträtin Eder kann ich beipflichten, wenn sie die Anonymität,
die wirre Auswahl der Telefonnummern und den unsachlichen Ton des Schreibens
kritisiert. Da bin ich ganz bei ihr. Aber was die Telefonnummern der
Gemeinderäte anbelangt, so sind sie ja kein Geheimnis und stehen
in der offiziellen Broschüre der Stadt oder auf der Homepage der
Stadt. Aber da dies offensichtlich noch nicht bis zur ÖVP durchgedrungen
ist, werden wir GRÜNE auf unserer Homepage http://www.klosterneuburg.gruene.at
einen Link zu den offiziellen Telefonnummern der Klosterneuburger GemeinderätInnen
erstellen.
Wimmer
abschließend: „Wenn man es wirklich ernst meint mit einem
fairen und transparenten Verfahren, sollten wir alle mehr an Deeskalation
und Versachlichung interessiert sein, als an der Aufheizung der ohnehin
nicht einfachen Situation. Bei allen Interessen und Emotionen die im
Spiel sind, sollten wir versuchen „den Ball flach“ zu halten.
Alles andere wird auf Kosten der Sachlichkeit und Objektivität
des Verfahrens gehen und Gräben in der Bevölkerung aufreißen
unter denen Klosterneuburg noch lange leiden wird.“
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER, NÖN, etc.
Bürgerinformation
Verfahrensablauf |
Am
Dienstag, den 8.November startet die Stadt einen ersten Informationsabend
für beteiligte Interessensgruppen und Gemeinderatsfraktionen
über den Verfahrensablauf. Es wurden unter anderem jeweils
zwei VertreterInnen der Golfplatzinitiatoren, der Bürgerinitiative
gegen den Golfplatz, sowie sämtliche im Gemeinderat vertretene
Gruppierungen eingeladen. Die Informationen über den Verfahrensbaluf
werden umgehend auch öffentlich gemacht (z.B. hier auf der
GRÜNEN Seite.) |
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14.10.2011
Ministerium gibt OK für Golfplatzprojekt!
GRÜNE
übernehmen nach Bürgermeisterangebot begleitende Verfahrenskontrolle!
Für GRÜNEN Umweltstadtrat werden die Meinung der Klosterneuburger
Bevölkerung, sowie das Ergebnis der erforderlichen strategischen
Umweltprüfung (SUP) die entscheidenden Faktoren sein.
Die GRÜNEN Klosterneuburg haben das Für und Wider des Angebotes
von BM Stefan Schmuckenschlager bei Gesprächen und Verhandlungen
zwischen der Stadt, der AUVA und den Golfplatzinitiatoren die Kontrollfunktion
für ein faires und transparentes Golfplatz-Verfahren zu übernehmen,
abgewogen. Dagegen sprach, dass man den GRÜNEN, die ja seit jeher
klare Gegner des Projektes waren (und weiterhin sind) nun vielleicht
vorwerfen könnte, sie machen mit der, das Golfplatzprojekt befürwortenden
ÖVP, gemeinsame Sache. Für eine Annahme des Angebotes spricht
hingegen, wer sonst als die GRÜNEN, die die stärkste politische
Fraktion sind die das Projekt ablehnt und darüber hinaus noch den
Umweltstadtrat stellt, soll diese Kontrollfunktion wahrnehmen? Umweltfragen
und die notwendige strategische Umweltprüfung (SUP) werden die
zentralen Elemente des Prüfverfahrens sein. Ein Ausschlagen dieses
Angebotes hätte auch zur Folge, dass nicht gewährleistet wäre,
dass die Klosterneuburger Öffentlichkeit, sowie Kritiker und Gegner
hinsichtlich des Informationsflusses nicht benachteiligt werden. Die
Klosterneuburger GRÜNEN haben daher das Angebot angenommen, bei
allen Gesprächen und Verhandlungen zwischen Stadt, AUVA und Golfplatzinitiatoren
teilzunehmen und dafür sorgen, dass dieses Verfahren fair abgehandelt
wird.
Dazu Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Für uns GRÜNE
entscheidet als aller Erstes die Klosterneuburger Bevölkerung ob
sie diesen Golfplatz will oder nicht! Und hier wird sehr genau die Vorteile
für eine kleine exklusive Gruppe und die Nachteile für den
Rest der Klosterneuburger Bevölkerung als Verlust des Naherholungsgebietes
abzuwägen sein. Verkehr, Umweltschutz, naturnahe Bewirtschaftung,
etc. etc. Um hier auch wissenschaftliche Grundlagen bei zu steuern,
ist bei derartigen Projekten eine „strategische Umweltprüfung“
(SUP) abzuhandeln. Dies ist ein systematischer Prozess aus mehreren
Schritten mit Beteiligung der Bevölkerung. Im Zuge dieses Verfahrens
werden die voraussichtlichen Umweltauswirkungen ermittelt und bewertet.
