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Presst die AUVA die Stadt zur Umwidmung?
Umwidmung der "Golfplatz Gründe" sowie der "Park Gründe" in Stollhof
gegen Rückhaltebecken für die Stadt?

 

 

 

Umwidmung Golfplatz „Weißer Hof“! GRÜNE im Besitz brisanter Unterlagen. Will AUVA die Stadt zur Golfplatzumwidmung nicht nur durch eine Blockade beim notwendigen Rückhaltebecken und beim Radweg in Stollhof zwingen, sondern dabei auch gleich die „Parkanlage Stollhof“ in Bauland umgewidmet haben? Nimmt AUVA damit die Sicherheit der Bevölkerung als Druckmittel?


Die öffentliche Diskussion um die geplante Umwidmung eines großen Geländes der AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) beim Rehabilitationszentrum „Weißer Hof“, eine Gegend, die für die Klosterneuburger Bevölkerung ein beliebtes Naherholungsgebiet darstellt, nimmt weiter zu. Nicht nur, dass die GRÜNEN Klosterneuburg eine Vielzahl von Anrufen, Mails und Briefen bekommen, in denen besorgte KlosterneuburgerInnen ihre Unterstützung und ihre Hilfe bei der Verhinderung dieses Projektes anbieten, haben die GRÜNEN nun auch Unterlagen mit brisantem Inhalt übermittelt bekommen.

Dazu Grün STR Mag. Sepp Wimmer: „Wir haben Sitzungsunterlagen und den Vorvertrag zwischen der AUVA und dem Betreiber des geplanten Golfplatzes der „Klosterneuburg Golfplatz Betriebs GmbH“ mit Sitz in Wien, zugespielt bekommen, die ein ganz neues Licht auf die geplante Umwidmung zum Bau des Golfplatzes werfen. Offensichtlich will die AUVA nicht nur die Umwidmung der Gründe für den Golfplatz beim „Weißen Hof“, sondern auch eine Umwidmung seiner Parkanlage in ihren „Stollhofgründen“ an der Kierlingerstraße, wo sich derzeit ihre Forschungs- und Beratungsstelle „Humane Arbeitswelt“ befindet in lukratives Bauland erreichen.

Dazu muss man wissen, dass die die Stadtgemeinde im Bereich Stollhof nicht nur ein Rückhaltebecken zur Absicherung der Bevölkerung bei starken Regenfällen benötigt, sondern auch die längst fällige Radweganbindung nach Kierling nach wie vor im Bereich Stollhof noch nicht realisiert werden konnte. Zu beiden Vorhaben benötigt man die Zustimmung der AUVA als Grundstückseigentümer. Und wie es nun ausschaut, wird es diese Zustimmung von der AUVA ohne Umwidmung „Golfplatz“ und Bauland nicht geben. Aus den Vorvertrag des Baurechtsvertrages (AUVA bleibt Eigentümer der Gründe und vergibt nur das Baurecht) geht unter Pkt.2.b eindeutig hervor, dass eine „korrespondierende Umwidmung der Grünland-Park eine der Bedingungen zur Erfüllung des Vertrages ist.“

Wimmer abschließend: „Auch wenn es vergangene Woche Pressemeldungen gab, dass die AUVA heuer mit einem Verlust von 18 bis 19 Mio. € rechnen muss, ist diese Vorgangsweise um bei den Umwidmungen zu Geld zu kommen und offensichtlich die Sicherheit der Klosterneuburger Bevölkerung hinsichtlich Rückhaltebecken dabei als „Druckmittel“ zu nehmen, ungeheuerlich. Ich finde es ja schon fast als pervers, wenn die AUVA eine Forschungsstelle „Humane Arbeitswelt“ betreibt, aber gleichzeitig einen Park „zubauen“ will und darüber hinaus die Klosterneuburger Bevölkerung durch die Verhinderung des Rückhaltebeckens weiter Gefährdungen bei Unwettern aussetzt. Die GRÜNEN Klosterneuburg fordern von AUVA die Entkoppelung der Verhandlungen mit der Stadt über Bau des Rückhaltebeckens von den Umwidmungen des Golfplatzgeländes und des Parkgeländes in Stollhof.“

Auszug aus dem Vorvertrag zwischen AUVA und dee Golfklub Klosterneuburg GembH

 

 


Zu den Pressemeldungen:

NÖN Klosterneuburg
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