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Bebauung, Stadtentwicklung

Stadtgemeinde Klosterneuburg und ihre Nachbargemeinden

Regionalstatistische Ergebnisse anschaulich aufbereitet

Die Stadt Wien verliert jährlich tausende Wienerinnen und Wiener an das Wiener Umland. Der Hauptgrund für die Entscheidung zur Abwanderung in die Wiener Umlandgemeinden sind oft die nicht zufriedenstellenden Wohnverhältnisse in Wien wie u. a. stark befahrene Straßen. Vor allem die Stadtgemeinde Klosterneuburg und ihre Nachbargemeinden (St. Andrä Wördern, Korneuburg und Langenzersdorf) sind ein gutes Beispiel wachsender attraktiver Wohngemeinden vor den Toren Wiens.

Die Attraktivität des Landschafts- und Erholungsraumes in Klosterneuburg war und ist für viele Menschen ein Motiv, sich in dieser Stadt einen Wohnsitz zu schaffen. Dieser Trend führt nicht nur zu einem höheren Pendelverkehr von und nach Wien, sondern auch zu einer verstärkten Wohnungsnachfrage und dadurch zu erhöhten Grundstückspreisen und Wohnungsmieten. Hinzu kommt das Problem, dass sich viele Wiener im Wiener Umland ihren Zweitwohnsitz errichtet haben.

Stadtplanungskarten sollen über die räumliche Entwicklung der Stadt informieren. Je genauer die Siedlungsbewegung beobachtet werden kann, desto besser ist der Naherholungsraum Wie-nerwald vor Fehlentwicklungen geschützt.

Mit Hilfe von Karten ist man in der Lage, Zustände und Gegebenheiten in einer Gemeinde gut zu erfassen. Aus diesem Grund sind Karten eine wertvolle Grundlage für kommunalpolitische Entscheidungen und auch ein Hilfsmittel für wirksame Öffentlichkeitsarbeit.

Diese Karten richten sich somit nicht nur an jene Personengruppe, die in irgendeiner Weise mit Orts- bzw. Stadtplanung befasst ist (z.B. Gemeindepolitiker, Verwaltungsangestellte, Raumplaner), sondern auch an die von der Planung betroffenen Bürger.

Klosterneuburg und Nachbargemeinden

Geschrieben von Mag. Dr. Erich Wonka am .

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