Gemeinderatssitzungen
Protokolle

Stadt - Rathaus

 

 



Kreisverkehrsgestaltung Weidlinger Bahnhof ist auf Schiene.

Nach Gesprächen zwischen Rathausmehrheit ÖVP und Grünen erfolgt nun heuer eine rasche Bepflanzung mit Blumen durch die Stadt. Im Lauf des Jahres werden ÖVP und Grüne gemeinsam mit interessierten Klosterneuburger Gärtnereibetrieben versuchen eine langfristige Lösung zu etablieren, die bereits 2011 starten könnte.

Der Vorschlag der Grünen, die NÖN berichtete darüber ausführlich, dass die Klosterneuburger Gärtner den Kreisverkehr gestalten sollen und hier auch für ihren Betrieb Werbung machen können, ist nicht nur bei den Gärtnereibetrieben auf ein positives Echo gestoßen. Auch die Rathausmehrheit der ÖVP hält diese Überlegung verfolgenswert. Bei Gesprächen zwischen Bgm Mag. Stefan Schmuckenschlager und Grün Stadtrat Mag. Sepp Wimmer kam man überein, gemeinsam dieser Idee weiter nach zu gehen und die Gärtnereibetriebe einzubinden.

Dazu Stadtrat Mag. Wimmer: „Die Rückmeldungen der von uns kontaktierten Betrieben war durchaus positiv. Sie haben uns auch darauf aufmerksam gemacht, dass sofortige ab hoc Lösungen nicht sehr sinnvoll seien. Zum einen haben fast alle Betriebe bis Fronleichnam ihr stärkstes Geschäft und sind mit ihren Kapazitäten voll ausgeschöpft, zum anderen bedarf für eine wirkliche ansprechende Lösung leine ändere Vorbereitungszeiten, eine Planung, ein Konzept, etc. Das jetzt so hinpfuschen bringt also nichts. Wir müssen also schauen wie wir heuer einmal mit einer kurzfristigen Lösung über die Runden kommen und uns übers Jahr mit den Gärtnern zusammensetzen.

Bgm Mag. Stefan Schmuckenschlager bringt es auf den Punkt: „Die Stadt wird heuer einmal für einen ansprechenden Blumenschmuck am Kreisverkehr sorgen. Dann werden wir uns im Laufe des Kahres mit den Betrieben zusammensetzen. Für die nächsten Jahre hoffen wir dann gemeinsam mit Klosterneuburger Betrieben eine eindrucksvolle Langzeitlösung die der „Gartenstadt Klosterneuburg“ gerecht wird zu finden. Ich hoffe sehr, dass wir damit schon nächstes Jahr starten können.“

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Dilemma Kreisverkehrsgestaltung!

Grüne Idee wie es besser, und vor allem billiger, geht!

Grüne schlagen jährlich wechselnde Gestaltung durch Klosterneuburger Gärtnereibetriebe vor. Drei Fliegen mit einer Klappe – Schön gestalteter Platz, keine Kosten für die Stadt und drittens, Klosterneuburger Gärtnereibetriebe können an einem der besten Werbeplätze ein Jahr kostenlos für Klosterneuburger Produkte werben!


62.000,- € hat die Stadtgemeinde (alleiniger ÖVP Beschluss) für die Gestaltung des Umfahrungs-Kreisverkehrs mit einer Skulptur im „Beton-Reindl“ beim Bau-Max ausgegeben. Dies, obwohl Ausschreibung und Wettbewerb sich ursprünglich auf den Kreisverkehr bei der Stadteinfahrt am Weidlinger Bahnhof bezogen hätten und dort geplant gewesen wären. Dazu Grün STR Mag. Sepp Wimmer: „Das viele Geld für diese Skulptur wäre noch zu vertreten gewesen, wenn sie vor dem Weidlinger Bhf für alle als sichtbares „Entree“ gestanden wäre. So steht sie nun im Untergrund im „Beton-Reindl“ nur für die Autofahrer sichtbar und oben vor dem Weidlinger Bhf steht noch immer nur ein einsames Bäumchen."

Aus diesem Grund starten die Grünen Klosterneuburg nun mit einer Idee, mit dem Ziel diesen wichtigen Platz einladend und kostengünstig zu gestalten: Der Vorschlag der Grünen: Die Klosterneuburger Gärtner sollen jährlich abwechselnd (um das schon bestehende Bäumchen herum) diesen Kreisverkehr gestalten und hier auch in diesem Jahr für ihren Betrieb Werbung machen dürfen. Das Los bestimmt wer im ersten Jahr beginnt. Die Grünen Klosterneuburg sind überzeugt, dass sich die Klosterneuburger Gärtnereibetriebe diese einmalige Möglichkeit nicht entgehen lassen werden um auf einem der besten Werbeplätze der Stadt, ein Jahr ihren Betrieb kostenlos mit ihrem Angebot bewerben, zu können.

Die Grünen Klosterneuburg abschließend: „Mit dieser Vorgangsweise schlagen wir sogar „Drei Fliegen mit einer Klappe“: Erstens bekommen wir sicher einen schönen und hervorragend gestalteten Platz, zweitens erspart sich die Stadt eine Menge Geld, die sie ja in anderen Bereichen viel dringender braucht und drittens können Klosterneuburger Gärtnereibetriebe an einem der besten Werbeplätze der Stadt kostenlos für Klosterneuburger Produkte werben.“

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Gemeinderatssitzung 16. April

TOP 8: Gemeinderat beschließt mit großer Mehrheit Sanierung Wienerstraße mit Radweg und Grüninseln!

In der Sitzung vom 16.April hat der Klosterneuburger Gemeinderat mit großer Mehrheit die Sanierung der Wienerstraße mit einem zusätzlichen Radweg und Grüninseln im Bereich zwischen Niedermarkt und Leopoldstrasse beschlossen. Als einzige Gemeinderatsfraktion stimmte die PUK dagegen. Nachstehend der Antrag im Detail:

Sachverhalt:
Mit Verkehrsfreigabe der Umfahrungsstraße wurde am 1.1.2009 gemäß § 6 Abs. 1 NÖ Straßengesetz 1999, LGBL 8500-1 die bisherige B 14 von km 5,950 (Kreisverkehr Kreuzung Weidling) bis km 7,839 (Kreuzung B14 / Albrechtstraße) zu Gemeindestraßen erklärt. Die Übernahme in die Erhaltung der Stadtgemeinde Klosterneuburg erfolgt nach der letztmaligen Instandsetzung der Fahrbahn durch das Land NÖ. Nach Abschluß der Straßenbauarbeiten am Stadtplatz ist für 2010 der Ausbau der Wienerstraße (B14 alt) von Wasserzeile bis Donaustraße mit Ausnahme des Kreuzungsbereiches Pater-Abel-Straße vorgesehen. In diesem Zug sollen die Nebenflächen auch neugestaltet und die Straßenentwässerung neu errichtet werden. Das Projekt wurde vom Büro Kiener Consult erstellt und am 12.04.2010 bei der Bezirkshauptmannschaft Wien Umgebung gemäß § 12 NÖ Straßengesetz 1999 verhandelt. Es ist vorgesehen, am westlichen Fahrbahnrand (entlang Stiftsmauer) von der Hundskehle bis zur Donaustraße einen baulich getrennten Geh- und Radweg zu errichten. Im Bereich zwischen Donaustraße und Pater Abelstraße sind als Abgrenzung der Abbiegespuren Grüninseln vorgesehen. Entlang der Stiftsmauer soll der Geh- und Radweg durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt werden.

