Klima, Umwelt, Aktuelles

EAG - Hereinspaziert!

Die EAV ist MusikhörerInnen im deutschsprachigen Raum natürlich ein Begriff: von 1978 bis 2019 hat die Band in unterschiedlichen Besetzungen immer wieder mit ihren Ohrwürmern für allgemeine Verunsicherung gesorgt. Das EAG muss seinen Bekanntheitsgrad erst ausbauen und kräftig die Werbetrommel rühren – damit es ebenfalls ein Hit wird.

In seiner Plenarsitzung Anfang Juli hat der Nationalrat mit den Stimmen aller Parteien außer der FPÖ (und damit mit der dafür notwendigen 2/3-Mehrheit) das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) beschlossen.

Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ist ein zentrales politisches Anliegen der GRÜNEN in der Regierung. Es soll den Rahmen für den schnelleren und umfassenderen Ausbau nachhaltiger Energieträger bieten. Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 die jährliche Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 27 Terrawattstunden (TWh) zu steigern, wobei 11 TWh auf Photovoltaik, 10 TWh auf Windkraft, 5 TWh auf Wasserkraft und 1 TWh auf Biomasse entfallen sollen. Das Gesetz lässt darüber hinaus einen positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt erwarten: Im Zusammenhang mit Errichtung und Betrieb allein von PV-Anlagen sollen bis 2030 zehntausende neue Jobs entstehen.

Besonders spannend, wirklich neu und schon lange von GRÜNER Seite her gewünscht: die BürgerInnen können sich an der Energiewende ganz konkret beteiligen. Wie das? In Zukunft ist es möglich, Energiegemeinschaften zu gründen. Diese können dazu beitragen, die Versorgung zu dezentralisieren. Dabei wird für den Energieaustausch zwischen ProduzentInnen und lokalen AbnehmerInnen ein reduziertes Netznutzungsentgelt („Ortstarif“) vereinbart, sowie der Entfall des Erneuerbaren-Förderbeitrags sowie die Befreiung der Elektrizitätsabgabe gewährt. Konkret: Wenn ich auf dem Dach meines Hauses mittels PV-Anlage Strom produziere, muss ich den nicht „billig“ an den lokalen Netzbetreiber abtreten, sondern kann damit auch meine NachbarInnen zu einem guten Preis versorgen. Hier eröffnet sich neben zukunftsorientierter, lokaler Energiepolitik auch ein breites Feld für gesellschaftliche Partizipation und gelebte Solidarität – Werte, die aktuell zwar kaum einer/m PolitikerIn über die Lippen kommen, aber in Zeiten wie diesen doch nicht ganz unwichtig erscheinen.

Wer Interesse an einem „BürgerInnen-Kraftwerk“ in Klosterneuburg hat, setze sich bitte mit Gemeinderat Matthias Finkentey in Verbindung: matthias.finkentey at gruene.at

Für den absolut notwendigen Kampf gegen die Erderwärmung ist die ökologische Produktion von Energie eines der zentralsten Elemente. Wir brauchen nicht mehr zu warten – jetzt haben wir es selber in der Hand. Wie warb Esso während der Ölkrise 1975: Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

 

Mehr Info, Gesetzestext und Erläuterungen auf:
https://www.bmk.gv.at/service/presse/gewessler/20210317_eag.html

Geschrieben von Matthias Finkentey am .

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