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Kein
Martinstunnel! |
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Einen Teilerfolg konnten die neun Initiativen gegen den Martinstunnel und die Umfahrung Klosterneuburg für sich verbuchen. Beim zweiten Runden Tisch am 17.7.2002 der neun Initiativen mit den Vertretern der Landesregierung - den Betreibern des Projektes - sowie Bgm. Schuh und den Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, legte der oberste Verkehrsplaner NÖ‘s, Hofrat Zibuschka, eine neue Projektplanung vor. Der Tunnel wird nicht gebaut, dafür wird mit dem bahnschrankenfreien Anschluss des Industriegebietes schon 2003 begonnen, und als nächster Schritt soll dann die Umfahrung parallel zur Bahn Richtung Kritzendorf in Angriff genommen werden. Die Bürgerinitiativen begrüßten den Verzicht auf den Martinstunnel und den besseren Anschluss des Industriegebietes. Prof. Knoflacher kritisierte aber den Standort des Anschlusses in Form eines Kreisverkehrs beim Mega-Baumax (Rattenloch). Der Schwerverkehr würde dadurch näher zur Stadt gezogen werden und das Sachsenviertel-Lothringerstraße besonders belasten. Prof. Knoflacher schlug vor, den Anschluss Richtung Wien zur Donauwarte (Avanti-Tankstelle) zu verlegen. Hofrat Zibuschka sagte die Untersuchung dieses Standortes zu. Die BGU forderte beim Runden Tisch die Erstellung eines aktuellen Verkehrsgutachtens. Das dem alten Projekt zugrunde liegende Verkehrsgutachten aus dem Jahre 1997 ist nach Prof. Knoflacher fehlerhaft, mangelhaft und unzureichend. Es wäre fahrlässig von der Landesregierung, dieses Gutachten als Grundlage eines so aufwändigen Projektes zu belassen. Die BGU hat auch schriftlich die Landesregierung auf die Fehler in diesem Gutachten hingewiesen. Beim Runden Tisch wurde ebenfalls zugesagt, schriftlich auf unsere Fragen zu antworten. Eine weitere Forderung der BGU war, nach der Fertigstellung des besseren Anschlusses des Industriegebietes die Verkehrsentwicklung zu beobachten und neuerlich Zählungen vorzunehmen. Mit der Beseitigung des Staupunktes bei der Leopoldsbrücke durch den bahnschrankenfreien Anschluss des Industriegebietes ergäbe sich eine wesentlich schnellere Durchfahrt Richtung Wien und damit auch eine Beschleunigung des Busverkehrs. Ebenso forderte die BGU, bevor mit der Umfahrung begonnen wird, einen Umbau des Stadtplatzes. Der Stadtplatz ist vor allem während der Nachmittagsspitze das Nadelöhr, bedingt durch die dauernden Aus- und Einparkvorgänge. Entsprechende Umbaupläne liegen schon seit Jahren vor. Trotz telefonischer Urgenz bei Hofrat Zibuschka gibt es nach wie vor kein Protokoll des Runden Tisches vom 17.7.2002 (!!), ebenso keine Beantwortung der BGU-Fragen zur mangelhaften und fehlerhaften Verkehrsuntersuchung. Soweit
die BGU in Erfahrung bringen konnte, ist seither Folgendes in Sachen
Umfahrung geschehen: Weiters
konnte die BGU in Erfahrung bringen: Verändertes
Umfahrungsprojekt- BGU Forderungen: |