Die Fahrstreifen werden mit einer Breite von 3,SMeter ausgeführt. Im Sinne der Wirtschaftlichkeit soll in diesem Luge auch die Straßenbeleuchtung erneuert werden. Es ist beabsichtigt die derzeitige Beleuchtung zu entfernen und eine kombinierte Beleuchtung (gleiches Design wie am Stadtplatz) für den Straßenraum und den Geh- und Radweg herzustellen welche um 40% dimmbar ist. Die Beleuchtung für den Geh-und Radweg soll durch energiesparenden LED Leuchtmittel erfolgen. Die Arbeiten an der öffentlichen Beleuchtung beinhalten weiters den Mast- und Beleuchtungskörpertausch in der Wilbrandgasse, der Markgrafengasse sowie den bereits ausgebauten Abschnitt der Wienerstraße zwischen KVK Weidling und Donaustraße. Weiters ist es notwendig den kombinierten VLSA - Beleuchtungsmast am Niedermarkt auszutauschen. Die geplante Kreisverkehranlage im Kreuzungsbereich Pater Abel Straße ist von den Bauarbeiten ausgenommen und soll gesondert beschlossen und voraussichtlich 2011 umgesetzt werden. Für die angeführten Vorhaben wird bei nachfolgend aufgelisteten Firmen das erforderliche Material angekauft bzw. werden folgende Leistungen erbracht:

Somit stellt der Stadtrat den Antrag der Gemeinderat wolle beschließen

ANTRAG,
1) Die Fa. Pittel + Brausewetter, 3430 Tulln, Porschestraße 15, wird - wie im Sachverhalt beschrieben - mit den Straßenbauarbeiten der Wienerstraße, KG Klosterneuburg, zu einem Betrag von E 1.153.500,-- inkl. MWSt. beauftragt.

2) Die Fa. Elektro Gutenthaler, 3412 Kierling, Hauptstraße 159 wird - wie im Sachverhalt beschrieben - mit den elektrotechnischen Arbeiten in der Wienerstraße, Niedermarkt, Wilbrandgasse, Markgrafengasse KG Klosterneuburg, zu einem Betrag von € 90.000,-¬inkl. MWSt. beauftragt.

3) Die Fa. Philips Austria GmbH, 1101 Wien, Triester Straße 64 wird - wie im Sachverhalt beschrieben - mit der Lieferung der Lichtpunkte und Leuchtmittel, zu einem Betrag von € 147.000,-- inkl. MWSt. beauftragt.

4) Die Fa. Wienenergie, 1090 Wien, Spitalgasse 9 wird - wie im Sachverhalt beschrieben - für die Zählerbereitstellung, zu einem Betrag von € 3.500,-- inkl. MWSt. beauftragt.

5) Die Fa. Gesig Gesellschaft für Signalanlagen GmbH, 1160 Wien, Wattgasse 60 wird - wie im Sachverhalt beschrieben - mit den elektrotechnischen Arbeiten an der VLSA Niedermarkt, zu einem Betrag von € 3.000,-- inkl. MWSt. beauftragt.

Der Antrag wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, GRÜNEN, FPÖ, L.Hofbauer, L.Sau beschlossen. Dagegen stimmte die PUK.

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TOP 7: GRÜNE stimmen Verlegung der € 62.000,-Skulptur in den "Untergrund" nicht zu. ÖVP beschließt die Verlegung mit ihrer absoluten Mehrheit.

Seit mehr als einem halben Jahr ist der Beschluß zur Beauftragung einer €62.000,- tueren Skulptur für den Kreisverkehr vor dem Weidlinger Bahnhof in Vorbereitung. Diese künstlerische Gestaltung dieses Kreisverkehrs sollte zugleich das "Eintrittstor" zur Stadt darstellen. Dafür (und nur für diesen Standort) wurde ein Wetbewerb durchgeführt und auch festgelegt, dass das Siegerprojekt des Klosterneuburger Künstlers Christian Marmorstein dort errichtet werden soll. Dazu gab es für die beschlussfassende GR Sitzung am 16.April einen Antrag. Mittels Dringlichkeitsantrag, und ohne irgendeine andere Fraktion einzubinden, wurde von Seiten der ÖVP der Standort nun in den "Schömer-Kreisverkehr" in den "Untergrund" verlegt. Der Beschluß wurde mehrheitlich mit den Stimmen der "Absoluten ÖVP" beschlossen.

Dazu Grün STR Mag. Sepp Wimmer: "Obwohl die Kosten nicht gering waren, hätten wir Grüne, wäre es beim ursprünglichen Standort, Weidlinger Bahnhof, geblieben zugestimmt. Dort wäre es auch von den Kosten vertretbar gewesen. Alle Bevölkerungsteile, also auch FußgängerInnen, RadfahrerInnen, BahnbenützerInnen, etc. hätten etwas davon gehabt. Für eine reine "Autoshow" ist das aber zuviel Geld. Wir haben daher also nicht zugestimmt. Und was die Vorgangsweise betrifft, kann ich nur sagen: "Das ist die Absolute!"


 

 

 

 


 

 

 

 

 

Konstituierende Gemeinderatssitzung 9.April 2010

Obwohl die mit absoluter Mehrheit ausgestattete ÖVP den Wunsch der Grünen nach fachlicher Besetzung der beiden Umweltgemeinderate abgelehnt hat, werden die Grünen weiterhin im Interesse der Klosterneuburger Bevölkerung gemeinsam mit der ÖVP Projekte gestalten.

Erstes gemeinsames Projekt ist die neue Form der Bürgerbeteiligung (Speaking Corner) am Beginn jeder Gemeinderatssitzung.

Weiters werden die Grünen zwei Ausschussstellvertreterfunktionen (Umwelt- und Rechtsausschuss) übernehmen.

Dazu im Einzelnen:

Die nun mit absoluter Mehrheit ausgestattete ÖVP hat weiterhin zwei Umweltgemeinderäte für den neuen Gemeinderat vor gesehen. Für die Grünen wäre es notwendig gewesen, dass diese Positionen auch fachlich kompetent besetzt sind. Nachdem die ÖVP aus Kollisionsgründen im Umweltausschuss ohnehin einen Sitz den Grünen abgeben will, wäre hier die fachlich kompetente Besetzung des Umweltgemeinderates mit Grün Gemeinderat Mag. Zach, der die Ausbildung zum kommunalen Klimaschutzexperten inne hat, optimal im Interesse der Stadt besetzt. Leider besetzte die mit der absoluten Mehrheit ausgestattete ÖVP die beiden Umweltgemeinderäte rein parteipolitisch mit ÖVP Gemeinderäten ohne einschlägiges Fachwissen. Dazu der Fraktionschef der Grünen Mag. Sepp Wimmer: „Mir ist schon klar, dass jemand mit so einer absoluten Mehrheit auch parteistrategisch Posten besetzt, aber ein wenig sollte man im Interesse der Bevölkerung doch auch auf die fachliche Qualifikation achten. Das ist leider eine vergebene Chance für Klosterneuburg im Umweltbereich.“ Die Grünen werden daher die reine parteipolitische Besetzung von zwei Umweltgemeinderäten ablehnen.

Neue Form der Bürgerbeteiligung:
Besser klappt die Zusammenarbeit mit der ÖVP und den GRÜNEN was die die neue Form der Bürgerbeteiligung anbelangt. Unter dem Schlagwort „Speaking Corner“ starten ÖVP und GRÜNE gemeinsam ein Projekt für eine verbesserte Bürgerbeteiligung der Klosterneuburger Bevölkerung. Vor jeder Gemeinderatssitzung werden Bürger (nach Voranmeldung) die Möglichkeit haben ihre Anliegen den GemeinderätInnen vorzutragen.

Dringlichkeitsanträge: Hinsichtlich der Vorgangsweise vereinbarten ÖVP/GRÜNE, dass, sollte es einen breiten Konsens aller Fraktionen darüber geben, dass pro Fraktion nicht mehr als zwei, drei Dringlichkeitsanträge pro GR-Sitzung eingebracht werden, wird man diesen wieder uneingeschränkt die Dringlichkeit zu zuerkennen. Sollte es aber wieder, wie zwischen 2005 und 2010, zur missbräuchlichen Verwendung der Dringlichkeitsanträge kommen und 20 und mehr eingebracht werden, wird man leider die Dringlichkeit wieder einzeln beschließen müssen.

