Gehirnforscher Bonhoeffer doch nicht Chef in Gugging!

science.ORF.at/APA, 21.7.2008
Elite-Uni: Gehirnforscher Bonhoeffer doch nicht Chef
Der deutsche Gehirnforscher Tobias Bonhoefer (48), derzeit Leiter des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie bei München, wird doch nicht Präsident des Institute of Science and Technology Austria (I.S.T. Austria).



Er habe abgesagt, teilte Interims-Manager Gerald Murauer am Montag mit. "Personliche Motive" sowie der Wunsch, seine Forschungen am Max-Planck-Institut (MPI) für Neurobiologie bei München fortzuführen, sind die Gründe für die Absage.

In einer Aussendung gaben Claus Raidl, Vorsitzender des I.S.T. Austria-Kuratoriums, und Haim Harari, Vorsitzender des Suchkomitees für den Präsidenten, am Montagnachmittag bekannt, dass sie diesbezüglich von Bonhoeffer informiert worden seien. Raidl und Harari wiesen darauf hin, dass der geplante Amtsantritt Bonhoeffers erst im Herbst 2009 gewesen wäre. Daher sei immer noch ausreichend Zeit für die Suche nach einem neuen Kandidaten.

Gegen Ende Juni war der deutsche Gehirnforscher und MPI-Abteilungsdirektor Tobias Bonhoeffer vom Kuratorium eingeladen worden, erster Präsident der in Maria Gugging bei Klosterneuburg (NÖ) im Aufbau befindlichen Elite-Uni zu werden. Ein Vertrag war bisher aber ausständig.

Harari drückte seine Enttäuschung über die Entscheidung aus. Noch Ende Juni habe Bonhoeffer erklärt gehabt, er sei "zutiefst geehrt und glücklich", dass ihn das Kuratorium ausgewählt habe. I.S.T. Austria wäre "eine sehr aufregende Aufgabe" und es sei eine Ehre, an dem Projekt mitzuwirken.

Dem I.S.T. Austria sind laut Aussendung keine Gegenangebote an Bonhoeffer von der Max-Planck-Gesellschaft oder von dritter Seite bekannt, auch habe Bonhoeffer nichts dergleichen als Grund für seine Entscheidung angeführt.

Ebenso wenig habe es seinerseits einen Hinweis gegeben, dass Bonhoeffer "irgendeine neue Information über I.S.T. Austria" erhalten habe, die seine Entscheidung beeinflusst hätten.

Kritik von Tierversuchsgegnern

Alles in allem hat die ablehnende Antwort das Institut überrascht. "Wir respektieren jedermanns Karriereentscheidung und wir wünschen Tobias Bonhoeffer alles Gute", hielten Raidl und Harari fest und führten aus: "Das I.S.T. Austria Search Committee für den Präsidenten wird seine Anstrengungen einen herausragenden ersten Präsidenten zu finden, noch einmal verstärken."

Nach der Bestellung Bonhoeffers war vor allem seitens Tierversuchsgegner wieder Kritik an Experimenten des Forschers an lebenden Tieren aufgetaucht. Harari hatte diese bei einer früheren Pressekonferenz als "gegenstandslos, absurd and völlig aus dem Zusammenhang gerissen" bezeichnet.

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Lesen Sie hier mehr über die Hintergründe.

 

Keine Tierversuche in Gugging!

Grüne Klosterneuburg mobilisieren Bevölkerung gegen geplante Tierversuche am "Institute of science and technology" - kurz I.S.T.A in Gugging.

Grüne fordern, dass Gugging Chance nutzt um auch hinsichtlich Verzicht auf Tierversuche und Forschung mit Alternativen zukunftsweisend arbeitet.

