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25.4.2012 Prüfungsantrag der Grünen zur Causa ÖVP Wirtschaftsstadtrat Czerny! Peinliche Vorstellung der übrigen Opposition! SPÖ, FPÖ, PUK und L.Hofbauer wollen die Aufklärung der ÖVP überlassen. BGM Stefan Schmuckenschlager spricht sich für eine Prüfung im Prüfungsausschuss aus.
Auf die Forderung der Grünen, die seit Wochen im Raum stehenden Fragen über die Unvereinbarkeit der privaten Geschäfte von Wirtschaftsstadtrat Martin Czerny mit dem Chorherrn Stift, einer klaren Prüfung zu unterziehen – damit entweder die Vorwürfe bestätigt oder sich als haltlos und ungerecht fertig heraus stellen - regen SPÖ,FPÖ, PUK und Gr. Hofbauer nur an, die ÖVP solle diese Sache alleine regeln. SPÖ Prüfungsausschuss Kickmaier stellt ebenfalls einen Persilschein aus und will den Prüfungsauftrag nicht übernehmen. Überhaupt ist die Rolle, der bei den letzten Gemeinderatswahlen auf fast die Hälfte der ursprünglichen Mandate geschrumpften SPÖ bemerkenswert. SPÖ STR Mann, ein Jurist, sprach sich gegen eine rechtliche Prüfung durch den Prüfungssauschuss aus und appellierte an die moralischen Instanzen der jeweiligen Parteien. Einzig BGM Stefan Schmuckenschlager scheint, hat die Dimension dieser fatalen Situation im Zusammenhang mit der breiten öffentlichen Politikverdrossenheit erkannt und sprach sich ganz klar für eine Prüfung durch den Prüfungsausschuss aus. Auch
hinsichtlich des Antrages der Grünen für einen Verhaltenskodex
kam alleine von BGM Schmuckenschlager ein klares Signal in dieser Richtung
weiter zu arbeiten. |
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19.4.2012 Prüfung ob Privatgeschäfte von ÖVP Stadtrat Czerny mit seiner Funktion als Wirtschaftsstadtrat vereinbar sind! ÖVP Stadtrat KommR. Martin Czerny ist in seinem „Brotberuf“ Immobilienunternehmer und Geschäftsführer der Firma „Die Immobilien GmbH“ mit Sitz in Klosterneuburg. Er und sein Unternehmen beschäftigen sich unter anderem mit der Entwicklung von Immobilienprojekten, bei denen das Stift Klosterneuburg Grundstückseigentümer ist. Die Projektentwicklung umfasst (als Leistung) insbesondere die genaue Besichtigung und Beurteilung der Liegenschaft, die Einsichtnahme in den Bau-Akt im Archiv der Stadtgemeinde Klosterneuburg, die Prüfung der Bebaubarkeit, die Erstellung einer Marktanalyse, die verschiedenen Kalkulationen, usw. Eine solche Projektentwicklung kann das Chorherrenstift Klosterneuburg nicht selbst erbringen, da es keine Abteilung für Projektentwicklung hat, sondern lediglich eine Haus- und Liegenschaftsverwaltung. Martin Czerny hat als eigenständiger Immobilienunternehmer in den vergangenen Jahren, in denen er gleichzeitig die Funktion des Wirtschaftsstadtrates der Stadt Klosterneuburg inne hatte, vom Chorherrenstift Klosterneuburg den Auftrag zu diversen Projektentwicklungen (Neidhardgasse, etc.) erhalten und finanziell aus dieser Zusammenarbeit profitiert. Es ist daher zu überprüfen, ob jemandem, sei es der Stadtgemeinde Klosterneuburg oder anderen Unternehmen, Institutionen oder Personen, aus der Doppelfunktion Martin Czernys als Wirtschaftsstadtrat der Stadtgemeinde und seiner privaten beruflichen Tätigkeit allenfalls Nachteile oder ein Schaden entstanden sind/ist, oder ob er unrechtmäßig Vorteile aus seiner öffentlichen politischen Funktion gezogen hat. Niemand darf aus seiner öffentlichen politischen Funktion unrechtmäßig Vorteile erzielen. Gleichzeitig ist aber auch festzuhalten, dass niemand auch Nachteile (privater oder wirtschaftlicher Art) durch seine öffentliche politische Funktion erleiden darf. Da Wirtschaftsstadtrat Martin Czerny sich bereit erklärt hat, seine Geschäftstätigkeiten der letzten Jahre mit dem Chorherrnstift offen zu legen, soll um einerseits geklärt werden, ob hier die politische Funktion des Wirtschaftsstadtrates missbräuchlich verwendet wurde, andererseits jedoch auch um klar zu stellen, dass „normale“ Geschäftstätigkeiten politischer MandatsträgerInnen durchaus zulässig sind.