Für uns GRÜNE ist die Beteiligung der Öffentlichkeit
ein Kernelement der SUP. Dies zeigt auch, dass die Informations- und
Stellungnahmerechte für die breite Öffentlichkeit und für
betroffene Interessensgruppen oder NGOs klar geregelt sind. Durchführen
wird diese SUP, auch dies ist rechtlich geregelt, die Stadt, mit Unterstützung
von Fachleuten aus dem Bereich der Raumordnung.“
Wimmer
weiter: „Wesentlich ist, dass diese SUP erst dann beginnen kann,
wenn das Golfplatzprojekt konkret vorliegt. Denn nur anhand des Projektes
ist zu klären, ob das Projekt zu erheblichen Umweltproblemen führen
wird. Und hier sind viele Aspekte zu berücksichtigen:
- die biologische Vielfalt
- die Bevölkerung, die Gesundheit des Menschen
- Fauna
- Flora
- Boden
- Wasser
- Luft
- Landschaft
- das kulturelle Erbe
- Erhaltung des Gebietes mit besonderer Erholungseigenschaft
- Sicherstellung der Landwirtschaft
- Berücksichtigung des Landschaftsbildes
- Vermeidung von Störrungen von Erholungseinrichtungen
- Etc., etc.“
Wimmer abschließend: „Zu diesen vielen Aspekten kommen noch
die verschiedenen Schutzfunktionen dazu die dieses Gebiet hat: Es liegt
im Landschaftsschutzgebiet Wienerwald,
es gehört zum Biosphärenpark Wienerwald, es sind Natura 2000
Gebiete dabei. Dies sind eine ganze Menge von Gründen,
die aus GRÜNER Sicht klar gegen das Projekt sprechen. Und wir GRÜNE
werden ganz genau aufpassen, dass kein einziger Punkt vergessen wird.“
KURIER
19.Okt. 2011 |
Unabhängiges
und transparentes Verfahren?
Das
Planungsbüro Knoll hat als erstes in einer Sitzung einer
parteipolitischen Fraktion (ÖVP), in der laut ÖVP
Sprecher Mayrhofer die Mehrheit eine „wohlwollende Prüfung“
will, das Prozedere des Umwidmungsverfahren dargestellt. Das
Planungsbüro hat also - noch bevor irgendein Gremium der
Stadt. (Gemeinderat, Stadtrat, Ausschüsse, Arbeitsgruppen,
etc.) eine Information über das bevorstehende Golfplatzprojekt
erhalten hat - zu aller erst in der Parteisitzung, der mit absoluter
Mehrheit regierenden ÖVP - das Umwidmungsverfahren präsentiert.
Niemand außer der ÖVP und dem Planungsbüro Knoll
weiß, was dort besprochen wurde. Dies, ist sicher nicht
dazu geeignet dass, das Büro Knoll für ein objektives
Golfplatzverfahren beigezogen werden kann. Sollte dies wirklich
von BGM Schmuckenschlager und der ÖVP "so durch gezogen"
werden, so wird es unter den Gegnern des Projekts, aber auch
der übrigen "neutralen" Klosterneuburger Bevölkerung,
ein klares Zeichen sein, dass es mit einem unabhängigen
und transparenten Verfahren nicht wirklich ernst gemeint ist.
Umweltstadtrat
Mag. Sepp Wimmer
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Zu
den Pressemeldungen:
KURIER, NÖN, etc.
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12.07.2011

Richtigstellung
zum Leserbrief von Fr. Mag. Eichblatt in der NÖN!
Schmerzvoll müssen wir GRÜNE immer wieder feststellen,
dass es vielen Menschen schwer fällt, die politischen Vorgänge
in der Demokratie zu erfassen und/oder richtig zu bewerten. In der Regel
aber sind Menschen wenn sie etwas nicht verstehen, so verantwortungs-bewusst,
uns zu kontaktieren, um gemeinsam mit uns den Sachverhalt abzuklären
und zwar bevor sie sich an die Öffentlichkeit wenden.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die ohne Abklärung
des Sachverhaltes an die Öffentlichkeit gehen, den GRÜNEN
gezielt schaden wollen. Dagegen haben wir uns in der Vergangenheit gewehrt
und werden dies auch in Zukunft tun. (speziell in einer für uns
so wichtigen Causa wie der Verhinderung des Golfplatzes!)
Fr. Mag . Eichblatt wirft uns, entgegen dem Wahrheitsgehalt, in ihrem
öffentlichen Leserbrief in der NÖN am 6.7.2011 das Folgende
vor: Zitat "..... es
wäre doch seinerzeit für die GRÜNEN sehr einfach gewesen,
das ganze Projekt zum Erliegen zu bringen. Sie (die GRÜNEN) hätten
sich doch nur dem von der FPÖ unterstützten Initiativantrag
gegen die Umwidmung anschließen müssen“.