Beschreibung Tierversuch: Die Katze wird anästhesiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. Die Schädeldecke wird über der Sehrinde geöffnet, die harte Hirnhaut entfernt und eine Stahlkammer auf den Schädel zementiert. Die Kammer wird mit Wachs abgedichtet und mit Silikonöl gefüllt. Visuelle Reize mit unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Frequenzen werden geboten und die Hirnaktivitäten durch sich im Gehirn befindliche Messelektroden untersucht. Am Ende der Experimente werden verschiedene Farbstoffe ins Gehirn injiziert und die Katze per Salzinfusion getötet und das Gehirn untersucht.
Verwendete Tiere: 16 Kätzchen (6-10 Wochen) und 3 erwachsene Katzen


Der hier geschilderte Tierversuch ist einer von jenen, an dem der künftige Präsident der Gugginger ISTA, der Hirnforscher Tobias Bonhoeffer maßgeblich beteiligt war. Viele Tierschützer, so auch die Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“, meint öffentlich „Katzenquäler geht nach Österreich“ und stellt fest, dass es sich bei diesen Tierversuchen um „reine Grundlagenforschung ohne jeglichen klinischen Bezug und ohne praktische Anwendung handelt.“

Viele KlosterneuburgerInnen, die gehofft haben, dass das neue Forschungsinstitut in Gugging ein Zeichen für eine moderne, zukunftsweisende Wissenschaft setzen wird, müssen nun befürchten, dass ihre Katastralgemeinde Gugging zum Zentrum des Tierleids durch Tierversuche, insbesondere an Katzen, wird. Dass es offensichtlich wirklich zurück in die „Tierhölle“ der Tierversuche geht, bestätigt leider auch Haim Harari, der Vorsitzende des Internationalen Komitees zur Vorbereitung der Elite-Uni in Gugging. Harari betonte, dass es, wenn notwendig, auch am I.S.T. Austria in Gugging Tierversuche geben werde, "sonst gibt es keinen Fortschritt". Auch ÖVP Wissenschaftsminister Hahn sprach sich nicht gegen Tierversuche in Gugging aus.

Ist dies der Fortschritt im 21.Jahrhundert, dass man noch immer Kätzchen Elektroden ins Gehirn einsetzt, ihnen auf einen Auge den Sehnerv durchtrennt und sie schielend macht, man ihnen die Augen zunäht, um sie in völliger Dunkelheit aufwachsen zu lassen? Was ist von einem neuen wissenschaftlichen Institut zu halten, das sich nicht traut die Herausforderung anzunehmen, moderne Forschung ohne Tierschmerz zu betreiben? So wenig Selbstvertrauen, so wenig Scham? Wollen wir das in Klosterneuburg?

Wir Grüne wollen, dass das I.S.T.A., das sich selbst Grundlagenforschung in höchster Qualität bescheinigt, auf dem Gebiet der leistungsfähigen, ethisch unbedenklichen Forschungsmethoden in der Welt eine Spitzenfunktion anstrebt und Österreich als Forschungsstandort für dieses zukunftsträchtige, aber bislang noch unterrepräsentierte Feld attraktiv macht.

In diesem Weg sehen wir GRÜNE eine einzigartige Chance, dass sich das I.S.T.A in Gugging gleich in zweierlei Hinsicht zukunftsweisend weltweit etablieren kann. Nicht nur auf dem rein forschungsbezogenen Gebiet der Hirnforschung, sondern auch im längst überfälligen Ausstieg aus den Tierversuchen. Und es wäre für Klosterneuburg ein großes Renommee, wenn unsere Stadt mit dem längst überfälligen Ende der inhumanen Tierversuche und dem Beginn einer Forschung ohne Tierleid in Verbindung gebracht würde.

Letztendlich wird die Politik und nicht die Wissenschaft darüber entscheiden ob es in Gugging Tierversuche geben wird. Und hier werden ÖVP Landeshauptmann Pröll und ÖVP Wissenschaftsminister Hahn die Entscheidungsträger sein.