13 Stadträte und 13 Ausschüsse: Die Grünen werden den Antrag von ÖVP, SPÖ und FPÖ auf Einsetzung von 13 Stadtratsfunktionen und Ausschüssen nicht mit unterzeichnen. Eine Zustimmung der Grünen ist jedoch unter der Bedingung der Erstellung einer umfassenden Evaluierung inwieweit auch zukünftig mit weniger als 13 Stadträten und 13 Ausschüssen die Aufgabenstellungen erfüllt werden können, möglich. Diese Evaluierung soll umgehend vom Verwaltungsausschuss durchgeführt werden und für die nächste Gemeinderatsperiode berücksichtigt werden.

Dazu Grün Stadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Die Hoffnung, dass mit der Reduzierung der Stadträte, gleich die große Einsparung eintritt, spielt es ja leider nicht. Jeder Stadtrat leitet ja auch einen Ausschuss und bekommt dafür keine zusätzliche Entschädigung. Reduziert man die Stadträte und lässt die Ausschussanzahl gleich, muss nun – dies sieht die NÖ Gemeindeordnung so vor – die Ausschussvorsitzarbeit extra abgegolten werden. Dies relativiert dann das Einsparungspotential natürlich enorm. Aus Grüner Sicht wäre es daher sinnvoll, die Reduktion bzw. Zusammenlegung von Stadtratsfunktionen und Ausschüssen zu evaluieren.“

Wimmer abschließend: „Die Benennung der 13 Stadträte erfolgt nach dem Wahlergebnis und der Berechnung nach d’Hondt. Die ÖVP hält den 13 (Letzten) und den 11, die FPÖ den 12 (Vorletzten). Bei einer Reduzierung auf z.B. 11 Stadträte würden die ÖVP und die FPÖ also je einen Stadtratsitz verlieren. Parteipolitische Überlegungen – wenn trifft es? - spielen also auch immer bei den Überlegungen für eine Reduzierung mit. Aber dies sollte nicht die einzige Überlegung sein. 2005 war das zweite Grün Stadtratmandat das 13, also das Letzte. Da mit diesem zweiten Stadtratssitz wieder erstmals mit Martina Enzmann eine Frau die Möglichkeit hatte in den Stadtrat einzuziehen, und darüber hinaus damit auch erstmalig eine Frauenstadträtin mit dezidierten Frauenthemen (Frauenpreis, Gender Politik, etc.) möglich war, war für die Grünen 2005 eine Reduzierung deshalb kein Thema. Dieses Mal sehen wir die inhaltliche Notwendigkeit der 13 aus Grüner Sicht aber nicht.“

 

 

Gemeinderatssitzung 5.März 2010

Erstellung eines kommunalen Energiekonzeptes für Klosterneuburg!

Sachverhalt

Die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Klimaschutz sind unumstritten: Erderwärmung, Klimawandel sind nicht nur Schlagworte, das werden die prägende Themen der Zukunft sein. Mit zahlreichen Programmen versucht man auf verschiedensten Ebenen in Sachen Klimaschutz aktiv zu werden: Neben dem EU-Energie- und Klimapaket vom April 2009 gibt es viele nationale Klimastrategien.
Auch das Land Niederösterreich, das als erstes österreichisches Bundesland den Klimaschutz in der Landesverfassung verankert hat, führt sein erfolgreiches Klimaprogramm 2004-2008 weiter: Mit dem Klimaprogramm 2009-2012 soll ein wesentlicher Beitrag zum Erreichen des Kyoto-Zieles innerhalb der österreichischen Klimastrategie geleistet werden. Die Stabilisierung und Senkung des Gesamtenergieverbrauches wie auch die des CO²-Ausstoßes soll vor allem durch Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie erreicht werden.
Um Klimaschutz nachhaltig in die Niederösterreichischen Gemeinden zu verankern, fördert das Land Niederösterreich nun die Erstelllung von Energiekonzepten auf Gemeindeebene mit 50 % (max. 20.000 €). Die Einreichfrist dafür endet am 30. Juni 2010.
Klosterneuburg hat klimapolitisch bisher schon zahlreiche Maßnahmen gesetzt: Allein in den letzten Jahren wurden die Förderungen für Alternativenergien verdreifacht, die Einkommensgrenzen für Förderungen zu Öko-Maßnehmen aufgehoben. Nun aber gilt es all diese Aktivitäten in ein Gesamtkonzept zu bündeln und als periodenübergreifendes Arbeitsziel für ein „energieautarkes Klosterneuburg“ festzulegen.

Antrag

Der Gemeinderat beschließt grundsätzlich die Beauftragung einer Erstellung eines kommunalen Energiekonzepts wobei die Förderung des Landes max. ausnutzen ist. An die Beamtenschaft ergeht der Auftrag, die notwendigen Abklärungen und Vorbereitungsarbeiten zu leisten, so dass in der ersten Ausschussitzung nach der Wahl eine beschlussfähige und -reife Unterlage vorliegt und die Gemeinde noch rechtzeitig vor der Einreichfristende am 30. 6. um Förderung ansuchen kann.

Dringlichkeit

Ergibt sich aus dem Sachverhalt: Einzureichen ist bis zum 30.6.2010. Auf Grund der Wahl und der folgenden Neukonstituierung sind entsprechende Vorbereitungsarbeiten auf Beamtenebene daher schon jetzt erforderlich.



Gemeinderatssitzung 5.März 2010


Prüfung Einführung ÖffiCard zur Überbrückung der Kernzonengrenze!

Sachverhalt

Mobilität ist eines der zentralen Themen in Klosterneuburg. Eines der Hauptanliegen sollte daher sein, die Nutzung des und den Umstieg auf den öffentlichen Verkehrs (ÖV) attraktiver zu machen. Ein Kernproblem liegt in der Zonengestaltung: Vielfach wurde bereits versucht, die Kernzone Wien (Zone 100) zu erweitern, sodass sie bis Klosterneuburg reicht (siehe zuletzt die entsprechende Resolution des Gemeinderates auf Grund eines Vorschlags des Klimabündnis-Arbeitskreises).

Der VOR agiert hier sehr zurückhaltend, da es ja mehrere Umlandgemeinden Wiens mit gleicher Forderung nach Kernzonen-Ausweitung gibt. Auch die vom VOR seit 2 Jahren geplante und in Aussicht gestellte Reform der Zoneneinteilung scheint nicht mehr als eine prinzipielle Absichtserklärung zu sein, ohne jeglichen inhaltlichen wie auch zeitlichen Rahmen.

Die Stadt Klosterneuburg investiert mit knapp € 1 Mio. / Jahr eine ansehnliche Summe in den Öffentlichen Verkehr. Schwechat, als Stadt in vergleichbarer Situation in der Lage zu Wien hat bei geringerer Bevölkerung immerhin Ausgaben von rd. € 1,2 Mio. / Jahr für den ÖV. Mit einer so genannten „ÖffiCard“ hat Schwechat das Angebot nun erweitert: Wer eine Kernzone Wien-Karte besitzt, kann auf Gemeindeebene eine Erweiterungskarte, eben die „ÖffiCard“, beantragen, und somit auch in der Außenzone kostenlos fahren. Die Kosten dafür betragen in Schwechat rund 50.000€/jährlich. Dies stellt nicht nur eine tatsächliche Förderung der Benutzer des ÖV dar sondern bietet auch einen Anreiz zum Umstieg.

Auch für Klosterneuburg wäre eine solche „ÖffiCard“ zur Überbrückung der der Kernzonengrenze wünschenswert: Dadurch könnte nicht nur ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung des Individualverkehrs erreicht werden, sondern auch ein wertvoller Beitrag in Sachen Klimaschutz (Reduzierung von Feinstaubbelastung und CO²-Emissionen) geleistet werden.

Antrag

Der Gemeinderat beschließt die Prüfung der Einführung einer „ÖffiCard“ wie im Sachverhalt geschildert. Für den ersten Verkehrsausschuss nach der GR – Wahl ist eine Arbeitsunterlage zur Weiterbearbeitung vorzubereiten, welche eine Kostenkalkulation für Klosterneuburg enthält.