Wir erlauben uns dazu folgendes festzuhalten:
1) Die GRÜNEN haben den Initiativantrag (entgegen der Aussage von
Fr. Mag. Eichblatt) zu JEDER ZEIT unterstützt und uns diesem Antrag
angeschlossen!
2) Es wäre niemals möglich gewesen gemeinsam mit den Stimmen
der FPÖ für den Initiativantrag ein positives Ergebnis zu
erreichen.
Erklärung:
In einem demokratischen Gremium, wie dem Gemeinderat, fallen Entscheidungen
nach einer Mehrheitsfindung. Der Klosterneuburger Gemeinderat hat 41
MandatarInnen. Für eine Mehrheit braucht man also mindestens 21
Stimmen.
Die Verteilung der Mandate war in der betreffenden Periode 2005 –
2010 (auf die sich Fr. Mag. Eichblatt bezieht) wie folgt: ÖVP 20,
SPÖ 10, GRÜNE 5, FPÖ 2, PUK 2, MIK 1, L. Hofb.1.
Es gab im Klosterneuburger Gemeinderat bisher dreimal eine Beschlussfassung
zum Thema Golfplatz. Am 2.Oktober 2009, am 6.November 2009 und nun am
1.Juli 2011.
Die
Gemeinderatssitzung, auf die sich Fr.Mag. Eichblatt bezieht, war die
Sitzung vom 6.November 2009. Hier wurde der Initiativantrag der Bürgerinitiative
eingebracht. In der Sitzung stellten dann ÖVP und SPÖ den
Gegenantrag, dass der Initiativantrag (wie der Antrag der GRÜNEN
in der Sitzung davor am 2.Oktober) den Ausschüssen für Umwelt,
Verkehr und Stadtplanung unter Einladung von Frau Dr. Rille-Pfeiffer
in den Planungsausschuss, zugewiesen wird. Dieser Gegenantrag wurde
dann mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, GRÜNE, PUK, MIK und
L.Hofb. angenommen. 2 Gegenstimmen der (FPÖ). Abstimmungsergebnis
also 39:2. Es gab keinen weiteren Antrag, auch keinen seitens der FPÖ.
Und
nun ersuchen wir Sie Fr. Mag. Eichblatt, der Öffentlichkeit zu
erklären, wieso Sie in Ihrem Leserbrief wahrheitswidrig behaupten,
wir GRÜNE hätten den Initiativantrag nicht unterstützt
oder hätten uns ihm nicht angeschlossen? In Ihrem Leserbrief heißt
es: „… es wäre doch seinerzeit
für die GRÜNEN sehr einfach gewesen, das ganze Projekt zum
Erliegen zu bringen. Sie (die Grünen) hätten sich doch nur
dem von der FPÖ unterstützten Initiativantrag gegen die Umwidmung
anschließen müssen“.
Wir
haben diesen Antrag immer unterstützt! Ja, wir GRÜNE haben
sogar ein Monat zuvor bei der Gemeinderatssitzung am 2.Oktober 2009
inhaltsmäßig den gleichen Antrag eingebracht!
Die nächste völlig absurde Folgerung von Fr. Mag. Eichblatt
in diesem Zusammenhang ist, dass es mit den 5 Stimmen von uns GRÜNEN
und den 2 Stimmen der FPÖ zu irgendeiner Mehrheit (nämlich
den notwendigen 21 Stimmen) gereicht hätte.
Schon in der Volksschule lernen wir addieren und subtrahieren. 7 und
wie viel ist 21? 14! Richtig! Für jeden, der etwas des Rechnens
mächtig ist, fehlen von 7 Stimmen auf 21 Stimmen (zur Mehrheit)
14 Stimmen. Zu berücksichtigen ist natürlich auch noch, dass
die ÖVP mit 20 Stimmen und die SPÖ mit 10 Stimmen, gemeinsam
also mit dieser „satten 30 Stimmen Mehrheit“ diesen Gegenantrag
zum Initiativantrag eingebracht haben! Da erübrigt sich jede weitere
sachliche Diskussion zu den Aussagen von Fr. Mag. Eichblatt –
woher hätte (mit den Stimmen von GRÜNEN und FPÖ) wohl
eine notwendige Mehrheit für den Initiativantrag kommen sollen?
Des weiteren bezichtigen Sie uns in Ihrem Leserbrief der politischen
Unredlichkeit, indem Sie uns unterstellen, unseren politischen Standpunkt
sehr schnell zu ändern. Dies stellt im politischen Diskurs den
Tatbestand der üblen Nachrede dar. Wir nehmen Ihre Äußerung
zur Kenntnis, halten uns aber alle Möglichkeiten offen, rechtliche
Schritte einzuleiten.