 

Mailen Sie daher Ihre Forderung an die verantwortlichen Politiker,

...dass sich das I.S.T.A in Gugging gleich in zweierlei Hinsicht zukunftsweisend weltweit etablieren soll. Nicht nur auf dem rein forschungsbezogenen Gebiet der Hirnforschung, sondern auch im längst überfälligen Ausstieg aus den Tierversuchen.

Bundesminister Dr, Johannes Hahn (ÖVP)

Landeshauptmann Pröll (ÖVP)


Hintergrundinformation zu Tobias Bonheoffer


Tobias Bonhoeffer, derzeit Direktor des Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried (München), sollte nach dem Willen des Kuratoriums erster Präsident der Elite-Uni I.S.T. Austria in Maria Gugging (Klosterneuburg) werden. Der Vertrag sollte im Herbst 2008 unterzeichnet werden.

Bonhoeffer macht seit mindestens 1996 mehr oder weniger gleich geartete Tierversuche an Katzen, teilweise auch an Frettchen und in letzter Zeit an Mäusen. Dabei wird den Tieren die Kopfhaut aufgeschnitten und ein Loch in den Schädel gebohrt. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Über dem Loch wird ein Metallzylinder zementiert, der mit Silikonöl gefüllt wird, damit das freigelegte Hirngewebe nicht austrocknet. Mit einer Kamera werden Veränderungen im Hirngewebe gefilmt, während vor den Augen der Tiere Muster auf einem Bildschirm ablaufen.
Zum Teil wurden Katzen mit durchtrennten Augenmuskeln verwendet, so dass sie schielten. Bei manchen Experimenten wurde den Katzen und Mäusen jeweils ein Auge zugenäht. Einigen Kätzchen wurden Kontaktlinsen oder brillenartige Gebilde verpasst. Am Ende der Experimente wurden zum Teil noch Farbstoffe ins Gehirn injiziert. Schließlich wurden die Tiere getötet, um das Gehirn zu untersuchen.

Im März 2007 wurden ähnliche Versuche an der Charité in Berlin durch die zuständigen Genehmigungsbehörden abgelehnt. Im November 2006 lehnte die Regierung von Oberbayern (ähnlich wie in Bremen) die Fortsetzung ähnlicher Versuche an Affen im Bereich der Hirnforschung im Klinikum Grosshadern in München ab. Offenbar ist Herrn Bonhoeffer in Deutschland der Boden für seine erbarmungslosen Tierversuche zu heiß geworden, daher sein Flucht nach Österreich!

Bonhoeffers Absichten

Die Forschungsgruppe werde im Frühjahr 2010 nachkommen können, sobald das erste Laborgebäude fertig sei, sagte Bonhoeffer. Mit der Bestellung zum Präsidenten soll er auch Professor werden. Während die Professur unbefristet ist, läuft der Präsidentenvertrag vier Jahre. Er selbst geht aber von mindestens zwei Amtsperioden aus, "acht Jahre braucht man mindestens, um so etwas auf die Reihe zu bringen und zu beurteilen, ob es gut läuft". Anfang 2010 sei ein realistischer Zeitpunkt für den Beginn der Forschungstätigkeit am I.S.T. Austria, einzelne Wissenschaftler aus theoretischen Fächern könnten aber auch schon früher beginnen.

Ein einzelnes institutionelles Vorbild für die neue Forschungseinrichtung hat Bonhoeffer nicht. Vielmehr möchte er versuchen, "von verschiedenen Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft oder dem Weizmann-Institut das Beste herauszupicken".

„Tierversuche seien auch in Klosterneuburg nötig“; so reagierte Harari nach Bekanntwerden der tatsächlichen Arbeit von Bonhoeffer. Harari muss es ja wissen, denn unter seiner Führung entsandte das Weizmann-Institut Wissenschaftler nach Deutschland, die mit Bonhoeffer sadistische Versuche an Katzen durchführten. Mehrere davon sind detailliert bekannt. Die Kooperation Bonhoeffers mit dem Weizmann-Institut ist zwischen 1997 und 2000 belegt, was sich weitgehend mit der Direktion von Harari am Weizmann-Institut deckt.