Dringlichkeit

Da die in Aussicht gestellte Reform der Zonengestaltung durch den VOR seit über 2 Jahren auf sich warten lässt, soll gleich mit Beginn der neuen Legislaturperiode mit stadteigenen Modellen, den ÖV zu fördern, der Anreiz zum Umstieg geschaffen werden.

 

Gemeinderatssitzung
6.November 2009

 

 

VP STR Mag. Schmuckenschlager von ÖVP und GRÜNEN zum neuen Bürgermeister gewählt.

Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Langzeitbürgermeister Dr. Gottfried Schuh wurde, nachdem der zuerst designierte Nachfolger ÖVP Landesrat DI Willi Aigner, auf Grund seines beruflichen Engagements bei einem umstrittenen Bauprojekt von den GRÜNEN Klosterneuburg abgelehnt wurde, nun ÖVP STR Mag. Stefan Schmuckenschlager (31) mit den Stimmen von ÖVP und GRÜNEN zum neuen Bürgermeister gewählt.

Die MandatarInnen der GRÜNEN Klosterneuburg haben STR Schmuckenschlager in seiner bisherigen Arbeit und insbesondere in der Zusammenarbeit mit den GRÜNEN als einen, den ökologischen Zielsetzung offenen und mit „Handschlagsqualität“ ausgestatteten VP Politiker kennen gelernt. Auf dieser Grundlage sehen die GRÜNEN Klosterneuburg eine gute Basis zur weiteren Zusammenarbeit im Interesse der Verbesserung der ökologischen Rahmenbedingungen und der Lebensqualität für die Klosterneuburger Bevölkerung.

„Altbürgermeister“ Dr.Schuh wurde von allen Fraktionen mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Wahlergebnis:
40 von 41 GemeinderätInnen waren anwesend und damit stimmberechtigt.

24 Stimmen entfielen auf STR Stefan Schmuckenschlager (VP)
09 Stimmen entfielen auf STR Karrl Hava (SP)

03 Stimmen entfielen auf STR Dr. Josef Pitschko (FP)
01 Stimme entfiel auf STR Ing. Peter Loicht (SP)
03 Stimmen waren ungültig

Verteilung der 41 Gemeinderatsmandate in der Periode 2005 - 2010:

Pressemeldungen:

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Jahrelange Grüne Anliegen umgesetzt!

Mühlengasse - Nun Radfahren gegen die Einbahn möglich!

Seit Jahren war es eine zentrale Forderung der GRÜNEN Klosterneuburg in der stadteinwärts führenden Mühlengass das Radfahren stadtauswärts (gegen die Einbahn) zu ermöglichen. Nun ist mit der Schwarz-Grünen Stadtregierung (unterstützt auch von SPÖ Verkehrsstadtrat Hava) gelungen, dies zu realisieren. Nun gibt es eine bequeme Radroute vom Zentrum über Strebl-Promenade - Stolpeckg. - Mühlengasse - Ochsnerpromenade bis nach Stollhof. Finanziert wurde dieses Projekt mit einem Nachtragskredit (Höhe 24.000,- €). Die Kosten setzten sich zusammen aus: Bodenmarkierungen, Gehsteigvorziehungen sowie Errichtung einer Stützmauer.
Um die Verbindung bis nach Kierling (über die Stegleiten) zu ermöglichen, muß als nächstes der neuralgische Bereich zwischen Stollhof und Haschhofstr. entschärft werden.

+ Carsharing: Präsentation Samstag 1.September 09:00h Stadtzplatz (Pestsäule).

- Carsharing, die organisierte Form des Autoteilens wird nun in Klosterneuburg getestet. Der Projektversuch des „Autoteilens über eine dreimonatige Testphase wird bereits im September starten. Für ÖVP und GRÜNE ist dies in Zeiten von Feinstaub- und Ozonbelastung ein weiterer wichtiger umweltpolitischer Mosaikstein für Klosterneuburg. Am Samstag den 1.September findet ab 09:00h am Stadtplatz für InteressentInnen eine Informations Präsentation statt. Weitere Infos unter: Car-Sharing in Klosterneuburg


 

"1000km Radeln für Klosterneuburg"
eine Aktion der Stadt zum autofreien Tag am Samstag den 22.September. MACH MIT!

Klösterneuburg hat in den letzten Jahren zahlreiche neue Akzente zur Förderung des Radfahrens gesetzt. Neue Radwege (z.B.: beim Happyland, bei der Pius-Parsch Promenade in Weidling, etc.), Einführung von Wohnstrassen (Martinstraße) fördern das Radfahren verstärkt. Aber auch die jährliche Radbörse im Frühjahr zeigt von der verstärkten Bedeutung die Klosterneuburg dem Radverkehr beimisst. Und in den nächsten Jahren werden noch zusätzliche neue Radstrecken und Verbesserungen folgen.

Noch heuer wird Klosterneuburg gemeinsam mit der NÖN Klosterneuburg eine weitere Initiative für das Radfahren und damit für die Umwelt setzen. Am Samstag, den 22. September, am europaweiten autofreien Tag, führt Klosterneuburg erstmalig die Aktion „1000 km Radeln für Klosterneuburg“ durch. Diese Aktion soll ein weiterer Beitrag zur umweltpolitischen Bewusstseinsstärkung sein, einmal das Auto stehen zu lassen und mit der Familie, mit Freunden oder auch allein mit dem Rad Klosterneuburg und seine Umgebung zu erkunden. Näheres zu dieser Aktion erfahren Sie unter: Aktion: 1000km Radeln für Klosterneuburg

 

Biosphärenpark - Land Niederösstereich plant Lockerung der Schutzzonen.

Auf massive Bedenken der GRÜNEN stößt die geplante neue Verordnung des Landes Niederösterreich bezüglich des neu geschaffenen Biosphärenpark Wienerwald. Durch die geplante neue Verordnung sollen in der geschützten Pflegezone * wieder Umwidmungen in Bauland möglich sein. Umwidmungen in Verkehrsflächen sollen überhaupt keinen ökologischen Einschränkungen unterliegen.

Dazu Klosterneuburgs grüner Umweltstadtrat Mag. Sepp Wimmer: „Für die NÖ Landesregierung ist der Schutz des Biosphärenparks Wienerwald und die Lebensqualität für mehr als 2 Mio. Menschen die in unmittelbarer Nähe leben offensichtlich nur ein Lippenbekenntnis. Bestes Beispiel dafür ist Klosterneuburg. Gerade hier haben wir erst kürzlich mit einem drastischen Schritt, einer allgemeinen Bausperre in sensiblen Gebieten (Weidling), einen Schutz gegen bedenkliche Bauprojekte erwirkt. Und nun will das Land in den sensiblen Pflegezonen nicht nur Umwidmungen in Bauland ermöglichen, sondern auch die Umwidmung in Verkehrsflächen ohne Einschränkungen möglich sein. Das ist nicht nur das völlig falsche Signal, dass ist ein Akt gegen die Umwelt und die Lebensqualität der betroffenen Bevölkerung.“ KURIER u. NÖN Berichte

*UNESCO Biosphärenparks (z.B. Wienerwald), haben drei verschiedene Schutzzonen. Kernzonen (Naturwaldreservate ohne jeden wirtschaftlichen Eingriff), Pflegezonen (Schutzmantel für die Kernzone, schonende und naturnahe Bewirtschaftung) und Entwicklungszone (Siedlungs- und Wirtschaftstätigkeit)

Biosphärenpark Wienerwald in Zahlen: Gesamtfläche 105.645 ha
Kernzonen: 5.576 ha (5%)
Pflegezonen: 19.840 ha (18%)
Entwicklungsz: 80.229 ha (76%)

+ GRÜNE kämpfen gegen Schlägerung dreier "Kastanienriesen" an der Kierlingerstraße.

Mehr als ein halbes Jahrhundert prägten die drei "Kastanienriesen" die Stadteinfahrt der B14. Die Bäume auf dem Grundstück, wo sich früher das legendäre Gasthaus "Freundl" befand, danach beherbergte es eine Pizzeria, sollen nun, wenn es nach den Besitzer des Grundstückes Dr. Hani Habib geht, gefällt werden. Als Grund dafür ist, dass die neuen chinesischen Betreiber des geplanten Asia-Restaurant nicht wollen, dass die alten Bäume die Sicht auf den neu errichteten Wintergarten verstellen.