Liebe Fr. Mag. Eichblatt, jeder kann sich einmal irren, speziell in
einer Materie mit der man nicht so sehr vertraut ist. Wir GRÜNEN
ersuchen Sie die Größe, vielleicht auch die Fairness zu haben
einzugestehen, dass Ihre Äußerungen nicht der Wahrheit entsprechen,
dass Sie sich für Ihre unrichtige Darstellung der Politik der GRÜNEN
(die uns in der Öffentlichkeit Schaden zufügt) entschuldigen
und Ihre unwahren Behauptungen zurücknehmen.
Abschließend versichern wir Ihnen, dass die GRÜNEN, wie schon
in der Vergangenheit, auch in Zukunft die ersten sein werden, die, so
die Möglichkeit einer Verhinderung des Golfplatzprojektes im Gemeinderat
besteht, diese sicher nicht ungenützt lassen.
Mit freundlichen Grüßen
STR Mag. Sepp Wimmer
für die GRÜNEN Klosterneuburg
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4.7.2011

Großer Erfolg des Protestmarsches
der
Bürgerinitiative
gegen
den Golfplatz!
Zu
einem außerordentlichen Erfolg wurde der am Freitag, den 1.Juli,
von der überparteilichen Bürgerinitiaive "Nein zum Golfplatz"
organisierte Protestmarsch zum Klosterneuburger Rathaus. Mehr als 300
besorgte Klosterneuburger BürgerInnen und eine nicht unbeträchtliche
Anzahl Klosterneuburger Landwirten mit ihren Traktoren zogen lautstark
vor das Rathaus. (Die GRÜNEN Klosterneuburg, seit Anbeginn intensive
Unterstützer der BI und Gegner des Golfplatzprojekts, wurden verstärkt
durch die Landessprecherin der NÖ GRÜNEN und Abgeordneten
zum NÖ Landtag DDR. Madeleine Petrovic.) Anschließend sprach
die Sprecherin der BI Dr.Rille-Pfeiffer im Rahmen der Bürgerbeteiligung
vor dem Gemeinderat der Stadt Klosterneuburg.
Ein
von der Gemeinderatsfraktion PUK in der Gemeinderatssitzung eingebrachter
weiterer Dringlichkeitsantrag (die GRÜNEN Klosterneuburgs hatten
bereits im Oktober 2009 einen eingebracht) wurde auf Antrag der ÖVP
mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, Liste Hofbauer und Liste Sau
dem Planungsausschuss zugewiesen. Dagegen stimmten Grüne*, FPÖ
und PUK.
*
Die Grünen Klosterneuburg lehnen dass Golfplatzprojekt seit Anbeginn
ab, haben aber wie ALLE anderen Gemeinderatsfraktionen im Gemeinderat
bisher
einer Untersuchung des Projekts zugestimmt, um
durch klar belegbare Fakten (Umwelt, Verkehr, Naherholung, Ethik, Bedarf,
Wirtschaftlichkeit, etc.) ihre Ablehnung untermauern zu können.
In der Zwischenzeit hat jedoch eine immer größere Anzahl
von Grün WählerInnen sich dahingehend geäußert,
dass ihre Ablehung des Projekts unabhängig von etwaigen Untersuchungen
feststehe.
Die
Grünen Klosterneuburg respektieren dies und sehen daher im Sinne
dieses Wählerauftrages auch keinen Anlass mehr, weiteren Prüfungen
zu zustimmen.
STR
Mag. Sepp Wimmer
für die Grünen Klosterneuburg
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER
Impressionen
des Protestmarsches
Zum
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Chronologie
der Golfplatz Debatte ab 2009
Seit
Jahren gab es immer wieder Gerüchte über eine geplante große
Golfanlage auf den Gründen des Rehabilitations-zentrums „Weißer
Hof“ dass der AUVA (Allgemeinen Unvallversicherungsanstalt) gehört.
Der „Weiße Hof“ ist mit 200 Betten das größte
Rehabilitationszentrum der AUVA. Jährlich werden dort über
1.500 PatientInnen aufgenommen. Das große, noch nicht verbaute
Gebiet (120 Hektar = Größe von 170 Fußballfeldern)
oberhalb von Klosterneuburg am Weg nach Hadersfeld, dass derzeit noch
von Wäldern und Sonnenblumenfeldern beherrscht wird, steht seit
Sommer 2009 im Mittelpunkt eines ganz konkreten Golfplatzprojektes.
22.August
2009
Die Grünen Klosterneuburg erhalten umfangreiche Insiderinformationen
über den geplanten Deal zwischen AUVA und Golfklub Klosterneuburg
GmbH über die Verpachtung der AUVA Gründe und die Errichtung
einer Golfplatzanlage.
24.August
2009
Nachdem die Recherchen der Grünen den Sachverhalt bestätigen,
informieren sie die Öffentlichkeit und sprechen sich klar gegen
die Errichtung der Golfplatzanlage aus.
Wenige
Tage später
entsteht unter der Führung von Dr. Christiane Rille-Pfeiffer und
ihren Mann Dr. Roland Rille die Bürgerinitiative „Nein zum
Golfplatz Klosterneuburg“.