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22.04.2012 Grüner
Antrag zur Einführung eines Radverkehrsbeauftragten Neben den für bestimmte Ressorts zuständige Gemeinderäte und Stadträte haben ÖVP/SPÖ zusätzliche Funktionen geschaffen, sogennate "Beauftragte". Natürlich nur besetzt mit ihren eigenen Mandataren. Vier besetzt die ÖVP alleine ( Bildungsbeauftragte ÖVP GRin STÖBER, Familienbeauftragte ÖVP GRin KOHUT, Jugendgemeinderat ÖVP GR PRESLE. Den fünften Beauftragten, den Sicherheitsmanager teilen sich Großkoalitionär ÖVP Vzbgmst RAZ und SPÖ GR WIESHAIDER. Nach der breiten Kritik aus der Bevölkerung hinsichtlich der alles Andere als perfekten Radverkehrspolitik der Stadt, brachten die GRÜNEN den Antrag ein, den GRÜNEN GR Mag. Martin Zach, welcher die Ausbildung zum Kommunalen Mobilitätsbeauftragten absolviert hat, für die Funktion eines städtischen Radverkehrsbeuaftragten einzusetzen. Das hätte der Stadt nichts gekostet, er hätte auch nichts dafür bekommen, es wäre nur eine zusätzliche Unterstützung für die Radverkehrspolitik in Klosterneuburg gewesen. ÖVP,
SPÖ, FPÖ und L.HOfbauer lehnten dies ab, man brauche dies
nicht. Auf die Frage warum man dann die anderen Beauftragten installiert
hätte, war die Antwort: Dies sei etwas Anderes"!
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| 2.4.2012
Am
internationalen Radweg werden Radfahrer durch eine Husch-Pfusch Aktion
von ÖVP Verkehrsstadtrat Eigner zum Freiwild!
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5.3.2012 Die mit absoluter Mehrheit regierende ÖVP schafft mit dem Familien Ressort einen „zentralen Superausschuss“. Verkehrsfragen, Umweltfragen, Wasser, etc. werden im Ressort der ÖVP Familienstadträtin beschlossen. Auch das Projekt der Dorf- und Stadterneuerung wird ohne vorherige Kenntnis der Arbeitskreisleiter und MitarbeiterInnen dort behandelt. Für die GRÜNEN missbraucht die ÖVP ihre Mehrheit. Das man
immer wieder mit ganz neuen Auswüchsen einer absoluten Stadtregierung
konfrontiert wird, ist offensichtlich unausweichlich. Extrem wird es
in Niederösterreich jedoch, wenn es zur Kombination einer (defacto)
absoluten ÖVP Landesregierung, einer absoluten ÖVP Stadtregierung
mit der zeitlichen Übereinstimmung einer kommenden Landtagswahl
kommt. Da passiert es dann, dass die ÖVP eines ihrer letzten Kernthemen,
nämlich die „Familie“ dazu benützt, unter diesen
Begriff fast alle Aktivitäten einer Stadt (z.B. das Gesamtverkehrskonzept,
Wasser belebt die Seele, Erweiterung des Historienpfades oder die Attraktivierung
der Au, etc.), im ÖVP Familienressort zu bündeln. Gebündelt
im zentralen Thema „familienfreundliche Gemeinde“. Was die
ganze Sache noch „ungustiöser“ macht ist, dass fast
die Hälfte dieser Projekte (10 von 23) im Rahmen der Dorf- und
Stadterneuerung von Arbeitskreisleitern mit der Bevölkerung erarbeitet
wurden und dann ohne Wissen der Arbeitskreisleiter und der mitarbeitenden
Bevölkerung sich im Familienressort wiederfinden. |