Da es derartiege Bäume im Zentrum fast nicht mehr gibt, und insbesondere diese drei das Ortsbild markant prägen, kündigen die GRÜNEN Klosterneuburg Widerstand gegen diese Schlägerung an. Unterstützung kommt dabei auch von Bgm. Dr. Schuh, der schon in einem Schreiben an den Grundstückseigentümer Dr. Habib heran getreten ist. Da von rechtlicher Seite die Stadt keinerlei Schlägerungsverbot auf Privatgrundstücken erwirken kann, ersuchen wir um Unterstürzung der Bevölkerung diese Baumschlägerungen zu verhindern.

Deponieren sie Ihre Bitte bzw. Bedenken bei:

GEG Wohnungsvermietungs GembH
1160 Wien
Lobmeyrg. 5-7
z:: Hd.: Dr. Hani Habib
Telefonsich: 01/ 484 90 01

Eine Email Adresse der GEG Wohnungsvermietungs GesmbH konnte nicht gefunden werden. Die im Impressum angegebene Email Adresse führt nur zu einem der Verfasser der Home Page Seite:

Die Mails an diese Adresse gehen NICHT an die Firma, die angezeigt wird, sondern an den Produzenten dieser Seite, den Compass-Verlag. Wir haben uns zwar bemüht bei möglichst vielen österreichischen Firmen auch eine e-mail-Adresse zu recherchieren, dies ist uns allerdings "nur" bei rund 50.000 Unternehmen gelungen. Wenn Sie eine e-mail-Adresse (oder auch URL) ergänzen wollen, schicken Sie bitte ein mail an redaktion@compass.at.

Für allgemeine Anfragen zu compnet dürfen wir Ihnen support@compnet.at empfehlen.

Wenn Sie allerdings einen Kontakt zu der vorhin angezeigten Firma suchen können wir Sie derzeit nur auf das kostenfreie Fax-Service verweisen. Mit diesem Service können Sie - als registrierter User - direkt aus der Datenbank an den Empfänger ein Fax schicken.
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Ältere Nachrichten

 

 


Gemeinderat beschließt GRÜNE Kernthemen.

Bei der Freitag, den 29.Juni 2007, stattgefundenen Sitzung des Klosterneuburger Gemeinderates wurden von der ÖVP/GRÜNEN Stadtregierung initierte, aber auch von SPÖ Verkehrstadtrat Karl Hava, unterstützt, jahrelang geforderte GRÜNE Kernthemen im Verkehrsbereich beschlossen:

- Carsharing, die organisierte Form des Autoteilens wird nun in Klosterneuburg getestet. Der Projektversuch des „Autoteilens über eine dreimonatige Testphase wird bereits im September starten. Für ÖVP und GRÜNE in Zeiten von Feinstaub- und Ozonbelastung ein weiterer wichtiger umweltpolitischer Mosaikstein für Klosterneuburg. SPÖ Verkehrsstadtrat Hava unterstützte die rasche Realisierung der Probephase. Weitere Infos unter: http://www.klosterneuburg.gruene.at/

- Auf Grund der angespannten Budgetsituation konnte bisher der neue Radweg im Bereich der Pius-Parsch Promenade nicht fertiggestellt werden. Nun wurde die Bereitstellung der dafür notwendigen 121.000,- € aus einem Nachtragskredit beschlossen. Die Kosten setzen sich zusammen aus:neuen Laternen und den dazugehörigen Kabelverlegungen, der Erneuerung des desolaten Eisengeländers zum Weidlingbach sowie der Asphaltierung.

- Ebenfalls mit einem Nachtragskredit (Höhe 24.000,- €) kann nun der Radstreifen für das Fahren gegen die Einbahn in der linken Mühlengasse realsiert werden. Die Kosten enstehen aus: Bodenmarkierungen, Gehsteigvorziehungen sowie Errichtung einer Stützmauer.

- Die 51 niederösterr. Biosphärenpark Gemeinden – Klosterneuburg ist die größte darunter - sind eingeladen, mit Unterstützung des Landes, im eigenen Wirkungsbereich und miteinander durch die Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen CO2 Emissionen zu reduzieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Klosterneuburg hat nun die Teilnahme am Projekt beschlossen.

Während der dreijährigen Programmlaufzeit (2007-2010) sind die 51 Biosphärenpark Gemeinden aufgerufen, durch die Entwicklung und Umsetzung von innovativen klimarelevanten, aber auch bewusstseinsbildenden Projekten, die Bevölkerung zu motivieren, aber auch aktiv einzubinden, um das „Klimabündnis Wienerwald“ mit Leben zu erfüllen. Eine große Chance liegt darin, Regionalentwicklung, Förderung und Nutzung von erneuerbaren Energieträgern oder auch nachhaltige Landnutzungsformen nicht nur innerhalb der Gemeindegrenzen, sondern in Form von Gemeinschaftsprojekten und damit gemeindeübergreifend zu thematisieren und umzusetzen. Für die Programmlaufzeit 2007-2010 werden extra Fördergelder zur Verfügung stellt. Zahlreiche Organisationen und deren Experten und Expertinnen, die schon bisher engagiert für den Klimaschutz im ganzen Land gearbeitet haben, stehen zur Verfügung.

 

 

Klare Mehrheit der GemeinderätInnen stimmt für Immobilienbewirtschaftung und Gründung stadteigener Immobilien GesmbH. 2/3 Mehrheit jedoch um 2 Stimmen verfehlt! GRÜNE bedauern, dass die Opposition mit ihrer rein parteipolitisch motivierten Ablehnung, die Zukunft der nächsten Generationen in Geiselhaft nimmt.

25 Ja (ÖVP und GRÜNE), 15 Nein Stimmen, das ergab die gestrige Abstimmung in der Gemeinderatssitzung bezüglich einer zeitgemäßen Immobilienbewirtschaftung und Gründung einer stadteigenen Immobiliengesellschaft. Da für die Gründung einer stadteigenen Gesellschaft jedoch nicht die Mehrheit der Stimmen genügt, sondern eine 2/3 Mehrheit notwendig ist, fehlten für die Realisierung dieses überaus wichtigen Zukunftsprojektes 2 Stimmen.

Grün STR Wimmer dazu: "Wenn man weiß, dass selbst das Parlament, die Bezirkshauptmannschaften und zahlreiche andere öffentliche Gebäude in vielen Städten in eigene Liegenschaftsverwaltungen ausgegliedert sind, finde ich es schade, dass in Klosterneuburg SPÖ,FPÖ, PUK ihre rein parteipolitische Ablehnung, um die Schwarz-Grüne Stadtregierung finanziell handlungsunfähig zu machen, auch auf Kosten der Zukunft der nächsten Generationen tut. Die nächsten Generationen werden es leider nämlich sein, die den jetzigen Stillstand aus Geldmangel aufgebürdet bekommen. Keine Investitionen in eine neue Infrastruktur, keine zusätzlichen Investitionen in die Bildung, kein verbesserter Umweltschutz, etc. SPÖ.FPÖ, PUK wollen ÖVP/ und GRÜNE treffen, treffen aber leider zu allererst die Menschen, für deren Interessen weniger Geld vorhanden sein wird. Schade das die Opposition in ihrer parteipolitischen Blockade von ÖVP/GRÜNE also auch nicht davor zurück schreckt, die Zukunft der nächsten Generationen in Geiselhaft zu nehmen. ÖVP/GRÜNE werden trotz allem aus dieser schwierigen Situation das Beste für die Bevölkerung machen.“

 


Klimabündnisarbeitskreis (KLAK): GRÜNE gegen parteipolitischen Mißbrauch durch SPÖ/PUK.

