Klima, Umwelt, Aktuelles

Goldrausch 2021 – auf unsere Kosten!

„Geld stinkt nicht“. Dass das nicht immer stimmt, gehört entweder (im günstigsten Fall) zur Allgemeinbildung – oder zur Lebenserfahrung. Diese Anrüchigkeit bezieht sich entweder auf das Geld selber: eines der unhygienischsten Dinge, mit denen wir uns tagtäglich (im wahrsten Sinne des Wortes) befassen. Oder mit den realen oder vermeintlichen Gegenwerten, die es repräsentiert.

Jetzt, im Jahr 2021, stinkt es wirklich zum Himmel – und zwar weltweit und permanent. Ursache: die neuen Goldgräber, die Kryptowährungen schürfen. Die dabei entstehenden Probleme sind gar nicht „kryptisch“, sonden ganz real: die Herstellung von computergenerierten Zahlungsmitteln hat ganz einschneidende Folgen fürs Klima. Der Stromverbrauch für die dabei benötigte Rechenleistung in Computerfarmen entspricht mittlerweile dem Stromverbrauch von ganzen Staaten – und zwar nicht den kleinsten. Tendenz steigend! Allein das weltweite Herstellen von Bitcoins verbraucht jetzt schon zweimal mehr Strom als das ganze Land Österreich.

Was hat das mit der Lokalpolitik in Klosterneuburg zu tun? Think global, act local – das haben wir früher öfter gesagt. Gilt aber immer noch. Unsere eigenen, lokalen und regionalen Maßnahmen gegen den Klimawandel sind hilfreich. Viele davon werden „erkämpft“- in der Politik und in der Praxis. Gleichzeitig macht diese rein gewinnorientierte Goldgräberstimmung ein Vielfaches wieder zunichte. Die Welt von morgen kann und wird anders aussehen, als sie es jetzt tut. Das war schon immer so und es ist gut. Aber es sollte sie noch geben, die Welt – nicht nur für diejenigen, die sich bitcoinbesitzend das Leben noch leisten können. Sondern für alle!

https://www.derstandard.at/story/2000124118465/umweltsuende-bitcoins-verbrauchen-fast-doppelt-so-viel-strom-wie-oesterreich

Geschrieben von Matthias Finkentey am .

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