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Tor
Haas Siedlung nun offen!
Engagement von ÖVP/GRÜNE macht sich bezahlt.
Nun einvernehmliche Lösung für zukünftigen Rad- und Spazierweg
wieder möglich.
Seit
Wochen gab es von Seiten der GRÜNEN Klosterenuburg und der Stadtgemeinde
Klosterneuburg intensive Bemühungen die nicht rechtmäßige
Absperrung des beliebten Rad- und Spazierweges entlang des Durchstiches
im Bereich der Hass Siedlung zu öffnen. Das dies nicht so rasch gelang
wie erhofft, lag an der komplexen Rechtslage.
Zur Erklärung:
Grundstückseigentümer des gesamten Au Gebietes ist das Stift
Klosterneuburg. Grundstückspächter des Platzes, wo die Verantwortlichen
der Haas Siedlung das Sperrgitter errichtet haben, ist der Durchstichwasserverband.
Der Durchstichwasserverband setzt sich wiederum zusammen aus Stadt, Stift
und Bundesheer (Kaserne). Nachdem der Durchstichwasserverband zwar einen
Abriss beantragte wäre aber zur Realisierung das Einverständnis
des Grundeigentümers (Stift) notwedig gewesen. Da jedoch die Vertretung
der Haassiedlung (Pächter des Grundstücke in der Haas Siedlung)
noch immer die Rechtmäßigkeit der Katastergrenzen zwischen
Pachtgrund Haas Siedlung und Durchstichwasserverband anzweifeln, wollte
das Stift bisher keine Entscheidung fällen. Zwischenzeitlich wurde
auch noch von der Wasserrechtsbehörde ein Abruchverfahren in Gang
gesetzt. Nach einem Einspruch der Verantwortlichen der Haas Siedlung liegt
dieses Verfahren derzeit bei der Bezirks-Hauptmannschaft.
Soviel
zu komplexen Rechtslage.
Ausserhalb
der Rechtsverfahren gab es vorige Woche einen Gesprächstermin der
Vertreter der Haas Siedlung bei Bgmst. Gottfried Schuh. Ergebnis dieses
Gesprächs war, dass
1)
das Gittertor ab sofort geöffent wird und offen bleibt.
2)
die Verantwortlichen der Haas Siedlung noch einmal die Möglichkeit
bekommen die Katastergrenzen zwischen Haas Siedlung und Durchstichwasserverband
zu überprüfen.
3)
Die Stadt hinsichtlich des geplanten Rad- und Spazierweges entlang der
Haas Siedlung versuchen wird deren Interessen (Abgrenzung) zu berücksichtigen.
Die
GRÜNEN Klosternuburg unterstützen diese Vorgangsweise im Interesse
eines vernünftigen Nebeneinanders und einer baldigen Realisierung
des Rad- und Spazierweges.
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Lesen
Sie nachstehend wie alles begann!
Naherholungsgebiet
abgesperrt!
Verein
sperrt Klosterneuburger Bevölkerung aus!
Amtliche
Vermessung ergab nun, Gittertoranlage steht mehrere Meter auf öffentlichen
Grund. GRÜNER VERDACHT: Verantwortliche des Kleingartenverein „Haassieldung“
brachten Gittertoranlage ganz bewusst unter in Kaufnahme der Besitzstörung
auf öffentlichen Grund an, um Klosterneuburger Bevölkerung auszusperren.
GRÜNE fordern sofortige Öffnung für Bevölkerung, Sollte
dies nicht geschehen, wird bei der kommenden Gemeinderatssitzung am Freitag
den 29. September ein Gemeinderatsantrag auf Besitzstörung und sofortigen
Abbruch eingebracht.
Jahrzehntelang
war es kein Problem, dass Spaziergänger und Jogger von der Strandbadstraße
(im Bereich des Reitstalls St.Leopold) in den am äußersten
Rand der Haassiedlung entlang führenden Weges einbogen und diesen
entlang spazierten bzw. liefen. Unter SPÖ Verkehrstadtrat Preisl
wurde 2003 diese Route auch für den Weiterverlauf des Radweges gewählt
und um 50.000 € Steuergeld eine neue Brücke angekauft, damit
die Radfahrer wieder zurück auf die Donaustraße konnten.
2005 mit dem Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP/GRÜNE wollte
SPÖ STR Hofbauer nichts mehr von dieser Linienführung wissen.
Im Gleichklang sprach sich auch der Vereinsobmann der Haassiedlung (zu
90% Wiener Zweitwohnsitzer) Knispel gegen eine öffentliche Benützung
des vorhandenen Weges aus.
Nun haben die Verantwortlichen der Haassiedlung den Durchgang mit einer
großen Gittertoranlage unmöglich gemacht. Und schon beim Eingang
wird das Betreten untersagt.
GRÜNE/ÖVP sind derzeit einerseits dabei so rasch wie möglich
die Durchgangsmöglichkeit wieder zu ermöglichen. Andererseits
wird die Realisierung, eines von der Haassiedlung unabhängigen Spazier,-
Lauf und Radweges rasch voran getrieben.
18.September
2006:
Nun ist es amtlich, die Gittertoranlage, die die Verantwortlichen der
Kleingartensiedlung „Haassiedlung“ installiert haben, um der
Klosterneuburger Bevölkerung den Durchgang zu einem seit Jahrzehnten
beliebten Lauf- und Spazierweg zu versperren, wurde nicht auf dem Grund
der Kleingartensiedlung errichtet, sondern auf öffentlichen Gut.
Und das offensichtlich ganz bewusst unter in Kaufnahme der Besitzstörung
und Benachteiligung der Stadtgemeinde. Dazu GRÜN STR Mag. Sepp Wimmer:
Wenn man nicht davon ausgeht, dass die Verantwortlichen der Haassiedlung
eine sündteure Gittertoranlage aus reiner Beschränktheit, sprich
Nichtwissen um ihre Grundstücksgrenze, auf fremden Grund gesetzt
haben, bleibt nur mehr der Verdacht, sie haben diese Besitzstörung
auf fremden Grund ganz bewusst gesetzt. Was diese zweite Variante untermauert
ist, dass der jetzt gewählte Standpunkt (auf öffentlichen Grund)
der einzige ist, wo eine Totalabsperrung des Durchgangs möglich ist.
Hätten die Verantwortlichen der Haassiedlung die Gittertoranlage
auf ihrem Grund errichtet, wäre sie völlig sinnlos gewesen und
die KlosterneuburgerInnen hätten weiterhin ihren Spazier- und Laufweg
benutzen können.“
GRÜN STR Wimmer abschließend: Jetzt beginnt die schöne
Herbstzeit. Viele KlosterneuburgerInnen wollen Spazierengehen oder joggen.
Wir fordern daher die Verantwortlichen der Haassiedlung auf, mit sofortiger
Wirkung die rechtswidrige Absperrung zu unterlassen und die Gittertoranlage
zu öffnen um der Klosterneuburger Bevölkerung den Durchgang
zu ermöglichen. Sollten die Verantwortlichen der Haassiedlung dies
nicht tun, wird bei der kommenden Gemeinderatssitzung am Freitag, den
29.September mit einem Dringlichkeitsantrag eine Besitzstörungsklage
sowie ein Antrag auf sofortigen Abriss gegen die Verantwortlichen der
Haassiedlung eingebracht. Für die Kosten wird natürlich die
Haassiedlung aufkommen müssen.
Die GRÜNEN
Klosterneuburg
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