„Klimabündisarbeitskreis gehört der Bevölkerung nicht den PolitikerInnen“, Grüne strikt gegen parteipolitischen Missbrauch von SPÖ/PUK. In keiner der übrigen 632 Österr. Klimabündnisgemeinden sind Dringlichkeitsanträge an den Gemeinderat das Ziel. Umweltstadtrat Wimmer will mit den beiden Arbeitskreisleitern Herbrüggen und Lebeth eine arbeitsfähige Vorgangsweise im Interesse der Bevölkerung finden.

Mit Beginn der Schwarz/Grünen Stadtregierung nach den Gemeinderatswahlen 2005 konnte erstmalig eine langjährige politische Forderung der Grünen Klosterneuburg umgesetzt werden. Die Etablierung eines städtischen Klimabündnisarbeitskreises. Der Klimabündnisarbeitkreis soll hinsichtlich umweltrelevanter Themen die Schnittstelle zwischen Bevölkerung und den einzelnen Fachausschüssen sein. Unter Einbindung der Bevölkerung (maßgebliches Kriterium) soll ein bürgernaher umweltpolitischer Diskurs geführt werden.

Um eine bessere Vernetzung mit der Stadtgemeinde zu ermöglichen, übernahmen die beiden Umweltgemeinderäte DDR.Herbrüggen (ÖVP) und DI Lebeth (SPÖ) die Koordinierung im Arbeitskreis. Obwohl die Einbindung der Bevölkerung ohnehin noch immer sehr schleppend vor sich geht, beginnen nun SPÖ/PUK, den Arbeitskreis parteipolitisch zu instrumentalisieren und mit Themen aus dem Arbeitskreis eigene parteipolitische dringliche Gemeinderatsanträge einzubringen. Die Grünen Klosterneuburg distanzieren sich von dieser parteipolitischen Vereinnahmung dieses Bürgergremiums und befürchten, dass diese Vorgangsweise für eine verstärkte Einbindung der Klosterneuburger Bevölkerung völlig kontraproduktiv ist. Der Klimabündnisarbeitskreis soll eine Plattform für die Anliegen der Bevölkerung sein, nicht ein Ersatzinstrumentarium der PolitikerInnen. (Daher hat auch der GRÜNE Umweltstadtrat Wimmer, um nicht den Vorwurf der parteipolitsch grünen Instrumentalisierung des Arbeitskreises zu ermöglichen, gleich zu Beginn erklärt, nicht dem Arbeitskreis anzugehören. Dort sollen die BürgerInnen das Sagen haben.)

Nun wurde von SPÖ Gemeinderat Lebeth ohne Ermächtigung des KLAK einen Dringlichkeitsantrag zur Kernzonenerweiterung eingebracht. Im Gemeinderat wurde die Dringlichkeit nicht zuerteilt. Dies ist natürlich keine Ablehnung des Inhaltes der Forderung. Die Wahrheit ist, es gab keinen Antrag des Klimabündnisarbeitkreises, weil es keinen Beschluss dafür gab. SPÖ Gemeinderat Lebeth hat hier ohne vom Klimabündnisarbeitkreis beauftragt oder ermächtigt worden zu sein, agiert. Diese Vorgangsweise widerspricht nicht nur einer überparteilichen Arbeitsweise des KLAK, sondern ist auch dilettantisch. Im Antrag wird nämlich erläutert, dass diese Resolution, dann von sämtlichen Klimabündnisgemeinden des Wiener Umlandes in den Gemeinderäten unterzeichnet werden hätte sollen. Wenn man dies wirklich erreichen will, ist es nicht sinnvoll dass der Klosterneuburger Gemeinderat, ohne Rücksprache allein eine Resolution beschließt und die Anderen müssen dann ohne „Punkt und Beistrich“ verändern zu können, zustimmen. Aber das Motto „Friss oder Stirb“ ist offensichtlich das Ziel von SPÖ/PUK für den Klimabündnisarbeitskreis!

Die Forderung der Ausweitung der Kernzone 100 ist eine langjährige grünpolitische Forderung. Sie hat seit Jahrzehnten Dringlichkeit und müßte somit bei jeder Gemeinderatssitzung eingebracht werden. Dies insbesondere vom Verkehrsausschuss. Das SPÖ Gemeinderat Lebeth diesen Antrag über den Klimabündnisarbeitskreis (wofür es für die Einbringung als Dringlichkeitsantrag keinen Beschluss gab) einbrachte und nicht über den Verkehrsausschuss, wo sein SPÖ Parteikollege Vorsitzender und zugleich Verkehrsstadtrat ist, läßt nur eine Antwort offen: Hier geht es nicht um die inhaltliche Forderung der Kerzonenerweiterung, sondern um die Vereinahmung des Klimabündnisarbeitskreises zur parteipolitischen Instrumentalisierung für SPÖ/PUK?

Da die GRÜNEN jahrelang für diesen Klimabündnisarbeitkreis zur Information der bevölkerung gekämpft haben wird Umweltstadtrat Wimmer die Kollegen Herbrüggen und Lebeth einladen, um einen gemeinsamen Weg zu finden, den Klimabündnisarbeitkreis im Interesse der umweltpolitischen Information der Bevölkerung aus den parteipolitischen Querelen heraus zu halten.

Offizielles Protokoll der enentsprechenden Klimabündnisarbeitskreissitzung finden Sie unter:
UMWELT, KLIMA, KLIMABÜNDNISPROTOKOLLE

 



Radweg Pius Parsch Promenade - Verbindung nach Weidling - voraussichtlich im Frühjahr fertig.

Im Arbeitsübereinkommen zur Stadtregierung zwischen ÖVP und GRÜNEN 2005 nahm die Realisierung des Ausbaus der Radwege in Klosterneuburg einen zentralen Stellenwert ein. Gleich zu Beginn 2005 wurde der wichtige innerstädtische Bereich zwischen Kierlinger Bhf. und Freizeitzentrum Happyland realisert. Damit war eine lückenlose Radverbindung vom städtischen Zentrum Niedermarkt/Stadtplatz zum Sport- und Freizeitzentrum, zum Aupark, weiter zum Strandbad und schlußendlich zum Essl Museum realisiert. 2006 wurde die Martinstraße zwischen Stadtplatz und Langstögerg. zur Wohnstraße erklärt und somit eine Radverbindung vom Stadtplatz ins Martinsviertel möglich. Nun im Frühjahr 2007 wird der Radweg Pius Parsch Promenade, entlang des Weidlingbaches zwischen Agnesbrücke und Feldergasse fertig gestellt. Nach jahrelangen Wünschen aus der Bevölkerung kann nun endlich hier eine attracktive und problemlose Radverbindung nach Weidling geschaffen werden. Dass dieser Radweg trotz der finanziellen Engpässe der Stadtgemeinde so rasch realisiert werden konnte, ist darauf zurückzuführen, dass die Klosterneuburger Strassenbauabteilung unter Strassenmeister Gschirrmeister die Arbeiten in Eigenregie durchgeführt hat.

2007 und 2008 ist die Realisierung weiterer Radwege geplant.

 

 

Umfahrung: Schlägerung "Kastanienallee alt": GRÜNE erreichen Zusage für "Kastanienallee neu" mit mindestens 20% mehr Baumbestand.

Schweren Herzens nahmen die GRÜNEN Klosterneuburg die Schlägerung des Restbestandes der Kastanienalle entlang des Durchstichs zur Kenntnis. Auch das zahlreiche Stämme schon stark vermorscht waren, macht die Situation für die GRÜNEN nicht viel erträglicher. Da mit dieser Schlägerung jedoch schon seit längerer Zeit zu rechnen war, haben sich die GRÜNEN Klosterneuburg in den letzten Monaten darauf konzentriert, eine Zukunftslösung mit einer Neupflanzung zu erreichen. Nun konnte mit Bgmst. Schuh vereinbart werden, dass es nach der Inbetriebnahme der Umfahrung (2008) und dem Rückbau der B14 im Bereich zwischen Niedermarkt und Leopoldsstr. zu einer Neupflanzung einer Kastanienallee kommt. Die GRÜNEN konnten darüberhinaus die Zusage über eine 20%ige Vemehrung des zukünftigen Alleebaumbestandes gegenüber dem geschlägerten Altbestand erreichen. Anstelle der bisherigen weißblühenden Kastanien sollen rotblühende gepflazt werden, welche gegen die Miniermotte weitestgehend resistend sind. Dies ermöglicht ein gesünderes Baumwachstum und den Verzicht des Einsatzes von giftigen Spritzmitteln.