2.Oktober
2009
Die Grünen Klosterneuburg bringen in der Gemeinderatssitzung
einen Dringlichkeitsantrag ein, die bestehende Flächenwidmung des
AUVA Geländes (gewidmet als Bauland Sondergebiet) nicht umzuwidmen.
(Erklärung: Für den Bau einer Golfplatzanlage müssten
die Grundstücke auf Grünland Sport umgewidmet werden. Dies
ist Zuständigkeit der Stadtgemeinde Klosterneuburg.)
Der Antrag wird einstimmig mit den Stimmen aller GemeinderätInnen
den Ausschüssen für Stadtplanung, Umwelt, Verkehr, Wasser
und Gesundheit zugewiesen.
6.November
2009
Die Bürgerinitiative hat innerhalb weniger Wochen
mehr als 2.700 Unterschriften für einen Initiativantrag
im Gemeinderat (gem. § 16 NÖ Gemeindeordnung) „Gegen
die Errichtung eines Golfplatzes beim Weißen Hof“
gesammelt.
ÖVP und SPÖ stellen einen den Gegenantrag, dass der
Initiativantrag den Ausschüssen für Umwelt, Verkehr und Stadtplanung
unter Einladung von Prau Dr. Rille-Pfeiffer in den Planungsausschuss
zugewiesen wird. Der Antrag wird mit 2 Gegenstimmen (FPÖ) angenommen.
14.April
2011
Die AUVA bestätigt, dass die Golfplatzinitiatoren das Projekt neuerlich
in Angriff nehmen. Obwohl in der Öffentlichkeit noch immer kein
Projekt vorliegt, werden die Verhandlungen vorangetrieben.
22.Juni
2009
Die Grünen Klosterneuburg werden informiert, dass der zuständige
Gesundheitsminister Stöger (als oberste Aufsichtsbehörde der
AUVA) seine Zustimmung zu diesem Projekt verweigert. Begründung:
Das Golfplatz Betreiberkonsortium hätte der AUVA zu wenige Sicherheiten
gegeben und die Abwicklung des Projekts wäre somit ein zu großes
Risiko für die AUVA und die Versicherten gewesen.
Mai
2011
Die AUVA informiert die Stadtgemeinde über ihren Wunsch der Umwandlung
von 120 Hektar (Größe von 170 Fußballfeldern) von Bauland
Sondergebiet
in Grünland Sport. Die Golfplatzinitiatoren legen noch immer kein
Projekt vor.
20.Juni
2011
Die Grünen Klosterneuburg informieren die Öffentlichkeit über
die bedenklichen wirtschaftlichen Hintergründe (diverse Ausgleiche
und Konkurse) des Golfplatz Initiators Lechner.
1.Juli
2011
Die Bürgerinitiative „Gegen die Errichtung eines Golfplatzes“
organisiert einen Protestmarsch zum Rathaus, mehr als 300 Personen und
zahlreiche Klosterneuburger Landwirte mit ihren Traktoren nehmen daran
teil.
In der am gleichen Tag stattfindenden Gemeinderatssitzung bringt die
Sprecherin der BI Dr.Rille-Pfeiffer noch einmal das Anliegen der Bürgerinitiative
vor.
Ein von der Gemeinderatsfraktion PUK eingebrachter Dringlichkeitsantrag
„Strategische Umweltprüfung (SUP) zu Golfplatz Weißer
Hof“ wurde auf Antrag von ÖVP mit den Stimmen von ÖVP,
SPÖ, Liste Hofbauer und Liste Sau dem Planungsausschuss zugewiesen.
Dagegen stimmten Die Grünen*, die FPÖ und die PUK.
*Die
Grünen Klosterneuburg lehnen dass Golfplatzprojekt seit Anbeginn
ab, haben aber wie ALLE anderen Gemeinderatsfraktionen im Gemeinderat
bisher einer Untersuchung des Projekts zugestimmt um durch klar belegbare
Fakten (Umwelt, Verkehr, Naherholung, Ethik, Bedarf, Wirtschaftlichkeit,
etc.) ihre Ablehnung untermauern zu können. In der Zwischenzeit
hat jedoch eine immer größere Anzahl von Grün WählerInnen
sich dahingehend geäußert, dass ihre Ablehung des Projekts
unabhängig von etwaigen Untersuchungen feststehe.
Die
Grünen Klosterneuburg respektieren dies und sehen daher im Sinne
dieses Wählerauftrages auch keinen Anlass weiteren Prüfungen
zu zustimmen.
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22.6.2011
Droht
nach 11 Millionen Euro „Park-Inn Debakel“ nun ein neues
Millionen „Golf-Inn Debakel“?