Die Versuche von Bonhoeffer in Kooperation mit dem Weizmann-Institut decken sich mit der Geschäftsführung des Instituts durch Harari (1988 bis 2001). Nach 2001 sind keine Versuche von Bonhoeffer mit Weizmann-Wissenschaftlern mehr bekannt.

Harari besitzt die Harnack Medaille der Max Planck-Gesellschaft. Darüber hinaus war er 1995 und 2000-2005 Mitglied des Evaluierungsteams des Max Planck Instituts für Physik in München.

Exkurs Weizmann-Institut, Israel

Bonhoeffer möchte nach eigenen Angaben versuchen, "von verschiedenen Institutionen wie der Max-Planck-Gesellschaft oder dem Weizmann-Institut das Beste herauszupicken".

Viel Gutes kann das nicht sein, denn wie es am Weizmann-Institut zugeht, wurde durch Veröffentlichungen bekannt. Im Jahr 2007 gelang es einem Undercover-Aktivisten der israelischen Tierschutzorganisation „Let the Animals Live“ Aufnahmen in den Labors bzw. von den dortigen Versuchen an Katzen und Affen zu machen. Es sind solche Versuche, wie sie auch Bonhoeffer macht. Katzen und Affen werden die Schädeldecken aufgebohrt, usw. Seitdem ist der Ruf des Weizmann-Instituts ramponiert. In den USA laufen Gerichtsverfahren, die Finanzierung durch US-Stiftungen gerichtlich zu unterbinden. Außerdem finden öffentliche Protestaktionen in Israel und den USA statt.

In einer Stellungnahme argumentierte Harari auch, dass es schließlich Tierversuchskommissionen gibt. In Israel sieht das so aus, dass in der 25-köpfigen Kommission 13 Tierversuchswissenschaftler sitzen und nur drei VertreterInnen des Tierschutzes. Die Kommission führt praktisch keine Kontrollen durch.

Die ETH-Zürich-Seilschaft

Als "idealen Mann" bezeichnete der „geistige Vater“ des I.S.T. Austria, der Wiener Experimentalphysiker Anton Zeilinger, Tobias Bonhoeffer. Dieser habe "genau die richtigen Vorstellungen, was das Alleinstellungsmerkmal von I.S.T. Austria" sein werde, nämlich "Cluster von hervorragenden Wissenschaftern hier herzuholen und sie gemeinsam forschen zu lassen", sagte Zeilinger. Er sei mit der Auswahl "sehr zufrieden".

Das erstaunt aus mehreren Gründen nicht weiter. Zeilinger, ist wie der weitere Kurator Kübler, eng mit der ETH Zürich verbunden. Diese kooperiert nicht nur mit Bonhoeffer bzw. dem Max-Planck-Institut für Neurobiologie, sondern führt auch selbst ähnlich gelagerte Versuche an Katzen durch. Olaf Kübler, der ehemalige Präsident der ETH Zürich, ist zudem Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates. Praktisch ist in der Praxis auch, dass Bonhoeffer seit 2000 Mitglied des Scientific Advisory Board Institute of Neuroinformatics der ETH Zürich ist.

Auch gegen die ETH Zürich gibt es regelmäßig Proteste wegen brutaler und sinnloser Versuche á la Bonhoeffer.

Wenig idyllisch sieht ein Teilnehmer den Lehrbetrieb an der ETH. Die „Einführung in die Grundlagen des visuellen Systems“ beschreibt ein Student in einem Bericht so: „Der teil besteht hauptsächlich aus theorie und praktikum zu simulationen von nervensystemen mit computer chips. Da katzen ein ähnliches visuelles system haben wie der mensch wird im INI munter mit Büsis rum-esperimentiert. Der teil Martin bestand hauptsächlich daraus an einem katzen experiment von elisha teilzunehmen. Nichts für leute mit schwachen nerven...“, und weiter: „Kontra: Starke Nerven für Versuche an lebender Katze mit aufgeschnittenem Schädel, viel Arbeit vor und mit dem Computer“.