 

 

HOFER Filiale Weidling: GRÜNE Klosterneuburg erreichen zusätzliche Baum- und Strauchpflanzungen

Im Juni dieses Jahres schlugen die GRÜNEN Klosterneuburg erstmals Alarm. Beim Bau der Hofer Filiale in Weidling gab es massive AnrainerInnen- und BürgerInnenproteste weil im Zuge der Rodungsarbeiten nicht wie zugesagt schonend gerodet wurde, sondern auch ein großer Altbaumbestand gefällt wurde, der für viele Anrainer ein wichtiger Lärm- und Sichtschutz darstellte. Diese Schlägerungen waren aus Sicht der GRÜNEN völlig unnötig. Das verantwortliche HOFER Management argumentierte damals von einer Notwendigkeit aus statischen Gründen und versprach entsprechend umfangreiche Nachpflanzungen. Zitat Hofer Geschäftsführung: „Es werden Pflanzen in sehr guter Baumschulqualität nachgepflanzt werden und bei der Eröffnung werden alle staunen, wie schön die Anlage ist.“

Nun wurde die Filiale am 7.Dezember eröffnet und die GRÜNEN Klosterneuburg erhielten zahlreiche Anrufe aus der enttäuschten Bevölkerung. Vielen waren die Nachpflanzungen zu wenig und man kritisierte auch den kahlen Böschungshang, den viele als „hässliche Mondlandschaft“ bezeichneten. Darüber hinaus gab es noch die große Sorge, dass noch weitere – der noch wenigen alten großen Bäume - geschlägert werden, denn an zahlreichen Bäumen waren noch Markierungen – Kreuze und Kreise - angebracht. Die Besorgnis war also groß, dass auch diese Bäume noch fallen würden.

Nach sofortigen Gesprächen der GRÜNEN Klosterneuburg mit dem zuständigen HOFER Management konnte nun jedoch eine zufrieden stellende Lösung gefunden werden. HOFER sicherte zu, dass keine weiteren Bäume mehr gefällt werden. Weiters wurde bei einer gemeinsamen Besichtigung vereinbart, dass HOFER in einigen Bereichen weitere Bäume nachpflanzen wird und auch im Bereich der Böschung für eine ausreichende Begrünung durch Sträucher und Bodendecker sorgen wird.

 

 

GRÜNE Klosterneuburg üben massive Kritik an VOR!
Tickets immer teurer - Pünktlichkeit und Service immer schlechter!

Der VOR gab bekannt, dass die Tarife mit 1.1. bzw. mit 1.2. 2007 um durchschnittlich 4 % erhöht würden (Bericht in der NÖN vom 28.11.06). Das entspreche dem Schnitt den Erhöhungen auch der letzten Jahre – in Wahrheit waren es zB letztes Jahr offiziell 2,5% (lt. Berechnungen mancher Öffinutzer/innen gerade im BusBereich betrugen die Preiserhöhungen schon letztes Jahr knapp 6%!).

Wofür diese Erhöhung(en) fragt sich die/der geplagte Bahnfahrer/in? Im täglichen Pendler/innenverkehr sind (entgegen anders lautenden Ankündigungen) primär Verspätungen, massive Einschränkungen und Behinderungen wahrnehmbar:

è Über 90% aller Züge im Frühverkehr sind verspätet (Quelle: ÖBB-eigene Aufstellung der Verspätungen der Frühzüge in den Monaten März bis Anfang Oktober)

è Rd 1/3 aller Züge im Frühverkehr sind 3 Minuten und mehr verspätet (Quelle – siehe oben)

è Jeder sechste Zug hat eine Verspätung von mehr als fünf Minuten (Quelle – siehe oben)

è Massive Einschränkungen bei den Fahrkartenautomaten (im Bahnhof Unter Kritzendorf gibt es seit Wochen (Monaten?) überhaupt keinen Automaten mehr; im Bahnhof Kritzendorf wurde – nach Einsparung der Stelle eines Bahnhofsvorstandes – bislang in Fahrtrichtung Tulln kein Automat installiert – lt. ÖBB müsse eine solche Aufstellung noch geprüft werden!

è Der Stadtgemeinde Klosterneuburg wird – im Nachhinein – mitgeteilt, dass der Bahnhof Kritzendorf ab 15.11. nicht mehr mit einem Bahnhofsvorstand besetzt ist.

Die GRÜNEN Klosterneuburg kritisieren diese Vorgangsweise des VOR, die völlig kontraproduktiv für eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs ist auf das Schärfste.

Budgetsitzung
16. Dezember 2006:
Budget 2007 mit den Stimmen von ÖVP/GRÜNE beschlossen.
Absperrung Haas Siedlung: Toranlage nun offen!
 
"Gender Budgeting"
Was ist Gender Budgeting?
Buchpräsentation "Die vergessene Welt"
Jüdisches Leben in Klosterneuburg
SPÖ Umweltgemeinderat zeigt Blumenpflückerin an
 


WOMEN in the City 2006 erfolgreich

Im Zuge der Veranstaltungen Women in the City 2006 fand am Donnerstag, den 20. April 2006 im Großen Sitzungssaal im Rathaus Klosterneuburg eine Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen und Arbeitswelt“ statt. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um sich mit diesem aktuellen Thema auseinander zu setzen.

Die von Frauenstadträtin Martina Enzmann initiierte Reihe „Women in the City“ findet nach den beiden erfolgreichen Veranstaltungen im Herbst 2005 – der Benefizgala zugunsten der Beratungsstelle Klosterneuburg und dem Kinoabend „Frauen & Film“ – auch im heurigen Jahr eine Fortsetzung.

So fand am 20. April 2006 eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen und Arbeitswelt“ statt. Die hohe Arbeitslosenrate, die immer größer werdende Einkommensschere, Doppelbelastung, schlechte soziale Absicherung durch Teilzeitarbeit, das Fehlen von Kinderbetreuungsplätzen, die Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Beruf waren die Themen, die mit führenden Frauen aus Politik, Wirtschaft, AMS und Arbeiterkammer diskutiert wurden.

Anwesend waren unter anderen STR Martina Enzmann, Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, die Klubobfrau der Niederösterreichischen Grünen, Dr. Madeleine Petrovic, Christa Bogath vom Frauenpolitischen Referat der Arbeiterkammer Niederösterreichs sowie die Begründerin der ersten Wiener Frauenberatungsstelle, Dr. Marion Breiter.

In Kooperation mit der Beratungsstelle (BST) Klosterneuburg, die seit Jahren Frauen und Familien in Krisenzeiten unterstützt und betreut, wurde dieser Diskussionsabend organisiert und auch ein Schwerpunkt zur Situation der Frauen in Klosterneuburg gesetzt. Renate Kromer, engagierte Mitarbeiterin der BST Klosterneuburg seit der ersten Stunde, übernahm die Moderation.

Ein weiterer Schwerpunkt von Women in the City 2006 wird das Thema „Frauen und Literatur“ sein: In Zusammenarbeit mit der Literaturgesellschaft Klosterneuburg sind Lesungen - unter anderen mit der renommierten Klosterneuburger Autorin Margit Hahn - sowie ein Filmabend im Herbst geplant.

 
Trotz Finanzprobleme Frauenpreis 2006 gesichert!
 
Städtisches Umweltmanagement vorbildlich!
 
Weidling - "Monsterbau" verhindert!
Radbörse 2006 wieder großer Erfolg!
Gedenkveranstaltung "Letter to the stars" Medekstr. (ehemalige Synagoge)

 

Gemeinderatssitzung
28. April 2006

 

 

 

 

 


 

Gebührenanpassung bei Wasser und Müll
sowie umfangreiche Einsparungen

Klosterneuburg weiterhin eine der billigsten Gemeinden

Mit Juli 2007 sollen sowohl die Gebühren für den Wasserbezug als auch die Müllgebühren angehoben werden. Bei der Sitzung des Gemeinderates am 28. April wurden die entsprechenden Anträge beschlossen.

