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ÖBB
spart fünf Züge auf der FJ-Bahn ein
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GR Mag. Werner Schmidt Auf der einen Seite werden vom Land Millionenbeträge in die leer und parallel zur FJ-Bahn fahrenden Wieselbusse der Linie D - Klosterneuburg-Tulln-St. Pölten gesteckt, auf der anderen Seite soll mit dem neuen Fahrplan zwischen Wien und Tulln ein Regionalzug (ab 8.11 von Heiligenstadt, 8.18 Klosterneuburg-Kierling, an 8.36 Tulln) und zwei Zugpaare (ab 9.13 und 10.13 von Heiligenstadt, 9.24, 10.24 ab Klosterneuburg-Kierling und ab 10.08 und 11.08 von Tulln, 10.35 und 11.35 ab Klosterneuburg-Kierling) von den ÖBB aus Kostengründen eingespart werden. Die Bahnverbindung von Klosterneuburg, immerhin die drittgrößte Stadt NÖ, nach Tulln und Wien und auch zur Landeshauptstadt verschlechtert sich. Der mühsam erkämpfte kundenfreundliche Taktfahrplan zwischen Wien und Tulln ist damit unterbrochen. Unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Vorgangsweise der NÖ-Verkehrsorganisati-onsgesellschaft (NÖVOG). Diese vom Land NÖ eingerichtete Koordinierungsstelle für den öffentlichen Verkehr akzeptiert ohne Widerstand die von der ÖBB vorgeschlagenen Einsparungen der FJB . Weder ÖBB noch NÖVOG informierten die betroffenen Gemeinden von den Einsparungen im Bahnverkehr. Die Bürgerunion Klosterneuburg fordert daher, Landesmittel sinnvoll und effizient für den öffentlichen Verkehr zu nutzen und diese für die Aufrechterhaltung des Taktverkehrs zwischen Wien und Tulln und für die Verbesserung der Bahnverbindung zwischen Klosterneuburg und der Landeshauptstadt zu verwenden. Die Bürgerunion hat dies schon vor über einem Jahr in einem Schreiben an die NÖVOG gefordert sowie jetzt wiederum angesichts der nun drohenden Einsparung im Zugverkehr zwischen Wien und Tulln (Gespräch mit Dipl. Ing. Juasz - zuständig für verkehrliche Belange und Wieselbus). Die geschätzten Kosten für die vier Kurse des Wieselbusses der Linie D zwischen Klosterneuburg und Tulln betragen etwa ÖS 1,6 Mio/Jahr für durchschnittlich ca. 18 bis 20 Fahrgäste pro Tag. Bei einem Eilzugstopp in Klosterneuburg-Kierling, z.B. E 1570 (ab Klosterneuburg-Kierling etwa 6.07) könnte die Fahrzeit Klosterneuburg-St. Pölten auf 67 min verkürzt werden. Der Wieselbus (ab Klosterneuburg-Kierling 6.05) braucht dazu 88 min! Die ÖBB verlangen für den Stopp des Waldviertelexpress in Klosterneuburg-Kierling ÖS 110.000,-/Jahr von der Gemeinde, die diesen Halt eingekauft hat. Ebenso könnte bei einem Eilzugshalt um 6.32 in Klosterneuburg-Kierling ein weiteres günstiges Angebot geschaffen werden. Dem Land sollte wohl eine derartige rasche Verbindung zur Landeshauptstadt nicht nur ÖS 110.000,- wert sein. Angesichts von ÖS 1,6 Mio für den leeren Wieselbus zwischen Klosterneuburg und Tulln erscheint diese Umschichtung der Landesmittel mehr als gerechtfertigt. Nochmalige Verhandlungen zwischen ÖBB und NÖVOG unter Einbeziehung der betroffenen Gemeinden erscheinen der Bürgerunion unumgänglich notwendig. Ebenso hat die Bürgerunion bei Bmst Schuh angeregt, die Gemeinden entlang der FJB zu motivieren, gegen diese Verschlechterungen im Bahnverkehr bei ÖBB, NÖVOG und Landeshauptmann Pröll zu protestieren. |
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