Trotz aller Schönfärberei steigt die Zahl der Versuche, die an der ETH Zürich von der Tierversuchskommission des Kantons Zürich wegen übermäßiger Belastung der Tiere oder gänzlicher Sinnlosigkeit vorzeitig beendet oder untersagt werden.

Bestellmodus Bonhoeffer

Das Kuratorium Ende Juni „völlig überraschend“ (laut ORF) seine Entscheidung für einen Wunschkandidaten bekannt. Dabei hatte der ORF, der gesetzlich zu Objektivität verpflichtet ist, doch Gisela Höpfmüller (Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen) im Auswahlkomittee sitzen. Eine nähere Betrachtung des Auswahlvorgangs läßt daher eher auf eine funktionierende Seilschaft als auf überraschende Erkenntnisse schließen.
Zuerst erstellte ein „Expertenkomitee“ unter der Leitung von Harari ein grundlegendes Konzept für das Institut, und Harari wurde auch gleich Mitglied des von der Regierung eingesetzten Kuratoriums ("Board of Trustees") des Instituts. Sechs Mitglieder dieses Gremiums bilden unter Leitung Hararis das Executive Committee, das den Instituts-Präsidenten finden soll.
Bonhoeffer wird Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat und Vorsitzender des Wissenschafter-Suchkomitees. Das hindert ihn nicht, sich selbst auch als Präsident zu bewerben. Das Forschungsgebiet hat er ja selbstverständlich schon vorher in seinem Sinn festgelegt, womit die Anforderungen stimmig sind.
Nach erfolgter Nominierung Bonhoeffers, der aus ursprünglich 100 Kandidaten ausgewählt wurde zeigte sich Bonhoeffer über die Entscheidung des Kuratoriums "zutiefst geehrt und hocherfreut".
Damit gar nichts schief gehen konnte war neben Harari und Kübler noch ein Mann direkt von der Max-Plank- Gesellschaft mit von der Partie als ursprünglich drittes Mitglied des „International Committee“. Hubert Markl war von 1996 (als Bonhoeffer dort seine ersten Katzenversuche unternahm) bis 2002 Präsident der Max-Plank- Gesellschaft.

Harari zeigte sich überzeugt, "dass sich unsere Wahl ungemein positiv auf die Entwicklung des neuen Instituts auswirken wird".

Perspektiven mit Bonhoeffer

Bonhoeffer strebt nach eigenen Angaben auch an, "dass sich die Österreicher mit dem I.S.T. Austria identifizieren können und jemand, der auf der Kärntner Straße danach gefragt werde, was er mit dem Namen verbinde, , sagt: Ja, das ist doch dieses Spitzenforschungs-Institut."

Das ist stark zu bezweifeln. Vermutlich wird das I.S.T. Austria eher den Ruf bekommen, eine abgeschlossene Insel im nirgendwo zu sein, auf der sich brutale Tierquäler, die in anderen Ländern am öffentlichen Pranger stehen, eingeschlossen haben, um ihren sadistischen Versuchen nachgehen.

Dies ist schon deshalb anzunehmen, da die Luft für Tierquäler wie Bonhoeffer international zunehmend dünn wird. Das Scheitern von Blakemore und die Gerichtsverfahren in Israel gegen das Weizmann-Institut betreffen die unmittelbare Umgebung von Bonhoeffer, der seit Jahren auch in Deutschland öffentlich kritisiert wird.

Es ist daher zu vermuten, dass sich Bonhoeffer durch seinen Umzug nach Klosterneuburg in ein stilles Eck verkriechen will, unbehelligt von Kritik, um weiter Tiere ungehindert zu quälen. Die stümperhafte Wissenschaftspolitik von Provinzgranden und ahnungslosen Industriellen kommt ihm da gerade recht.