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Übernahme der Internatskosten für die Berufsschule Die Stadt hat dankenswerter Weise wieder zwei Jugendliche als auszubildende Lehrlinge aufgenommen. Grundsätzlich erwachsen Lehrlingen durch den Besuch der Berufsschule keine Kosten; wenn sie allerdings zur Erfüllung ihrer Berufsschulpflicht in einem Schülerheim (Internat) untergebracht sind, dann haben sie diese Internatskosten aus ihrer Lehrlingsentschädigung selbst zu bezahlen. Der Dienstgeber kommt nur für eine etwaige Differenz, wenn die Internatskosten über der Lehrlingsentschädigung liegt, auf. Damit entsteht eine Situation wo Internatskosten die Lehrlingsentschädigung zur Gänze „auffressen“. Viele
Dienstgeber sind aber um Lehrberufe zu fördern, aber auch um die
finanzielle Situation der Lehrlinge zu verbessern, schon lange dazu übergegangen
die Internatskosten ihrer Lehrlinge zu übernehmen. Manche vergeben
sogar noch Belohnungen für erstklassige Zeugnisse. Die Übernahme
der Internatskosten für die beiden städtischen Lehrlinge wäre
für die Stadt nicht nur eine leicht leistbare finanzielle Unterstützung
für mögliche zukünftige Mitarbeiter, sondern es wäre
auch eine schöne soziale und motivierende Geste der Stadtgemeinde
ihren jungen Mitarbeitern gegenüber. Antrag die
Stadtgemeinde für Lehrlinge die Berufsschulkosten (Internatskosten)
übernimmt. Wird derzeit noch verhandelt! |
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Ausweitung des Leihradangebots „Next Bike“ – weitere Stationen
Auch in Klosterneuburg wurden in den letzten Jahren bereits zwei Leihradstationen (an den Bahnhöfen Kierling und Weidling) errichtet. Die Errichtung dieser Anlagen wurde vom Land NÖ und vom Programm „Klima Aktiv“ des Umweltministeriums gefördert: die an sich von der jeweiligen Standortgemeinde zu tragenden Infrastrukturerrichtungskosten (Radabstellstationen – rd. € 4.200.- / Station) wurden dabei zu rund 50% gefördert. Dem Vernehmen nach sind derzeit noch Fördermittel aus dem Klima-Aktiv Förderprogramm (nicht aber solche des Landes NÖ) vorhanden. Da die Fördermittel von Klima Aktiv aber den weitaus größeren Teil der Gesamtförderung ausmachen, ist diese Förderung nach wie vor ausgesprochen attraktiv! Der Erfolg jedes Radverleihsystems hängt neben anderen Faktoren wie insbesondere der Qualität der Räder, der Einfachheit des Verleihvorgangs, den Kosten etc. ganz wesentlich von der Anzahl der vorhandenen Verleihstationen ab (flächendeckendes Netz - Entnahme am Ort A, Rückgabe am Zielort B). In unserer Nachbargemeinde St. Andrä/Wördern wurden gerade drei neue Verleihstationen errichtet (Kirchbach beim Marienhof, Bh Wördern, Bh Greifenstein). Mit der Schaffung zweier weiterer Stationen im Bereich des Bahnhofes Kritzendorf bzw. im Bereich der Elite-Uni könnte das bestehende Netz ausgebaut und insbesondere zwischen den beiden Nachbargemeinden geschlossen und damit dem Verleihsystem insgesamt ein Attraktivitätsschub gegeben werden. Antrag Wurde
von der ÖVP abgelehnt! |
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