Die Wasserbezugsgebühren sollen ab Juli 2006 um 15% angehoben werden. Bisher betrug die Gebühr € 1,15, ab Juli soll sie € 1,32 (exkl. Mwst.) pro Kubikmeter Wasser (= 1.000 Liter) betragen. Betriebswirtschaftliche Erfordernisse sind für diese Maßnahme maßgeblich. So sind etwa Materialerhöhungen für Rohstoffe bei Wasserrohren (metallische Wasserleitungsrohre sowie Polyethylenrohre von 30% zu erwarten. Und mit einem Jahresbedarf von ca. 180.000 Euro ist die städtische Wasserversorgung Großkunde bei Wienstrom, eine 25%-ige Erhöhung des Strompreises macht sich daher deutlich bemerkbar.

Bereits seit 2001 führt die städtische Wasserversorgung eine Kosten – Leistungsrechnung, derzufolge der Kostendeckungsgrad im Durchschnitt der letzten 5 Jahre unter 90% liegt, weshalb eine entsprechende Erhöhung notwendig ist. Auch bisher erfolgte im Durchschnitt alle 5 – 6 Jahre eine Anpassung der Wassergebühr statt, so zuletzt 2001. Pro Jahr werden rund 1,2 Mio. Euro in den Ausbau und in die Sanierung der städtischen Wasserversorgung investiert.

Hervorzuheben ist aber die Tatsache, dass trotz hoher Qualität und bestem Service die Wassergebühren Klosterneuburgs mit € 1,32 pro m3 im Vergleich zu anderen Wienerwaldgemeinden vergleichsweise sehr günstig sind.


Müllgebühren

Mit Juli 2007 sollen auch die Müllgebühren angepasst werden. Dem Gemeinderat wird in seiner Sitzung vom 28. April ein Antrag vorgelegt, demzufolge die Müllgebühren per Juli 2006 um 20% erhöht werden. Berechnungen haben ergeben, dass die derzeitigen Abfallwirtschaftsgebühren nicht mehr kostendeckend sind und notwendige betriebswirtschaftliche Investitionen ohne entsprechende Gebührenanpassung nicht durchgeführt werden können. So sind in den kommenden 4 Jahren im Bereich der Abfallwirtschaft u.a. der Ankauf eines VW – Busses, eines Radladers und zweier Müllwagen vorgesehen, die Investitionskosten dafür sind mit rund 900.000 Euro zu veranschlagen. Auch hier machen sich die steigenden Energiekosten (z.B. Strom, Benzin) stark bemerkbar.

Die letzte Erhöhung der Müllgebühren erfolgte 1998, nur 2 Jahre später konnten diese Gebühren jedoch wieder aufgrund des effizienten Wirtschaftens der städtischen Abfallwirtschaft gesenkt werden.

Einsparungen

Auch die Stadt selbst hat umfangreiche Sparmaßnahmen vorgesehen, um für die Zukunft eine finanzielle Absicherung zu gewährleisten. So wurde im Gemeinderat am 28.4.2006 ein Haushaltsbeschluss beschlossen, wonach die im Budget 2006 vorgesehenen Ausgaben um insgesamt 604.200,- Euro reduziert werden.

Bei allen Einsparungen investiert die Stadt aber auch hohe finanzielle Mittel in wichtige Einrichtungen. So wurden in der letzten Stadtratssitzung rund 40.000,-- für Neu- bzw. Ersatzanschaffungen im Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Im Bereich der öffentlichen Beleuchtung ebenfalls rund 44.000,-. Für die Straßenerhaltung wurden Aufwendungen in der Höhe von rund 95.000,- beschlossen. Auch im Schul- und Kindergartenbereich wird die Stadt viel investieren, insgesamt wurden im letzten Stadtrat Ausgaben von rund 100.000,- für Volks- du Hauptschulen und rund 72.000,-- für die Kindergärten beschlossen.

 

Vergleich Wasser-Gebühren der Wienerwaldstädte und -gemeinden (Preise incl. 10% Mwst) :

Auf Grund der speziellen topographischen Gegebenheiten der Wienerwaldregion mit der aufwendigeren Versorgungs- und Erhaltungsinvestitionen der weitläufigen Tallagen istein seriöser Gebührenvergleich nur innerhalb dieser spezifischen Region möglich.

Purkersdorf 1,85 Euro
Mauerbach 1,85 Euro
Mödling 1,60 Euro
Klosterneuburg 1,45 Euro (bisher 1,26 €uro)

 
Krankenhaus Managementvertrag abgeschlossen!
1,15 Mio. € Einsparung garantiertl
 

 Basisinformation

Prekäre Finanzsituation Klosterneuburg macht Gebührenerhöhung notwendig.

In Verantwortung den kommunalen Versorgungsauftrag mittel- und langfristig zu sichern sind sich ÖVP und GRÜNE über die Notwendigkeit einer Erhöhung bei Müll- und Wassergebühren einig. GRÜN STR Wimmer: „Die Gebührenerhöhungen sind ressortmäßig notwendig, aber auch dadurch bedingt, weil durch die Ablehnung der Opposition bei der Ausgliederung der Krankenhausfinanzierung der finanzielle Spielraum des städtischen Budgets derart eng geworden ist. ÖVP und GRÜNE werden mit dieser Anpassung verhindern, dass die finanzielle Aushungerung, die die Opposition zu verantworten hat, auch die kommunale Versorgungsqualität gefährdet.“

Im März wurden in Wien nur mit den Stimmen der SPÖ die Müllgebühren um 20% erhöht, die Kanalgebühren gar um 28%. Dies alleine zeigt schon, dass der Kostenaufwand für die Erbringung kommunaler Leistungen ständig steigt, insbesondere auch durch die zunehmende Ausweitung der Leistungspalette. Um auch in Klosterneuburg für die nächsten Jahre die notwendigen Investitionen (Müllwagen, etc.) tätigen zu können und damit der Bevölkerung weiter die gewohnte Versorgungsqualität gewährleisten zu können, wird eine 20% Erhöhung der Abfallwirtschaftsgebühr notwendig. Die 4%ige Abfallwirtschaftsabgabe bleibt unverändert. Die Notwendigkeit der Anpassung der Wassergebühr (15%) resultiert hauptsächlich aus einer notwendigen Ausgleichsmaßnahme zu einer bundesgesetzlichen Änderung. Mit beiden Anpassungen können heuer noch ca. 440.000 € und für 2007 dann rund € 900.000,-- Einnahmen zur Absicherung der kommunalen Versorgungsqualität lukriert werden..
GRÜN STR Wimmer abschließend: „Niemand betreibt aus Jux und Tollerei Gebührenerhöhungen. Aber höchste Dienstleistungsqualität zu fordern, ohne für die nötige finanzielle Ausstattung der kommunalen Leistungen zu sorgen, ist popolistisches „Alice im Wunderland“ spielen, dass sich nur die nicht in der Verantwortung stehende Opposition von SPÖ, FPÖ und PUK leisten kann. Und wenn die Opposition nicht die Ausgliederung der Krankenhausfinanzierung verhindert hätte, wäre die finanzielle Decke der Stadt bei weitem nicht so dünn.“

 
Gemeinderatssitzung
16. Dez. 2005:
ÖVP/GRÜNE beantragen Resolution gegen Tempo 160.
Budgetsitzung
15. Dezember 2005:
Budget 2006 mit den Stimmen von ÖVP/GRÜNE beschlossen.
Gemeinderatssitzung
01. Juli 2005:
ÖVP/GRÜNE beschliessen Vertrag für rasche Ferigstellung des Radweges.
SPÖ und PUK dagegen.
Gemeinderatssitzung
20. Mai 2005:
Demokratiepolitische Entwertung von "dringlichen Anträgen" beendet!