Über 4000 Unterschriften gemeinsam mit Helga Krismer
Am 24. September 2025 besuchten Klubobfrau und Landessprecherin der niederösterreichischen Grünen Dr. Helga Krismer und Fraktionsobmann der Klosterneuburger Grünen Dr. Johannes Edtmayer den geplanten Deponie-Standort in Weidlingbach und verschafften sich vor Ort ein aktuelles Bild der Lage. Gemeinsam unterstützten sie anschließend den Unterschriftenstand der Klosterneuburger Grünen am Weidlinger Kreisverkehr, wo Dr. Krismer trotz strömenden Regens aktiv beim Sammeln von Unterschriften mithalf. Gemeinsam mit Dr. Johannes Edtmayer kam Sie ins Gespräch mit vielen interessierten Bürger:innen.
Die gemeinsame Aktion zeigt die breite lokale Unterstützung gegen die Deponiepläne, die Petition zählt bereits mehr als 4.000 Unterschriften, weitere Unterschriftenstände in Klosterneuburg werden folgen und Unterstützende können die Petition auch online unter www.openpetition.eu/!fwryl unterschreiben.
Dr. Johannes Edtmayer zu den anhaltenden Sorgen um Rodungen, Hochwasserrisiken und die Notwendigkeit des Walderhalts: "Vor genau einem Jahr war der Weidlingbach schon fast einen Meter höher, als bei einem hundertjährigen Hochwasser Ereignis. Dann hat das Land NÖ die Rodung von fast 40.000 m² Wald am Abhang zum Weidlingbach genehmigt! In einem Schutzgebiet! Dabei sind sich alle einig, dass Wald der beste Hochwasserschutz ist. Aber in Weidlingbach sollen diese 40.000 m² Wald einem "Gewerbegebiet" für mindestens 20 Jahre weichen. Für einen Deponiebetrieb! Wer versteht das? Wahrscheinlich nur das Deponie Unternehmen und der Grundbesitzer. Und wieso haben diese beiden einen so großen Einfluss in St. Pölten? Wieso macht der niederösterreichische Umweltanwalt plötzlich gerade in dieser Sache nichts mehr?"
Dr. Johannes Edtmayer fragt im Namen aller besorgten Bürger:innen zur Entscheidung des BVwG bzw. zur ORF-Berichterstattung vom 22.9.2025 (" ... Ersatzaufforstungen wirkten nur langfristig, so das Bundesverwaltungsgericht. Die Schutzfunktion des Waldes, die durch eine Rodung verloren geht, könne damit nicht rechtzeitig kompensiert werden. Das öffentliche Interesse am Erhalt des Waldes überwiege klar die Interessen am Rohstoffabbau." Quelle: https://ooe.orf.at/stories/3322579/) ob dies nicht auch Auswirkungen auf die geplante Deponie in Weidlingbach haben könnte, denn in Weidlingbach geht es zusätzlich noch um den geschützten Wienerwald, ein Vogelschutzgebiet und Hochwasserschutz!
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Bildrechte: Die Grünen Niederösterreich/Christian Dusek
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