Golfplatzinitiator
Martin Lechner hat ein Gläubigerverfahren am Hals! Dazu noch aufklärungswürdige
Vorgänge bei offensichtlichen Deal zwischen AUVA, Lechners Golfplatz
GmbH und der Stadt. Die Entscheidung der ÖVP Klosterneuburg für
den Golfplatz ist aber nach Insiderinformation trotz dieser schwerwiegenden
Bedenken bereits fix!
Nur wenige Woche ist es her, da erschütterte die 11 Millionen Euro
Pleite des vermeintlichen „Hoffnungsprojekts Park-Inn“ Klosterneuburg.
Es war die größte Wirtschaftspleite in der Geschichte der
Babenberger Stadt. Zahlreiche kleine Firmen und Lieferanten verloren
viel Geld, oder müssen noch immer darum zittern. Auch die Stadtgemeinde
wartete noch immer auf die Begleichung einiger offener Forderungen.
Obwohl diese Pleite noch immer nicht verdaut ist, steht schon das nächste
umstrittene „Prestigeobjekt“, welches alle Zutaten enthält,
wieder zu einem Mega-Flop zu werden, den KlosterneuburgerInnen ins Haus.
Von
Seiten der Klosterneuburger Bevölkerung und den Grünen gibt
es seit Jahren massive Widerstände (Bürgerinitiative mit 2.700
Unterschriften) gegen die Errichtung eines Golfplatzes auf den, hoch
über Klosterneuburg gelegenen Grundstücken der AUVA beim Rehabilitationszentrum
„Weißer Hof“. Es sind nicht nur umweltrelevante, sondern
auch verkehrstechnische und den Erholungswert der Klosterneuburger Bevölkerung
betreffende Gründe die dagegen sprechen. Und auch noch eine andere
Frage stellt sich: Wie ist es ethisch verantwortbar, dass vor den Fenstern
eines der größten „Rehabzentren“ Österreichs,
in der Querschnittsgelähmte oder Schwerstverunfallte diesen Schicksalsschlag
verarbeiten müssen, Freizeitsportlern fröhlich ihre Golfschläger
schwingen?
Zu
all diesen Bedenken sind nun, nach der wirtschaftlichen Millionenpleite
des Park-Inn Hotelprojektes, und den verstärkten Recherchen der
Grünen Klosterneuburg nach den wirtschaftlichen Hintergründen
des Golfplatzprojektes auch zunehmend wirtschaftliche Bedenken gekommen.
Der Wiener Geschäftsmann Martin Lechner, einer der Initiatoren
dieses Golfplatzprojektes, war bisher 100% Anteilseigner und Geschäftsführer
der „Golfclub Klosterneuburg Betriebs GmbH!: Diese GmbH schloss
vor einiger Zeit mit der AUVA dem Grundstückseigner einen Vorvertrag
über die Vergabe eines Baurechts für die Errichtung einer
Golfplatzanlage.
Dazu der Klosterneuburger Umweltstadtrat der Grünen Mag. Sepp Wimmer:
Zu all den von uns schon seit Jahren kritisierten Punkten, wie Umweltschutz,
Verkehr, etc., kommt jetzt natürlich nach der schmerzhaften Riesenpleite
des Park Inns, natürlich auch vermehrt wirtschaftliche Bedenken.
Und da gibt es eine Menge Ungereimtheiten:
Einmal was den Betreiber der Golfclub Klosterneuburg GmbH betrifft:
Hr. Lechner, bisher 100% Anteilseigner und Gesellschafter der
„Golfclub GmbH“, ist aktuell mit seiner Firma. „Gruppe
2000 Gebäudemanagement“ offensichtlich „baden gegangenen“
und ist im Sanierungsverfahren mit einer 30%igen Ausgleichsquote. Das
Sanierungsverfahren wurde am 10.Mai 2011 bekannt gemacht. Nach unseren
weiteren Informationen ist es überhaupt nicht mehr klar, ob Hr.
Lechner überhaupt noch 100% Anteilseigner und Gesellschafter der
„Golfclub Klosterneuburg GmbH“ ist?*
Dazu Wimmer: „Das ist genau das, was wir beim Park Inn erlebt
haben. „Intransparente und unübersichtliche wirtschaftliche
Vorgänge, die dann eine Pleite mit einer Menge Geschädigter
hinterlassen haben.
Weiters
stellt sich in Bezug auf die AUVA die Frage, ob es Aufgabe einer Unfallversicherungsanstalt
ist, ihre Gründe, die sie für eventuelle Ausbauten im Sinne
der Rehabilitation angekauft hat und die derzeit als „Bauland-Sondergebiet“
gewidmet sind, nun für eine Golfplatzanlage in Grünland-Sport
umwidmen zu lassen?
Und
im Vorvertrag zwischen AUVA und Golfclub GmbH ist auch eine der Bedingungen
für den Baurechtsvertrag, dass die Stadt Klosterneuburg nicht nur
die AUVA Gründe beim „Weißen Hof“, die für
die Golfplatzanlage benötigt werden umwidmet, sondern auch die
AUVA Gründe an der Kierlingerstr. die nichts mit der Golfplatzanlage
zu tun haben. Dort soll die „Grünland-Park“ Widmung
aufgehoben werden und eine Verbauung des Stollhof Parks für die
AUVA ermöglicht werden.
