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Soziales, Aktuelles

Wir haben Platz in Klosterneuburg!

Presseaussendung - Wir haben Platz in Klosterneuburg!

Selbst innerhalb der Europäischen Union müssen geflüchtete Menschen unter menschenunwürdigen, für uns gar nicht vorstellbaren Bedingungen ausharren! Die Zustände in dem Flüchtlingslager auf Lesbos sind nicht hinnehmbar. Um die unhaltbare Situation vor Ort zu entschärfen, haben sich mittlerweile die meisten westeuropäischen Länder bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen und ihren Asylantrag zu bearbeiten. Auch Österreich muss geflüchtete Kinder und Familien rasch aufnehmen. Die Hilfe vor Ort funktioniert nicht.

Bereits im September haben die im Gemeinderat vertretenen Parteien PUK, NEOS und Grüne einen entsprechenden Antrag gestellt. Klosterneuburg soll sich – wie viele anderen Gemeinden in Österreich - dazu bereit erklären, einige geflüchtete Menschen in unserer Stadt aufzunehmen. Die Zivilgesellschaft, etwa der Verein Klosterneuburg hilft, ist auch diesmal zu tatkräftiger Unterstützung bereit. „Wir haben 2015 und danach viele geflüchtete Menschen in Klosterneuburg betreut und dabei Erfahrungen gemacht, die wir jetzt wieder einbringen wollen“, sagt Elisabeth Beer, Vorstandsmitglied von Klosterneuburg hilft und PUK-Gemeinderätin.

Auch NEOS unterstützen die Aufnahme von Kindern aus Moria. ”Die "Bilder" lassen niemanden kalt heißt es oft. Aber es geht nicht um "Bilder", sondern um Kinder, die innerhalb der EU im Dreck liegen und von Ratten angebissen werden. Das passt nicht zu unseren europäischen Werten. Klosterneuburg muss, soll und kann seinen Beitrag leisten!", so Europa- und Jugendgemeinderat Darius Djawadi.

Dazu der stv. Fraktionsobmann der Grünen GR Dr. Johannes Edtmayer: “Wenn nur manche in Europa einen kleinen Beitrag leisten, können wir die katastrophalen Zustände auf Lesbos beenden. Klosterneuburg kann und möchte dabei helfen. Wir Grüne haben uns dafür schon im September im Landtag und in der Gemeinde eingesetzt, die Zustände haben sich seit damals aber sogar noch verschlimmert.“

Geschrieben von Johannes Edtmayer am .

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