|
Resolution gegen Tempo 160
1) dieser Mobilfunkpakt nichts anderes als ein Reparaturversuch
eines völlig mißglückten Engagements der regierenden
Landes ÖVP zu diesem Thema ist. Unser Argument für unsere Zustimmung auf kommunaler Ebene war ganz einfach, dass nun ab sofort bei jedem zukünftigen neuen Sendemasten bzw. Zusammenlegung der Mobilfunkpakt des LH Prölls beweisen muß, dass er für die KlosterneuburgerInnen, für ihre Gesundheit, aber auch für ihr demokratisches Mitspracherecht (und für das Ortsbild) Verbesserungen bringt. Wir GRÜNEN Klosterneuburg stehen weiter voll hinter
der kritischen Landeslinie der Grünen, nur wollen wir jetzt einmal
gern sehen was tatsächlich an Verbesserungen für die Menschen
herausschaut, wenn man diesen Mobilfunkpakt zustimmt. Klosterneuburg
wird in der kommunalen Praxis die "Nagelprobe" bzgl. der versprochenen
Verbesserungen durch den von Landeshauptmann Pröll innitierten
Pakt sein. Wir wollen ihm die Chance geben das unter Beweis zu stellen.
Mit Beginn der Legislaturperiode 2005 – 2010 will die Stadtgemeinde nun mit der Etablierung von Klimaschutzarbeitskreisen einen weiteren Schritt in ihrem umweltpolitischen Engagement setzen. In diesen Arbeitskreisen soll einerseits ein Informationsaustausch zwischen umweltpolitischen ExpertInnen und der Bevölkerung stattfinden, andererseits auch kommunale umweltpolitische Themen behandelt werden und mögliche Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Am 24.Nov. 2005 fand im Klosterneuburger Rathaus die Startveranstaltung mit Vorträgen von D. Hutter von Ärzten und Ärztinnen für eine gesunde Umwelt und DI Lichtblau vom Bundesumweltamt statt und man kam überein, dass als erste kommunale inhaltliche Arbeitskreisthemen „Energie“ und „Verkehr“ behandelt werden. Die erste Arbeitssitzung zu den beiden jeweiligen Themen soll bereits Ende Februar 2006 durchgeführt werden. Geleitet sollen die beiden Arbeitskreise von den beiden Umweltgemeinderäten Klosterneuburgs DDR Holger Herbrüggen (Energie) und Willibald Müller (Verkehr) werden. Mindestens einmal Jährlich soll in den zuständigen Ausschüssen berichtet werden. Dagegen stimmten SPÖ, FPÖ, PUK, FAPÖ
|