Grün
STR Mag. Sepp Wimmer abschließend: „Es gab bisher schon
eine Fülle von Argumenten, die gegen einen Golfplatz am Standort
„Weißen Hof“ sprachen,. aber nun mit dem neuesten
Wissen um die wirtschaftliche Situation des „Golfplatz Initiators“
Lechners und den Erfahrungen mit der „Millionen Pleite Park Inn“,
verstehen wir absolut nicht mehr, wieso hier die Stadt, und in diesem
Fall die mit der absoluten Mehrheit allein entscheidende ÖVP, hier
sehenden Auges in ein neuerliches Debakel rennt? Noch dazu gegen den
massiven Widerstand der Klosterneuburger Bevölkerung. Was sind
die Gründe dafür?“
*
Der jetzige Ausgleich ist nicht der erste "wirtschaftliche Flop"
des Golfplatzinitiators Lechner. Schon 2001 ging er mit einer seiner
Firmen in Konkurs.
Zu
den Pressemeldungen:
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9.6.2011
Bürgerinitiative
organisiert
Protestmarsch gegen den Golfplatz!
Die überparteiliche Plattform gegen den geplanten Golfplatz
beim "Weißen Hof" plant am
Freitag
den 1.Juli um 16:00Uhr
einen
Protestmarsch
vom
Park+Ride Parkplatz beim Bahnhof Klosterneuburg-Kierling
zum Rathaus.
Nehmen
Sie bitte zahlreich daran teil!
Näheres
finden Sie auf der Homepage der BI.
Nein
zum Golfplatz!
Die
GRÜNEN KLosterneuurg unterstützen diese Aktion und ersuchen
ebenfalls um zahlreiche Teilnahme.
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER
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17.05.2011
AUVA starten neuerlichen Versuch geplatztes Golfplatzprojekt am
"Weißer Hof" zu realisieren!
Knapp ein Jahr nach dem Aus durch das zuständige Bundesministerium
für Gesundheit startet die AUVA (Allgmeine Unfallsversicherungsanstalt)
startet die AUVA, offensichtlich aus dringendem Finanzbedarf, einen
neuerlichen Versuch der Umwidmung ihre Grundstücke im Bereich des
"Weißen Hofes" um sie lukrativ an einen Golfplatzbetreiber
verpachten zu können. Der Umwidmungsantrag beinhaltet insgesamt
eine Fläche von 120ha (ist rd. die Fläche von 170 Fußballfeldern).
Derzeit sind die Flächen als "Bauland Sondergebiet (Rehabilitationszentrum)
und Grünland Landwirtschaft (verpachtet an Landwirte) gewidmet.
Dazu
Klosterneuburgs Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: "An unserer Position
hat sich zum Vorjahr nichts geändert. Wir halten den Standort am
"Weißen Hof" für einen Golfplatz aus ökologischen,
verkehrstechnischen Gründen, aber auch aus Gründen des Verlustes
des Erholungswertes eines der beliebtesten Naherholungsziele für
völlig ungeeignet und lehnen ihnen deshalb strikt ab. Zusätzlich
müssen aber auch ethische Überlegungen berücksichtigt
werden: Was muss ein frisch Querschnittsgelähmter empfinden wenn,
er vor dem Fester fröhliche golfschwingende Menschen vorbei marschieren
sieht? Und noch ein Aspekt rückt mit der 13 Millionen Euro Pleite
des Hotelprojekts "Park Inn" auch zusätzlich in den Vordergrund.
Wer gibt die finanzielle Sicherheit, dass dieses Projekt nicht als Baustelle
verödete oder nach ein paar Jahren als desolate Geisterstadt verfällt?
Nach der "Millionen Park Inn Pleite" braucht die Stadt sicher
nicht auch noch eine Millionen Euro "Golf Inn Pleite", die
eine verwüstete Naturlandschaft übrig lässt! Wer braucht
diesen Golfplatz eigentlich? Die Klosterneuburger Bevölkerung sicher
nicht!"
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER
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23.06.2010
Aus für geplantes Golfplatzprojekt
"Weißer Hof"!
Bundesministerium für Gesundheit untersagt AUVA Grundstücksverkäufe.
Die Grünen haben am Wochenende, offensichtlich aus der
gleichen Quelle die ihnen schon im Herbst 2009 Unterlagen über
den geplanten „Golfplatz Deal“ der AUVA zu kommen lies,
nun die Information erhalten, dass das geplante Golfplatzprojekt beim
„Weißen Hof“ „gestorben“ ist. Die Medien
reagierten darauf mit einer umfangreichen Berichterstattung.
Zu
den Fakten:
Das für die AUVA zuständige Bundesministerium für Gesundheit
hat per Bescheid der AUVA Grundstücksverkäufe für das
geplante Golfplatzprojekt aus wirtschaftlichen Gründen untersagt.
Grün Stadtrat Mag. Sepp Wimmer dazu: „Obwohl der Grund des
negativen Bescheides des Ministeriums (zu großes wirtschaftliches
Risiko) kein Schutz für immer ist, ist zumindest dieses Projekt
jetzt einmal "gestorben". Aber das "Nein" des Ministeriums
ist auch eine wesentliche Hürde für zukünftige Verbauungspläne.
Es
freut uns Grüne ganz besonders für die Tausenden Unterzeichner
der „Bürgerinitiative gegen die Errichtung des Golfplatzes“
und deren Initiatorin Fr.Dr. Rille-Pfeiffer, die einen großen
Teil des Widerstandes getragen haben, dass dieses problematische Projekt
nicht realisiert wurde. Und auch wenn dies vorerst nur ein Etappensieg
ist, so ist es ein ganz wichtiger Etappensieg. Ich bin auch überzeugt,
dass das große Engagement der Bürgerinitiative, ohne der
dieses Thema nur sehr schwer so eine breite kritische öffentliche
Aufmerksamkeit gefunden hätte, auch in die Beurteilung durch das
Ministerium eingeflossen ist. Wir danken daher allen für ihr Engagement
und hoffen dass dies auch anderen Menschen Mut beim Widerstand gegen
problematische Projekte gibt.“
Zu
den Pressemeldungen:
KURIER
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8.Februar
2010
Zur
Gemeinderatswahl am 14.März 2010
Um die vielen Anfragen an die GRÜNEN
wie es nach dem 14.März hinsichtlich der möglichen Umwidmung
des Geländes beim „Weißen Hof“ und einem möglichen
weiteren Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP aussieht, halten
die Grünen Klosterneuburg unmissverständlich fest:
Die
Grünen Klosterneuburg werden keinerlei Umwidmung des Geländes
zur Errichtung eines Golfplatzes zustimmen.
Dies
ist auch eine klare Bedingung für ein mögliches weiteres Arbeitsübereinkommen
mit der ÖVP Klosterneuburg.
Sollte
die ÖVP auf die Umwidmung bestehen, oder dies aus der Vereinbarung
heraus nehmen wollen, werden die
Grünen Klosterneuburg kein Arbeitsübereinkommen
mit der ÖVP schließen.
Das
politische Szenario nach dem 14.März ist also folgendes:
A)
Erhält die ÖVP Klosterneuburg die absolute Mehrheit, wird
umgewidmet werden und der Golfplatz wird kommen.
B)
Erhält die ÖVP Klosterneuburg nicht die absolute Mehrheit
wird es nur zwei mögliche Partner geben, SPÖ und Grüne.
C)
Mit der SPÖ als Partner wird die Umwidmung und der Bau erfolgen.
D)
Mit den Grünen als
Partner wird es keine Umwidmung und keinen Bau geben.
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Oktober
2009
Unterstützung
Unterschriftensammlung überparteiliche Bürgerinitiative
Beendet!
Überparteilicher Initiativantrag mit 2.700 Unterschriften
gegen Golfplatz
in der Gemeinderatssitzung vom 6.November 2009 behandelt.
Nachdem
die GRÜNEN Klosterneuburg schon bei der am 2.Oktober 2009 stattgefundenen
Gemeinderatssitzung sich mit einem Dringlichkeitsantrag gegen die Errichtung
eines Golfplatzes beim „Weißen Hof“, einem beliebten
Ausflugsziel vieler KlosterneuburgerInnen, ausgesprochen haben, wurde
nun in der aktuellen Gemeinderatssitzung vom 6.November, ein
von mehr als 2.700 BürgerInnen unterzeichneter überparteilicher
Initiativantrag* gegen den
Golfplatz behandelt.
Der
Gemeinderat stimmte einstimmig zu, der Vertreterin der Bürgerinitiative,
Fr. Dr. Rille-Pfeiffer, die Möglichkeit zu geben ihr Anliegen dem
Gemeinderat darzustellen. In den anschließenden Wortmeldungen
haben die GRÜNEN Klosterneuburg ihren Widerstand gegen das Golfplatzprojekt
erneuert und darüber hinaus sowohl den Grundstücksbesitzer
AUVA, wie auch die potentiellen Golfklubbetreiber aufgefordert, im Interesse
der besorgten Bevölkerung, endlich ihre Pläne offen zu legen.
Der
Initiativantrag wurde mit großer Mehrheit in die zuständigen
Ausschüsse Planung, Umwelt und Verkehr verwiesen wo die weitere
Vorgangsweise beraten wird. Fr. Dr. Rille-Pfeiffer wurde darüber
hinaus in den nächsten Planungsausschuss eingeladen.
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